Beiträge von schara

    Sagt mal, kann es sein, dass alte Hunde einfach anders riechen?

    Ich stelle das an Joschi (11) fest. Er muffelt immer. Dachte zuerst das wäre halt noch vom Tierheim und dem billigen Futter. Aber jetzt haben wir ihn ja auch schon fast 2 Monate und es ändert sich nichts.
    Ganz schlimm ist es, wenn er nass ist.

    Ich habe ihn anfangs einmal gebadet,weil ich dachte das hängt im Fell, war aber wohl nicht so. Jetzt wird er nur noch nass abgewaschen, wenn er sich mal wieder in was gewälzt hat. Aber das ist es nicht. Der Hund stinkt einfach nach Hund. Aber eher unangenehm. :pfeif:

    Inkontinent ist er nicht. Das kanns also auch nicht sein.

    Bei Schara (6) kann ich meine Nase in ihr Fell vergraben. Das riecht irgendwie angenehm. Aber der Joschi :???: , weiss gar nicht wie ich es beschreiben soll. Irgendwie riecht er nach altem Hund! :ugly:

    Wie soll die alte Frau denn mit ner Hofleine durch die Gegend laufen?
    Dann kann sie auch ne Wäscheleine nehmen, da ist auch Draht drinnen. Aber die Dame will wahrscheinlich auch in der Stadt flanieren. Da wird sie kaum mit ner Schleppleine bestehend aus Wäscheleine oder Hofleine hantieren.

    Schara ist auch aggressiv, vor allem an der Leine, vor allem bei Hündinnen. Ich habe hier schon so viel gelesen, versucht, befolgt, Trainer konsultiert und und und. Es fruchtet nicht. Es fruchtet nicht. Es fruchtet nicht!
    Das Verhalten steckt so drinnen, da gibts kein wenn und aber. Sie hat ein paar Erzfeindinnen, wie soll ich die auf einmal schön füttern.
    Noch dazu komme ich mit der Stimme nicht an sie ran, Clicker habe ich hoffnungsvoll versucht, kann ja sein, dass sie es wahrnimmt. Sie nimmt schon was wahr, aber das wars dann auch schon.
    Ich hab auch nicht immer die Megaleckerlie dabei, wenn ich in der Stadt um die Ecke bieg und der Feind steht vor mir.
    Das mag alles schön und recht sein, wenn man immer üben kann und vor allem ausweichen kann. Ich kann das nicht und ich bin mir sicher viele andere können das genauso wenig.
    Mein Hund ist aggressiv, ich weiss das und Basta. Ich hab mich damit abgefunden. Es ist nicht der einzige aggressive Hund auf diesem Planeten. Es wird seinen Grund haben warum sie so ist.
    Ich nehme sie jetzt kurz, ganz kurz, zur Not auch am Geschirr oder Halsband wenn eine unangenehme Situation auftritt und führe sie am Feind vorbei. Soll sie toben wie sie will, mein Anliegen ist da vorbei zu kommen. Haben wir das geschafft ist es gut. Vielleicht noch ein-zweimal nachmotzen und das wars.

    Seitdem ich ihr Verhalten akzeptiere geht es mir besser. Ich werde nicht noch einen Trainer und noch einen Trainer aufsuchen und unsere schöne gemeinsame Zeit mit Z&B Übungen, die keinem von uns liegen, vergeuden. Das einzige Problem das wir haben sind diese Hundebegegnungen (nur manche) und das sind wenig Probleme wenn ich mir da so manch andere tolle Hunde anschaue.

    Vielleicht würde es dem einen oder anderen hier auch weiterhelfen den Hund einfach so zu akzeptieren wie er/sie ist, Schadensbegrenzung zu bertreiben und sich auf die schönen Dinge mit dem Hund konzentrieren.
    Wenn jemand so verzweifelt ist hilft es oft schon mal die guten Dinge am Hund zum Vorschein zu bringen.

    Wieviele tolle HH habe ich schon kennengelernt, die sich dann bei einem Treffen als gar nicht so toll erwiesen haben. Da wurde gerufen, gepfiffen, ermahnt, geübt und der ganze Spaziergang zunichte gemacht.

    Nach 10 Seiten mitlesen wollte ich diesen Gesichtspunkt auch mal einbringen. Z&B ist nicht das Alleinheilmittel schlechthin.