Sagt mal, hat die Marly abgenommen
Und was meint ihr was für ein Mix dieser Terrier ist? Der sein Fraule begrüßt wie das achte Weltwunder...... Was ist da drin, mit den stacksigen Beinen?
Sagt mal, hat die Marly abgenommen
Und was meint ihr was für ein Mix dieser Terrier ist? Der sein Fraule begrüßt wie das achte Weltwunder...... Was ist da drin, mit den stacksigen Beinen?
Also komme grad vom TA.
Die dicke Stelle hinten links ist ca. handflächengroß und die "Schwellung" geht richtig ins Gewebe, in den Muskel rein. Hat jetzt eine Probe genommen, ist aber nur wässrige Flüssigkeit, geht aber ins Labor. Bekomme ich Ende der Woche Bescheid.
Dann habe ich angesprochen, dass sie mir schmerzempfindlicher vorkommt (Auto reinspringen usw.). Er meinte man dürfe jetzt auch nicht alles auf das Projektil schieben, er werde sie allgemein untersuchen. Bei der Untersuchung war ich nicht dabei.
Die Untersuchung ergab, dass sie in den Hüften ein "deutliches" Schmerzempfinden hat. Sie wurde daher nochmal geröntgt, vor allem mit dem Verdacht auf HD. Aber keine Auffälligkeiten. Auch das Projektil sitzt wo es das letztemal saß, ist also nicht gewandert.
Die OP um das Projektil zu entfernen wäre nicht ungefährlich und auch sehr aufwendig. So wie das Teil sitzt muss man richtig tief ins Gewebe rein und wird es auch nicht auf Anhieb finden/sehen. Zudem sitzt es sehr nah an der Wirbelsäule.
Würde ich dies in Erwägung ziehen sollte man definitiv vorher weitere Untersuchungen machen, das ginge jedoch nur in München.
Er hat mir jetzt versuchsweise ein Schmerzmittel, Rimadyl gegeben. Das letzte mal hatten wir Metacam, das wollte ich nicht wieder. Das letztemal als wir versuchsweise das Schmerzmittel wegen dem Projektil gaben, hatte sie noch nicht die Schmerzempfindlichkeit bzgl. der Hüfte. Ist also jetzt wieder anders.
Tja, fressen darf sie heute immer noch nix, wurde sediert.
Im Wartezimmer hab ich gleich mal ne halbe Stunde mitgeheult, weil mir gegenüber ein Ehepaar saß die ihren Westhighland Terrier zum letzten mal brachten. Ein älterer Herr, der wohl krank war und erlöst wurde. Ich wollte nicht nachfragen. Aber dass es der letzte Gang war, war ersichtlich. Ach war das traurig. Er lag auf dem Schoß des Mannes und schaute immer wieder sein Fraule an, die ihn streichelte und auf den Kopf küsste.
Dann wurden sie in Behandlungsraum gerufen und verließen diesen kurz darauf unter Tränen. Die Frau brachte dann noch einige Dosen restliches Hundefutter rein.....
Jetzt habe ich den Trainer Termin für morgen erstmal abgesagt und warte mal auf das Ergebniss. Muss jetzt erstmal schauen wo ihre Baustellen sind.
Ich lese grad (wieder mal) viel über das Vibrationshalsband nach, da die Überlegung für uns (wieder mal
) ansteht. Das für und wider ist sehr facettenreich.
Es ist nicht so, dass man das Teil anlegt, drauf drückt und einen wunderbar funktionierenden Hund hat. Es bedarf wochen-und monatelangem Training. Erst in der Wohnung dann draussen usw.
Es kommt sehr auf den Hund drauf an. Ist dieser in seinem Spiel-oder Jagdmodus, kann es sein, dass er die Vibration nicht mehr wahrnimmt.
Sehr schön hier nachzulesen: http://www.einfach-taub.de/page50.html
Wenn ich halbwegs vernünftig bin schmeisse ich das Ding dann weg (kostet ein gescheites ja nur 200-300€). Für manche mag es aber auch verlockend sein dann auf den Stromreiz umzuschalten oder einmal mehr und intensiver draufzudrücken. ![]()
Ein Problem ist auch das Wasser, allerdings ist Schara kein Wasserhund. Sie ist froh wenn sie nicht rein muss.
Nächstes Problem die Zuverlässigkeit. Reagiert mein Hund nicht liegt es an ihm, oder an den nachlassenden Batterien? Winke ich Schara herzukommen und sie sieht es und reagiert nicht, weiss ich dass es nicht an meinem Winkearm, sondern an ihrem Gehorsam liegt.
Wenn man das für und wider abwägt komme ich immer noch nicht zu dem Entschluß, dass für uns das Teil die Offenbarung schlechthin sein kann. Immerhin leben wir fast 2 Jahre schon ohne dieses Hilfsmittel. Allerdings auch mit einigen unschönen Mensch-und Hundbegegnungen. Aber soll ein Vibrationshalsband da Abhilfe schaffen? Sollte ich nicht eher an der Ursache arbeiten?
Ich glaube nicht, dass CM im Fall des schwarzen Hundes mit Vibration arbeitet. Sollte er doch hat er einen höchst sensiblen Hund vor sich, bei dem er diese Methode erst recht nicht anwenden sollte.
Dies sind eben auch meine Bedenken. Was wenn ich Schara mit dem Teil erschrecke? Zudem muss ich das unter Traineranleitung lernen. Wisst ihr wieviele Trainer behaupten solche Hunde schon ausgebildet zu haben und wieviele es tatsächlich getan haben? Da heisst es gut aussortieren. Ich selber habe noch nie jemand mit so einem Gerät gesehen.
Es bricht mir das Herz so etwas zu sehen.
Vielleicht bin ich ein Weichei, ich wiess es nicht. Aber so ein herrlicher Hund der als letzte Möglichkeit das Versteck unter der Couch sieht, das kann nicht richtig sein. Wir haben nicht das Recht ein Tier mit solchen Methoden zu brechen.
Wir haben heute dieses Teil erhalten:
http://www.zooplus.de/shop/hunde/fre…infarbig/184922
Natürlich gleich ausprobiert. Das ist echt toll. Schara macht es ganz vorsichtig und muss sich echt anstrengen die Sachen raus zu bekommen, da die Behälter für ihre Nase zu klein sind. Wir heute abend gleich mit ihrem Trockenfutter ausprobiert.
Vielen Dankfür eure Antworten. Ich werde das bestimmt mit meiner Trainerin durchsprechen. Mittwoch haben wir Termin.
Wenn Schara z.B, bei Hundebegegnungen in ihrem Element ist, bzw. durch den entgegen kommenden Hund total angespannt ist, nimmt sie kein Leckerlie, nichts. Daher befürchte ich dass wir mit dem Teletact auch nicht weiter kommen. Ich habe sogar die Befürchtung dass dies ins Gegenteil umschlägt.
Aber ich werde es mal besprechen.
Die Seite tauber-Hund kannte ich schon. Die Seite mit der tauben Paula noch nicht. Das lese ich mir jetzt mal durch und nehme ev. Kontakt mit dem Besitzer auf.
Ich habe halt immer das Gefühl die haben "nur" taube Hunde ohne andere Probleme. Bei uns kommt moimentan so viel zusammen. In der Stadt interessieren sie die komischsten Gestalten nicht. Ich hab keine Ahnung warum sie bei dem Mann so reagierte.
Vielleicht war es auch eine Bewegung die bei ihr einen Schmerz auslöste, wegen dem Projektil. Die geschwollene Stelle hinten kommt auch wieder. Ist auf jeden Fall Flüssigkeit drunter. Ich beobachte das noch eine Weile und geh dann nochmal zu Arzt. In dem anderen Thread schrieb ja jemand,dass es bei ihr von selber weg ging.
Bin grad etwas deprimiert. Gestern hat Schara einen Mann gezwickt/gebissen.
Ich war nicht dabei. Laut meines Mannes lief es folgendermassen ab.
Kleine Runde um 19 Uhr. Schara ist an der mitschleifenden Wäscheleine.
Es kommt ihnen ein Mann entgegen, langer Mantel, Kappe, Brille. Schara läuft dran vorbei, beachtet ihn nicht.
Kurz darauf kommt ein Mann aus dem Wald, ganz normal angezogen. Schara läuft vorbei ohne sichtliche Anspannung. Ein paar Schritte weiter dreht sie sich urplötzlich um, rennt zu dem Mann hin, bellt ihn an, schnappt nach ihm. Der Mann bleibt ruhig stehen (gott sei dank), bis mein Mann bei ihm ist, hat Schara ihn schon die Wade gewickt.
Der Mann sagt "jetzt hat sie mich gebissen"! Mein Mann ist total perplex und sagt nur, das hat sie ja noch nie gemacht und dass es ihm total leid täte, ob es sehr schlimm wäre usw. Man hat so nichts gesehen, der andere Mann hat allerdings seine Hose auch nicht hoch gezogen. Mein Mann hat allerdings gesehen, dass Schara nach dem Mann schnappt.
Das war jetzt der vierte dieser Vorfälle.
Einmal ist sie einem Jäger in langem Mantel im Wald begegnet, den hat sie auch angegangen.
Einmal war es ein Mann der zu meinem Mann in Hof kam, den "zwickte" sie so, dass es blutete. Er hatte Schara nur überrascht, weil er von hinten kam und sie ihn nicht gehört hatte.
Und einmal war sie mit mir unterwegs, keine 100m von unserem Haus und es kam uns ein Arbeiter in orangenen Gemeindeklamotten entgegen. Den ging sie auch an und schnappte nach ihm.
Ich laufe mit Schara immer vorausschauend, nehme sie bei Joggern, Radlern und Männern (!) immer kurz an der Leine neben mich. Es hat schon bestimmt über ein Jahr nichts mehr gegeben und jetzt das.
Bin grad wirklich sehr deprimiert. Ich weiss dass der Hund nichts dafür kann, Vorgeschichte, fehlendes Gehör, Angst, Unsicherheit usw. Wir hätten jedesmal vorausschauender agieren müssen, aber trotzdem........
ZitatIch glaube schon, dass ein Hund zu seinem Besitzer eine Bindung hat, die nicht beliebig austauschbar ist. Und ich glaube nicht, dass Hund nur dableibt, weil der HH für Futter sorgt.
Nichtsdestotrotz sind Hunde Egoisten und ein Besitzerwechsel ist für den HH wahrscheinlich oft schlimmer als für den Hund.
Aber eine gewisse emotionale Verbundenheit gibt es schon, denke ich. Wär ja irgendwie seltsam, wenn Hund den Postboten genauso mögen würde, wie mich.
Ja, Hunde sind absolute Egoisten und tief in unserem Herzen wissen wir das auch, sonst würden wir nicht ständig versuchen sie mit unseren Leckerlies zu bestechen.
Ich glaube schon, dass ein Besitzer zu seinem Hund eine Bindung hat, die nicht beliebig austauschbar ist.
Das triffts wohl zu 90% eher.
Treue ist eine Tugend, welche die Verlässlichkeit eines Akteurs gegenüber einem anderen, einem Kollektiv oder einer Sache ausdrückt. Sie basiert auf gegenseitigem Vertrauen und/oder Loyalität, ist aber nicht der Beweis dafür, dass der Gegenstand der Treue ihrer auch würdig ist.
(quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Treue)