Beiträge von schara

    Ich habe es auch noch nicht so extrem betrachtet. Ein schlimme Vorstellung, dass auch Tierschutzhunde von solchen Händlern stammen. Der Kauf eines älteren Hundes schützt wohl auch nicht davor.

    Ich habe damals bei meiner Hundesuche viel nach Handicap-Hunden geschaut und bemerkt, dass das ein Markt für sich ist. Nicht nur blinde oder taube Hunde, auch viele Hunde mit fehlenden Gliedmaßen, auf Rollwägelchen angewiesen usw. Da bin ich sehr sehr skeptisch geworden und war mir nicht sicher wie ich eine seriöse Vermittlung finden sollte. Schara war ja dann schon im TH in Deutschland.
    Die Mitleidsschiene scheint ein wirksamer Vermittlungsfaktor zu sein. Da wird ganz extrem auf die Tränendrüse gedrückt.

    Ich habe bei poco so eine ganz billige (ich glaube 5€) Bettdecke gekauft. 130x200cm, ausrangierten Überzug drüber und damit kann man viel des Innenraumes abdecken. Zudem liegt/steht Hund sicher ohne Rumzurutschen. Diese glatten Materialien würde ich nicht nehmen, da rutscht sie doch so.
    Die Decke ist ganz dünn, so eine Sommer-Einziehbettdecke. Kann auch zusammengelegt werden. Ist schnell ausgeschüttelt und sauber gemacht.
    Zusätzlich würde ich mit so einer Gurtverlängerung sichern.

    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…heitsgurte/2484

    und so schaut das bei uns aus:

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    Zitat

    Okay, dann frage ich eben mal andersrum. ANGENOMMEN, ihr seid in einer Situation, in denen ein hund anfängt euch zu beissen. Wir reagiert ihr? Was tut ihr?
    Bitte mal die frage direkt beantworten, es interessiert mich ehrlich.
    Das man erst gar nicht einen hund in so ne situation bringen soll, ist mir klar. Maulkorb bei bissigen hnden auch logisch. Aber was wäre wenn?

    Das kann ich beantworten, da ich schon in der Situation war:
    - Sofort die Handlung unterlassen, die den Hund dazu bringt, dass er mich beisst.
    - Aus der Situation raus gehen, sich ev. vom Hund entfernen (je nach Möglichkeit).
    - Die Situation beim nächsten mal anders angehen, ev. Hilfe suchen.


    Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, dass jeder der ein Training mit seinem Hund beginnt und einen guten Trainer hat, zu allererst lernt wie man den Hund lesen kann/muss. Selbstverständlich kennt sich ein guter Trainer darin auch bestens aus.
    Das ist die Grundlage für jegliche Zusammenarbeit. Dadurch kann ich meinen Hund beobachten und ihn aus einer Situation holen bevor diese eskaliert. Für mich die Grundlage eines erfolgreichen Trainings.

    C.M. kennt die Sprache der Hunde sicherlich auch und bringt die Hunde absichtlich in auswegsame Situationen um seine medienwirksamen (so denkt er) Methoden präsentieren zu können. Was soll ein Hund tun, der grad um sein Leben kämpft? Er folgt seinem Instinkt, wehrt sich und als letzte Möglichkeit gibt er auf.

    Vielleicht wollen manche Leute so einen resignierten Hund und vielleicht funktioniert das auch bei manchen Hunden. Bei anderen mag der Schuss aber nach hinten losgehen. Auch möchte ich keinen resignierten Trottel in slow motion neben mir her latschen haben.
    Ich will einen Hund der Lebensfreude ausstrahlt. Der neugierig ist auf das, was das Leben mit mir heute zu bieten hat. Das erreiche ich nicht mit diesen Methoden.