Beiträge von schara

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    Wenn du dir wirklich unsicher bist, frag mal deinen TA beim nächsten Besuch, der kann dir genaue Auskunft geben, wobei ich denke, das bei euch alles im Rahmen ist.

    Ich bin nicht unsicher. Kam das so rüber? Wir waren ja erst beim Arzt wegen Scharas Beule an der Taille. Da meinte er dann zum Abschluß, dass die Schwellung bald wieder zurück gehen sollte, damit sie wieder so eine schöne Taille hat wie auf der anderen Seite. Also nehme ich mal an, dass ihre Figur in seinen Augen okay ist.

    Buddy-Joy-Manu, :D
    wusstest du, als du dir die Hunde anschafftest bereits, dass sie sich dafür eignen?

    Ich hätte mir auch erträumt, dass Schara lebhafter wäre, man mit ihr mehr spielen könne. Aber es ist halt nicht so. Wieviel das Projektil und ihre Vorgeschichte damit zu tun haben kann ich nicht beurteilen.
    Wir haben Schara so genommen wie sie ist und arbeiten mit ihren Vorzügen und positiven Eigenschaften.

    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Finde das sehr interessant, wie unterschiedlich und dann doch wieder sehr ähnlich jeder seine Hundebegleitung im Leben sieht.

    Mich hat auch das Interview von Turid Rugaas in der DOGS (gibts nen Thread hier dazu https://www.dogforum.de/topic147601.html) nachdenklich gemacht. Sie, als anerkannte Expertin sagt, dass wir zuviel mit den Hunden machen, sie sogar zu viel bewegen und ihr eigener Hund ist sichtbar übergewichtig.
    Sie scheint keine Anforderungen an ihren Hund zu stellen und sieht ihn als gleichberechtigten Partner an ihrer Seite, was ich definitiv mit Schara nicht tue.

    Fragt sich jetzt was das artgerechtere (glücklichere?) Leben eines Familienhundes ist.

    Dann gibt es Hunde die ihre Arbeit verrichten, Spürhunde, Zoll-Drogenfahnder, oder Schlittenhunde. Wenn ich da manchmal im TV sehe wie die behandelt werden, denke ich mir, das wäre nichts für meinen Umgang mit Hund. Die Bedürfnisse des Hundes stehen da an letzter Stelle. So kommt es mir zumindest oft vor.

    Danke für eure Anteilnahme. :smile:

    Schara knabbert seid gestern vermehrt an der Stelle rum. Ich denke, dass es aufgrund der Heilung juckt. Hoffe ich zumindest.
    Die Schwellung ist noch genauso dick, aber ev. nicht mehr ganz so breit. Vielleicht zieht es sich von der Seite her zusammen. :???:
    Na ja, wir haben Antibiotikum für 10 Tage bekommen! Jetzt sind wir grad mal am 2ten Tag.
    Beim letzten Antibiotikum (wegen Ohrentzündung) musste sie ja so viel pieseln. Da bin ich sogar nachts um 3 Uhr extra nochmal mit ihr raus gegangen. Das ist diesmal zum Glück nicht. :roll:

    Jaja, die Hunde sind schon eine Sparkasse für sich. Wenn ich rechne was ich allein in den noch nicht mal 2 Jahren reingesteckt habe. Was macht da jemand der wirklich knapp bei Kasse ist? Dem tut jeder Arztbesuch gewaltig weh. So langsam scheint (richtige) Hundehaltung nur noch was für besser Verdienende zu sein.

    ...........und weg bin, Geld verdienen!

    Anlaß für meine Frage ist der Gewichtsbewertungsthread. Die Frage dort zu stellen würde aber den Rahmen sprengen.

    Ich frage mich warum der Körperbau des Hundes für manche so wichtig ist und manche Wert auf ganz andere Dinge legen. Da wird über Muskulatur diskutiert, die ich erst auf den Bildern suchen muss. Ein Kilo mehr, ein Kilo weniger......ist bei meinem Hund z.B. schon saisaonabhängig. Im Sommer hat sie weniger Appetit, wir sind aber mehr mit dem Rad unterwegs. Im Winter frisst sie mehr, die Gassigänge gestalten sich schon aufgrund der Dämmerung kürzer/weniger.

    Stellt der Hundehalter diese Ansprüche auch an sich selber? Wenn ja, dann müssten diese Halter allesamt muskelbepackte Fitnessestudio-Freaks sein, die gar keine Zeit mehr für den Hund hätten.
    Wenn nicht, dann frage ich mich warum ich da bei meinem Hund so akribisch vorgehe. Mich beschleicht der Verdacht, dass der Gesundheitsaspekt (bei manchen) nur vorgeschoben wird. Manchen scheint es gut zu tun immer wieder zu hören was für eine tolle Figur der Hund doch hat.

    Dann gibt es das andere Extrem. Hunde, bei denen sogar ich sehe, dass ihnen etwas weniger nicht schaden würde und die werden von ihrem Halter aber als absolut okay bezeichnet. Haben diese Menschen einfach ein anderes Verhältnis zum Gewicht?

    Dann gibt es noch die Kategorie Hundehalter (allerdings hier weniger anzutreffen) die sich um Gewicht und Ernährung ihres Hundes gar keine Gedanken machen. Der Hund ist zur Freude des Menschen da, macht diesem auch viel Freude, gehört einfach zur Familie und gut isses.

    Dann gibt es HH, die mit ihrem Hund zu sportlicher Höchstform auffahren. Im Gegenzug gibt es die, die von ihrem Hund sportliche Höchstform erwarten aber selber nichts tun. Der eine kann von Agility usw. nicht genug bekommen, der andere bevorzugt die Natur oder die Couch.

    Dies soll keine Aufforderung zu streitbarer Duskussion sein. Mich interessiert einfach welche Anforderungen ihr und eure Familie an euren Hund stellt.

    Bei uns schaut es so aus: Schara ist für mich mein ständiger Begleiter. Ich erfreue mich an ihrer Nähe. Sie ist für mich eine Aufgabe, durch sie bewege ich mich mehr, bin mehr in der Natur. Alleine würde ich nicht im Wald spazieren gehen.

    Ich ernähre sie gut, ihrer Größe angepasst, mache mir Gedanken um ihre Gesundheit, recherchiere viel, bin viel hier im Forum. Ich habe aber nicht den Ehrgeiz sie mit einer durchplanten Figur auszustatten. Sie ist wie sie ist. Zudem ist es ein ruhiger Hund, der nicht mit anderen spielt und nicht rumtollt. Also werde ich aus ihr nie einen Windhund machen können.

    Ob sie gut bemuskelt ist sehe ich nicht einmal. Ich weiss nicht auf welche Muskeln man da achten sollte. Interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Ich habe so eine magische Grenze, das sind 20kg, unter denen soll sie bleiben. Sie hatte schon mal 17kg, auch schon mal 19kg. Gewogen wird nur beim Arzt, wenn er es wegen Medikamenten oder Narkose wissen muss.

    Sportliche Aktivitäten beschränken sich bei uns aufs Radfahren. Das läuft sie sehr gerne mit und macht das auch hervorragend. Sportarten, die in Hundeschulen ausgeführt werden dagegen kann sie nichts abgewinnen und ich daher auch nicht. Schwimmen würde ich gerne mit ihr, aber das will sie nicht, also bleibt sie am Ufer sitzen. Diese Tage sind aber sowieso selten.

    Favorit sind bei ihr Intelligenzspiele, die sie schnell begreift und gerne macht. Also denke ich mir da immer wieder was aus. Ich habe aber nicht den Ehrgeiz mit ihr in dieser Kategorie irgendwelche Preise zu gewinnen.

    Jetzt seid ihr dran.
    Habt ihr euren Hund euren Aktivitäten angepasst oder andersrum?
    Hattet ihr euch ein anderes Leben mit euren Hund erwartet? Seid ihr enttäuscht worden?
    Habt ihr euren Hund speziell für Sport oder andere Aktivitäten ausgesucht? Oder habt ihr euch auf euren Hund eingelassen und geschaut was dem so gefällt, was sich für ihn eignet?