Beiträge von schara

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    bei schara würde es wenig sinn machen, den hund im moment des drohschleichens stärker zu machen, indem man ihm zu einer stolzeren körperhaltung verhilft, sie baut sich ja gerade selbst schon auf. es wäre eher sinnvoll, sie auszubremsen, um sie dann unter deiner führung an die erzfeindin heran zu führen.

    In dem Moment komme ich nicht an sie ran. Da geht nur blocken, stehen bleiben, vor sie hinstellen. An den anderen Hund ran führen geht dann gar nicht. Vor allem hat der andere Hund da null Bock drauf.

    Diese eine Erzfeindin die sie hat traut sich ja schon gar nicht mehr Scharas Weg zu kreuzen, so hat Schara sie schon angekläfft. Da ist nie was vorgefallen. Die andere ist ein lieber unauffälliger Hund. Gleiche Größe wie Schara, eher etwas kleiner.

    Ich habe keine Ahnung warum sie diese Hündin so dick hat.

    Mir erschließt sich nicht wo da der Lerneffekt ist.

    Ich bin auch davon überzeugt, dass ein einmaliges oder meinetwegen sogar mehrmaliges Anheben der Rute aus einem unsicheren oder ängstlichen Hund keinen selbstsicheren Hund machen wird. Und ein dünnes Schnürchen um den Hals wird da noch weniger Erfolg haben. Was lernt der Hund dabei?

    Mein Hund würde mich in solch einer Situation gar nicht an ihre Rute lassen. Sie schleicht sich auch mal an ihre Erzfeindin ran, wie eine Katze bei der Mäusejagd. Der ganze Körper nach unten gedrückt, Schwanz unten, Ohren angelegt. Ich werde beim nächsten mal versuchen ihre Rute nach oben zu halten. Nur um zu sehen was dann passiert.

    Aber ist es anatomisch überhaupt ratsam bzw. machbar die Rute entgegen der Tendenz in die andere Richtung zu strecken? Wäre mal interessant zu hören was dazu z.B. eine Hundephysiotherapeutin sagen würde.

    Maria (marebima), das ist echt lustig, es scheint als wären wir beide in der selben Phase angelangt. Grad heute habe ich mir zu Schara Gedanken gemacht, die hier auch sehr gut hinpassen. ...und vielleicht auch Narthans Frauchen weiter bringen.

    Zur Vorgeschichte: Schara tickt bei Hundebegegnungen desselben Geschlechtes völlig aus. Wir haben diverse Trainer durch und diverse Tipps hier aus dem DF. Sobald mein Hund eine Spezie des feindlichen Geschlechtes erblickt, geht ihre gesamte Körperhaltung nach unten, sie schleicht sich an, die Bürste ist gestellt, der Hund schaut aus wie eine Katze, die sich an eine Maus anschleicht. Hund ist nicht ansprechbar, reagiert nicht auf Leckerlies oder sonstiges. Der Erzfeind ist im Anmarsch.

    Bei unseren Lechstaustufen Gassigängen fällt das nicht auf, da zu viele Hunde im Anmarsch sind. Da bleibt Schara dann lieber in meinem sicheren Einfluß. Wobei dies ja schon ein großer Liebes-und Sicherheitsbeweis ist!

    Folgende Gedankengänge kamen mir heute:
    Schara ist in meinem Beisein ein absolut sicherer Hund. Wir haben heute Babys und Kleinkinder kennengelernt, denen sie äußerst umsichtig begegnet ist. Sie läuft mit mir offline quer durch den Wald und orientiert sich an mir. Sie erschnüffelt Wildschweinspuren, ist sich aber immer "meiner Fährte" sicher usw.

    Schara scheint Vertrauen in mich gefunden zu haben. Warum nutze ich dieses Vertrauen nicht bei Hundebegnungen der "anderen" Art? Das Vertrauen das sie in mich hat, soll sie auch in andere Dinge haben. Wie mache ich das?

    Einzige Möglichkeit, indem ich auf Dinge zugehe die ihr suspekt sind, bevor sie es tut! Ihr Vertrauen in diese Dinge beibringe. Sprich: zu dem Hund gehe, bevor sie dort ankommt (?). Den Hundehalter begrüße. Mich stolzen erhabenen Schrittes auf den Weg zu dem Hund mache. Nicht mit dieser ängstlichen, ach jetzt passiert gleich was Haltung.


    Sarinn
    ich halte nicht viel davon sich die Hunde an der Leine beschnüffeln zu lassen oder gar bespielen zu lassen. An der Leine habe ich den Einfluß und da gibt es keine Eigenentscheidung wie Spielen, da dies eine Aktion ohne mein Zutun voraussetzen würde, was an der Leine (meinem längerem Arm) nicht möglich ist.
    Bei uns funktioniert dies am besten (auch bei gleichgeschlechtlichen Begegnungen) indem ICH der Konfrontation an der Leine selbstbewusst entgegen gehe. ICH, nicht der Hund.

    Bei Begegnung, bzw. kurz danach wird nebenbei abgeleint und konsequent weiter gelaufen. Nicht rumstehen und die Hunde beobachten. Dann funktionierts. Dann können wir auch mit dem Erzfeind Gassi gehen. Die zwei spielen zwar nicht miteinander, aber sie akzeptieren sich nebeneinander. Theoretisch macht Mensch auch oftmals nichts anderes im Leben.

    Man muss sich auch davon verabschieden, dass alle Hunde miteinander Freund sind. Schön wenn es so ist, aber oft ist es halt auch nicht so.

    Schara geht es gut, danke der Nachfrage. :smile: Die Schwellung auf der andern Seite von der OP ist weggegangen. War wohl doch nur von der Spritze. Auf der Seite der OP ist es dort dicker, wo die ganze Haut bei 3 OPs zusammen genommen wurde. Vielleicht verwächst sich das noch etwas und wenn nicht ist es auch gut.

    Stelle grad ein paar Schneebilder von heute in Scharas Thread. (der unten blau unterlegt ist)

    Wegen dem Futter hat uns unser TA geraten vorsorglich Nierenfutter zu füttern. Somit verschlechtert sich die andere Niere gar nicht erst. Das Futter entlastet doch etwas und hin und wieder bekommt Hund ja auch noch was ausser der Reihe. Ich koch auch mal für Schara, aber dann eben auch den Regeln entsprechend.
    Ich füttere jetzt das Nierenfutter von VetConcept. Füttere allerdings Trockenfutter, das mit viel Wasser eingeweicht wird. Schara schlabbert das ganze Wasser mit auf und somit bekommt sie sogar mehr Flüssigkeit als mit dem Nassfutter. Habe auch schon spezielles Dosen-Nierenfutter im Fressnapf gekauft und das bekommt sie zwischendurch auch einmal. Da gebe ich auch etwas Wasser dazu.

    Ich freue mich, dass es Linchen so gut geht und hoffe, dass das auch so bleibt.

    Uns kannst du zum üben auch nehmen. Mit Rüden kommt Schara ja klar.

    Morgen wird wohl eher nix, ach und nächsten Sonntag bin ich zum Brunch eingeladen. Oh je, dann wirds wieder nix. Vielleicht kann man ja mal so was aussmachen. Schara würde ein bisschen Training auch nicht schaden.

    Hast du jetzt einen Trainer, Sarinn?

    Schara ließ sich übrigens auch nicht vom Arzt anfassen. Die sanfte Tour funzte nicht. Also bekam sie MK drauf und dann ging es. Jetzt hält sie still und man kann alles mit ihr machen. Hat allerdings immer den MK drauf. Erfahrung haben wir ja mittlerweile genügend.