Beiträge von schara

    Ach, jetzt habe ich auch Tränen in den Augen.

    Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass es für die Tiere kein Zeitgefühl gibt. Für deinen Hund waren ein halbes gutes Jahr mit dir genauso schön wie 8 gute Jahre. Wichtig ist, dass das Tier eine geliebte Zeit erleben durfte.

    Sicherlich hättest du deinem geliebten Hund auch einen langen Leidensweg ersparen wollen und somit war es gut, dass alles so schnell ging. Der Schmerz ist nach 8 Jahren genauso schlimm, wie er nach 12 gemeinsamen Jahren wäre.

    Ich drück dich mal und wünsche dir viel Kraft und nur wunderschöne Erinnerungen an deinen geliebten Hund.

    Die Jäger/Jägerinnen unter euch mögen mich berichtigen:

    soviel ich weiss darf der Jäger (ausser bei einer Treibjagd) nur vom Hochstand in einem Winkel von oben nach unten schießen.
    Somit kann ein Beschuß eines Mähdreschers und wasweissichwas alles gar nicht vorkommen.


    Zum Todesschuß eines Haustieres: bei uns ist im Hof mal versehentlich jemand über eine Katze gefahren. :verzweifelt: Mein Mann hat sofort das Gewehr geholt und sie erschossen. Das ging ganz schnell und die Katze hatte nicht mal äußerliche Wunden, ausser dass man Blut sah.
    Bei mir hätte die Katze lange leiden müssen, da ich erst zum TA hätte fahren müssen.
    Von einem weggeschossenen Gehirn kann keine Rede sein.

    Schade, dass hier eine Berufskategorie (die Jäger) so verallgemeinernd in einen Topf geworfen wird. Gerade hier wo wir doch immer für Objektivität sind. Das ist genau so, als würde ich sagen, dass alle Mopsbesitzer klein und dick sind und alle Windhundbesitzer ihre Tiere auf der Rennbahn quälen.

    Ja lotuselise, so verstehe ich das auch.


    Ich finde es auch immer gut den Kontakt zu den Jägern und Förstern zu suchen. Machen wir auch. So kennt man sich und sollten sie den Hund mal alleine sehen, wissen sie wo er hingehört.

    Oh ja und die Blicke nach den Eichhörnchen kennen wir auch. Schara sitzt da am Baum bis sie ein steifes Genick bekommt.

    Lunasmama, ich war noch nie in der Situation, daher kann ich es mir nicht so vorstellen. Meine beiden Hunde sind eines natürlichen Todes gestorben.


    Mit dem "Ehre erweisen", verstehe ich das so, den Hund so ableben zu lassen wie er auch gelebt hat. Er war ein Jagdhund, hat im Umfeld von Schießen und Erschießen gelebt. Hat dort seine Arbeit getan und soll auch dort sterben dürfen.
    Genauso wie ich dem Hund eines Schäfers "die Ehre erweisen" würde, dass er nicht in der Praxis eingeschäfert wird, sondern ev. auf seiner geliebten Wiese.
    Aber das mag sehr idealistisch gedacht sein. :roll: Im Leben schaut es halt dann meist anders aus.