Honeyballs, Schara ist die ersten 1,5 bis 2 Jahre meistens an der Schleppleine gelaufen. Nur in übersichtlichen Gebieten frei gelaufen.
Jetzt sind wir soweit, dass ich mit ihr unangeleint quer durch den Wald gehen kann. Sie schnüffelt und würde einem Reh oder Hase ein Stück (!) hinterher rennen, wenn er direkt vor ihr auftaucht. Sie nimmt aber keine Fährte auf und verfolgt gesichtetes Wild nicht in den Wald hinein.
Ist zwar nicht suboptimal, aber immer noch besser als mancher hörender Hund. Vielleicht war sie auch ein einfacher Kandidat. Ich weiss es nicht.
Anfangs ist sie Wild hinterher gerannt, in den Wald hinein. Ist vielleicht 2-3mal passiert. Das hörte auf einmal auf. Weiss nicht ob sie im Wald ein paar gewischt bekam oder was passierte. 
Ich stelle an meinen Hund nicht dieselben Anforderungen wie ich sie an einen hörenden Hund stellen würde. Ich stelle an meinen Hund eigentlich gar keine Anforderungen. Ich schau wie sie ist und was wir bereit sind zu erreichen.
Auch wenn dein Hund ein Leben an der Schleppleine verbringt, ist das doch nicht so schlimm. Eine Schleppleine kann 20m lang sein. Das ist ein guter Radius für einen tauben Hund. Auspowern kannst du ihn vielleicht auch noch beim Radfahren oder geistigen Aktivitäten.
Es ist immer noch ein besseres Leben, als jahrelang im Zwinger eines Tierheimes.
Hast du schon mal eine mitschleifende Wäscheleine ausprobiert. Die hatten wir lange dran. War für mich so eine mentale Sicherung und Schara meinte sie wäre gesichert, obwohl das Teil federleicht ist und man es beim hinterherziehen sicherlich nicht merkt.
Noch jetzt bekommt Schara auf der Terrasse unseres nicht eingezäunten Grundstückes ein Stück Wäscheleine ans Halsband. Damit weiss sie, dass sie dazubleiben hat!