Beiträge von schara

    Ich würde die Anschaffung eines Welpen als bedenklich erachten

    - der Welpe kann/will/soll noch keine größeren Strecken laufen.
    - der Welpe/Junghund soll sozialisiert werden, andere Hunde, Menschen, Tiere, Kinder kennenlernen. Ich habe aus der Beschreibung des Naturburschens heraus gehört, dass er eher sehr einsam unterwegs sein wird.
    - beim Junghund ist gesundheitlich nicht immer alles palletti. Wo finde ich auf dem 2.000er den nächsten Tierarzt? Impfungen usw.
    - wie steht der TE zum Thema Kastration? Eine läufige Hündin könnte zum Problem werden, genauso wie ein triebstarker Rüde, der eine läufige Hündin in die Nase bekommt

    allgemein würde ich beachten:

    - wie kommt der Hund mit Reisen zurecht? Wenn man auch mal andere Kontinente bereist, muss der Hund wohl auch mal in eine Flugbox, oder? Das würde wiederum für einen nicht so großen Hund sprechen.
    - nehme ich einen Rassehund und erwarte die rassespezifischen Charactereigenschaften bin ich enttäuscht wenn ich das Exemplar erwischt habe, das halt so ganz anders ist.
    - welches Zusatzgewicht kann ich tragen (Futter, Wasser, ev. den ganzen Hund)?
    - der Hund sollte die richtige Mischung aus Verträglichkeit aber auch Wachsamkeit/Beschützerinstinkt (?) besitzen
    - der Hund muss auch mit Nähe und engem Raum zurecht kommen können


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich all meine Mischlinge (Tierheimhunde) für solch ein Projekt geeignet hätten. Sogar der 11jährige Joschi ist ein unermüdlicher Läufer.
    Ich würde nur nach einem Mischling Ausschau halten. Einem Hund der die Pubertät schon hinter sich hat und bei dem ich merke es hat "gefunkt". Diesen berühmten "Funken" halte ich für ein solches Projekt sehr wichtig.

    Ich kann nur für mich und meine Hunde sprechen:

    Wenn wir in neue Gegenden fahren, dort wo Hund noch nie war und alles ist neu und es gibt viel zu erkunden, dann sind die Hunde nach einem großen Spaziergang richtig k.o. Das merkt man ihnen dann an.
    Also nehme ich an, dass es den Hunden Spaß bereitet und sie es öfters machen würden, könnten sie selber entscheiden.

    Wir gehen immer raus, egal welches Wetter und welcher Tag. Auch wenn ich ganztags arbeiten muss. Ich mach das aber auch gerne. Mir geben die Spaziergänge auch viel. Die Hunde sind es gewohnt.
    Rein theoretisch könnte ich die Hunde hier allein umher laufen lassen. Wir wohnen ländlich, jeder weiss wo die Hunde hin gehören, die Hunde kennen sich aus. Mach ich aber natürlich nicht.

    Würde ich nicht gerne mit den Hunden rausgehen wollen, hätte ich mir keine angeschafft. Für Florida kann ich nicht reden, wäre aber sicherlich bei 35 Grad auch nicht mein Lieblings-Gassi-Ort. Ich denke, da würden unsere Spaziergänge anders ausschauen. Wahrscheinlich würde ich da weniger machen, als die TE. :ops:

    Es gibt auch Hunde die unter ihrem ständigen Trieb sehr leiden. Die nur noch auf Fortpflanzung geeicht sind und mit keinem anderen Gedanken auf Hunde treffen können. Die dadurch ständig unter Strom stehen und alle Körperfunktionen auf Hochtouren laufen.
    Zudem ist Prostatakrebs auch eine häufige Krankheit bei älteren Hunden. Muss ich dann einen alten Hund operieren kann es aufgrund des Alters Komplikationen geben.

    Ich bin nicht generell für Kastration, aber man muss den einzelnen Fall sehen. Es gibt für alles ein Pro und Kontra.

    Das mit der Blumen-Palette ist ne gute Idee. Es gibt doch auch diese kleinen Behälter für die Anzucht (Aussaat, oder wie das heisst), die würden sich auch gut eignen.

    Danke auch an all die anderen tollen Ideen.