Beiträge von schara

    Ich habe mir ehrlich gesagt schon oft Gedanken darüber gemacht wie ich handeln würde, bzw. könnte, wenn Schara mal etwas passieren würde, wobei ich von einem qualvollen Tod ausgehen müsste.
    Gehen wir mal davon aus, sie wird von einem Auto überrollt. Sie ist noch nicht tot, kann aber auch nicht weiter leben. Was mache ich dann?
    Ich für meinen Part würde mir dann wünschen, dass jemand schnell mit nem Gewehr vorbei kommt, denn den Weg bis zum entsprechenden Tierarzt würde ich nicht mehr schaffen.
    Ein Messer um ihr die Kehle aufzuschlitzen habe ich auch nicht immer dabei. Das klingt alles sehr sehr grausam. Wäre aber für das Tier am wenigsten qualvoll. Und ich denke bei aller Liebe zu unserem Tier gehören auch diese Gedanken und Überlegungen dazu.
    Für mich steht fest, im Fall des Falles kommt nur eine schnelle Erlösung in Frage egal wie.

    Ich habe jetzt nur dier erste Seite gelesen...........

    Ich kann mir vorstellen, dass den Hund ein Umgang mit dem Gewehr in seinem gewohntem Umfeld weniger beunruhigt, als der Gang in eine Praxis und der unbekannte Mann mit der Spritze in der Hand.

    Daher kann ich es durchaus als letzte Ehre ansehen, den Hund in seinem Umfeld mit etwas, das er lebenslang gewohnt war zu erlösen.
    Das kann im Schlaf passieren, ohne das der Hund auch nur das geringste mitbekommt. Eigentlich eine schöne Vorstellung, wenn es denn schon so sein muss.

    Ich denke immer wieder ganz routiniert ohne viel Aufhebens diverse Plätze aufsuchen, sich auch mal ruhig hinsetzen, beobachten usw. ist schon mal ein guter Weg.
    Mit Belohnung musst du da nicht unbedingt arbeiten. Es soll ja was normales sein.

    Wie verhält er sich denn in solchen Situationen? Kann er da entspannen oder sitzt er angespannt da?

    Viele Trainer sagen ja, man solche brenzlige Situationen vermeiden. Ich mach jdas meiste aus dem Gefühl heraus und finde es besser den Hund immer wieder daran hinzuführen und damit vertraut zu machen. Mit Ruhe und Konsequenz.
    Aber ob es richtig ist? :???:

    Da würde ich mich gleich vor dem Hund aufbauen. Sollen sie dich tätscheln wenn sie meinen jemand braucht das. ;)

    Führ doch mal ne Tagesliste. Einfach in nem Kalender ein + oder ein - machen. Wenn der Tag gut war gibt es ein +, wenn was vorfiel ein -. Du wirst bald sehen, dass die + überwiegen und die - immer seltener werden.
    Man erinnert sich nur mehr an das negative. Leider. Und dann kommen immer noch die alten negativen Geschichten dazu und alles wird ein riesengroßes Negativ!
    Dabei ist ja jeder Tag neu, ein neuer Beginn, vor allem mit einem Angsthund. Und immer dran denken: wir haben keine Angst, der Hund hat Angst und der Hund ist derjenige der wirklich leidet. Dabei muss man ihm behilflich sein. Und das geht am besten indem wir ihn bei seinen Ängsten begleiten und zur Seite stehen.

    Schara hat auch erst wieder einen Entlebucher Junghund überfallen. Die Halterin war so erschrocken, dass ich ihr gleich meine Adresse gegeben habe. Es war nichts passiert, aber ich dachte ich beruhige mal die arme Frau.
    Danach hatte ich eine richtige Wut auf Schara. Der arme Junghund, wie konnte sie nur, der war doch so süß und lieb und unschuldig.
    Später schämte ich mich meiner Gedanken, denn all die guten Wochen, fast Monate hatte ich wohl verdrängt. Es war so lange nichts vorgefallen. :/

    Zitat

    Hallo ihr alle!

    Darf ich eine neue Frage stellen?

    Ähm, ist mir etwas unangenehm, aber interessiert mich ungemein: Wie lange dauert es bei euren Vierbeinern, bis das Fressen hinten wieder rauskommt? Den Zeitraum über die Nacht mal ausgenommen. Ihr versteht schon, was ich meine... :ops:

    Danke schonmal für die Antworten und viele Grüße,
    Sarah mit Iuna

    Du meinst also wie lange es dauert zum verdauen? Also wenn der Hund morgens um 8 Uhr Mais frisst, wann du den dann wieder siehst. Ich glaube so hast du das gemeint, gell.
    Bei Schara sind das ziemlich genau 24 Stunden. Kacken tut sie aber fast jedes mal, wenn wir draussen sind.