Ich würde das Schnappen und Knurren eines so kleinen Welpen nicht überbewerten. Das kommt mir vor wie ein trotziges Kleinkind, das halt mal seine Grenzen austestet. Passiert bestimmt noch öfters. Vielleicht hat er auch grad mal entdeckt, dass er überhaupt Knurren kann und mag den Klang, oder das Rollen in der Kehle.
Mit der Zeit baut sich das Vertrauen auf und der Hund wird lernen, dass er haben darf was man ihm gibt. Allerdings nur, wenn es denn auch so ist. Ich bin da ganz der Meinung von Saskia, die vorher alles schön erklärte.
Die Diskussion gab es hier ja schon oft. Bisher konnte mir niemand einen plausiblen Grund geben, warum ich dem Hund was wegnehmen können muss, dass ich ihm vorher zugeteilt habe. Ich habe es ihm gegeben! Das wird seine Gründe haben. Wahrscheinlich ist es seine Tagesration an Futter, eine Belohnung, ein Knochen zum Zeitvertreib oder was auch immer. Aber Fakt ist ich gebe es dem Hund und der Hund vertraut blind auf alles was ich mit ihm tue. Dazu gehört, dass er alles von mir nimmt (auch Medikamente), nehmen darf und vor allem behalten darf.
Was für ein idiot wäre ich denn in seinen Augen wenn ich ihm was gebe und wieder weg nehme? Da ist doch keine Konsequenz dahinter.
Es wird immer angeführt man muss dem Hund draussen alles wegnehmen können, da es ja ev. was giftiges sein kann usw. Ich halte meinen Hund für so intelligent, dass er bzw. sie genau unterscheidet, das hat Frauchen mir gegeben, das hab ich mir selber stibitzt. Das sehe ich ihr schon an ihrem schielenden Blick an, dass sie genau weiss, wenn sie das jetzt nimmt, was grad so rum liegt, ist es nicht das was ich ihr gegeben habe und es ist nicht erwünscht.
Ich habe meinen Hund dazu erzogen zu fressen und zu behalten was ich ihr gebe und zu ignorieren was rumliegt oder ihr jemand anders geben will. Das ging aber nur indem sie rigoros behalten durfte was sie bekam.
Schara darf übrigens auch Knurren und Warnen und ich bin froh, dass sie es tut.