Beiträge von freulein

    Hallo!

    Das erste was mir in den Kopf kam: Gaaaaaanz viele HSH sitzen in den Tierheimen aktuell, weil oft als Retrievermischling aus dem Ausland importiert oder Coronaopfer:

    Vielleicht macht es Sinn, dass du dich da umguckst. Gerade die Großen und noch mehr die HSH kommen schwer unter. Da wäre es doch super, wenn du ein Plätzchen hättest. Außerdem kennen die TH ihre Hunde teils ganz gut und du wüsstest was dich erwartet.

    Du hast 165qm Garten oder?

    Don’t feed the troll Anirac lohnt sich ja nicht über so einen Quatsch zu debattieren.

    Ich habe nun seit einigen Tagen die Emmi-pet im Einsatz. Laut TÄ ist die Zahnsubstanz gut, das Problem ist der Zahnstein und die daraus resultierende Entzündung. Nun gibt es eine Woche Antibiotika und wir probieren es mit der Emmi-pet.

    Wir würden gerne eine erneute Narkose verhindern. Immerhin gab es in den letzten Jahren einige Zahnsanierungen und Extraktionen.

    Das normale Putzen mit Fingerling etc. ist nix für uns, nun haben wir uns darauf geeinigt.

    Die Zahnpasta die dabei ist, findet der Hund komisch, heute habe ich nach vier Tagen mal die Orozyme verwendet, die mag er sehr, kennt und verträgt er und da ist eher das Problem, dass er sie gerne essen würde. Das macht die Anwendung gar nicht so einfach 😄

    Wenn’s interessiert kann ich gerne vorher/nachher bei Gelegenheit zeigen.

    Noch sieht man keinen großen Effekt, sind erst bei Tag 5.

    Ich würde hier nicht nur zum Schilddrüsenspezialisten gehen, sondern vielmehr zu einem Verhaltenstherapeutischen Tierarzt, der das komplett mit betreuen kann.

    Es geht ja darum hier zu prüfen, ob das Verhalten bedingt ist durch ein Schilddrüsenthema oder nicht. Dh egal was hier für Werte rauskommen, muss man ja ggf. sehen was ganzheitlich zu tun wäre.

    Hier in Nürnberg gibt es beispielsweise Frau Dr Zurr.

    Wenn es einen Junghund gibt, der wegen fehlender Zähne nicht in die Zucht kann, hat das sonst noch irgendwelche anderen Folgen oder ist das Fehlen der Zähne total abgekapselt von anderen körperlichen Prozessen?

    Will fragen: muss man dann nochmal genauer in die Gesundheit gucken?

    Hat wer einen Tipp für mich, wo/wie ich dazu Infos bekomme vielleicht? Muss nicht hoch wissenschaftlich sein, bin da Laie.

    Nochmal zu meinem Rat mit dem Gassi mit Freunden: das können auch total unhundige Freunde sein.

    Das tolle ist, dass man eben jemanden dabei hat, der die Angst eben gar nicht hat. Das hilft beim vor die Tür gehen.

    Angst ist nicht rational und hat auch meistens keine Hundetrainerausbildung 😉 zu glauben, die Angst berät einen also immer gut, ist nicht ganz richtig.

    Mir hat es oft geholfen deutlich hundeunerfahrenere Leute um mich zu haben, die einfach total unbedarft und fröhlich mit mir rumspaziert sind ohne “oh je hoffentlich passiert uns nix” im Hinterkopf.

    Du kannst bei Hundesichtung auch grundsätzlich mit unbekannten Hunden große Bögen gehen oder umdrehen.

    Mach einfach alles was dir momentan hilft und sicherstellt, so dass ihr vor die Tür kommt.

    Ich schließe mich Allem was die anderen sagen an.

    Was toll ist: du hast sie erfolgreich beschützt. Das hast du super gemacht!

    Einen anderen Hund abzublocken ist etwas, dass muss man lernen und ich kann komplett nachvollziehen wie es dir geht.

    Ich habe richtig Respekt vor manchen Hunden und auch viel Angst die ersten Jahre gehabt und mein Hund ist nicht so klein.

    Das ist ein Prozess, aber es wird besser mit Erfahrung und Anleitung und Austausch mit Anderen.

    Hast du Freunde und Bekannte, die dich evtl für kleine Runden ums Haus begleiten können momentan? Damit du raus kommst bzw dein Hund.

    Kannst du sie einpacken und vielleicht woanders hin fahren wo wenig Publikumsverkehr ist? Das hat mir geholfen.

    Strecken abseits wo sonst keiner freiwillig hingeht oder zu komischen Uhrzeiten oder Parks mit Leinenpflicht wo man weit gucken kann.

    Ich wünsche dir alles Gute 🍀!

    Kannst du/könnt ihr 1h in den Wald gehen oder ne Runde Rad mit dem Hund fahren täglich? Mal Dummies verstecken oder an einen See fahren, damit der Hund schwimmen kann.

    Nur mal so als Beispiel.

    Ihr müsst dem Hund Ausgleich schaffen ohne Job.

    Hast du Erfahrung mit Hunden gesammelt? Das Leben außerhalb der vier Wände kann ja auch ggf. nicht immer nur super toll sein mit Hund (Hundebegegnungen etc.)

    Deine Besuchshunde werden von ihren Besitzern gehändelt beim Besuch. Diese Rolle musst du zusätzlich übernehmen. Da ist kein Puffer. Dh deine emotionale Stabilität ist wichtig und auch die Offenheit für die Belange des Hundes. Dh zum eskalierenden Sohn musst du zusätzlich noch für das Management des Hundes sorgen.

    Das Szenario Durchfall beim

    Hund ist halt echt ein nicht sehr unabwegiges.

    Du wirst nicht wollen, dass dir ein kranker Hund die Bude vollkotzt oder Durchfall hat, der Stunden liegen bleibt. Das belastet euch alle zusammen.

    Ein kranker Hund braucht übrigens auch Zuspruch oder Hege, es ist ja nicht nur das rausgehen und das sauber machen.

    Im Kern ist es so: nur du kennst deine Ressourcen. Einen Alltag wie du ihn schilderst kenne weder ich, noch die meisten hier wahrscheinlich.

    Dh man kann dir nur die Seite der Hundehaltung und Bedürfnisse schildern.

    Und an der Stelle unterschätzt du glaube ich, wieviel Ressourcen ein Hund benötigt, um so einen Alltag mit zu leben.

    Auch Besuchs- und Schulhunde haben gemessen an der vorhandenen Zeit in der Woche, wenig aktive Arbeit am Menschen, sondern viel mehr Zeit abseits davon.

    Wenn du das nicht leisten kannst, würde ich davon absehen.