wenn du mal ein paar mehr Infos gibst, dann isses vielleicht leichter Ideen zu sammeln! Siehe meine Fragen oben.
Beiträge von freulein
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wie äußert sich denn sein Hunger? und könnten es auch die Hormone sein die verrückt spielen?
Auch mit eingestellter Schilddrüse kann es beispielsweise durch Streß oder ähnliches zu Schwankungen kommen. D.h. evtl. geht das auch wieder vorbei oder man müsste höher substituieren.
Hatte er vor Medikamentengabe auch so Hungerprobleme? -
Zitat
Bei diesen ganzen angeblichen Intelligenzlisten, wo der Afghane oft ganz unten aufgeführt wird, geht es um Trainierbarkeit, um den "will-to-please". Und letzteren haben Afghanen nicht, das bedeutet aber noch lange nicht, dass sie nicht intelligent sind. Schau dir diese Hunde bei der freien Jagd an und du wirst deine Ansicht schleunigst revidieren.
Im Übrigen habe ich die Erfahrung gemacht - je intelligenter ein Hund, umso größer auch das Risiko das er irgendwann Probleme macht (wie beim Menschen auch). Denn ein intelligenter Hund nutzt sein Köpfchen nicht nur um Herrchens Willen geschehen zu lassen sondern um auch mal eigene Interessen durch- und eigene Ideen umzusetzen. Und das kann - je nach Rasse und Charakter - ziemlich unlustig sein.
Danke Dreamy, du hast es besser als ich beschrieben :-)
Zu den anderen Punkten
ZitatDas man das erst nach aufbauendem Training machen kannst ist mir, wie ja bereits geschrieben, bewusst. Meinen Hund unfit zu halten, aus Angst, dass sonst im Alltag zuviel Energie besteht, finde ich eigenartig. (Wenn du es denn so meintest.)
Das hat nix mit UNFIT zu tun. Es geht mir eher darum, dass du dir bewusst machst, dass diese Strecken für den Menschen nicht viel sind, aber ohne Fahrradhänger so eine Strecke für einen Hund einiges ist.
Hier sind einige Leute unterwegs die mit ihren Hunden weit aktiver sind als ich, aber auch da wird diskutiert welche Strecken machbar sind. Und ich lasse mich gerne belehren, aber 20-30km sind KEINE Peanuts.
Damit das nicht so rüber kommt, als wären wir hier Schnarchnasen
Ich kann mit meinem Hund Fahrrad fahren gehen und zwischendurch gibt's noch Rennspiele mit anderen Hunden. Wir gehen 25km wandern und er läuft die doppelte Strecke, wir joggen 10 km und er ist fit. AAAAAAAAAAABER: Bei unseren Strecken kann der Hund komplett sein Tempo selber bestimmen und ich fahre teils im Schneckentempo nebenher mit dem Rad, wir machen Pause etc. Das ist für mich als Fahrradfahrer total öde. Mein Freund empfindet das Trab-Tempo meines Hunde als "mit-dem-Fahrrad-stehen"
ZitatDas heißt trotzdem, dass ich mich auf meinen Hund verlassen möchte, wenn ich in einer Situation z.B. durch eine Überzahl der Angreifer schlechte Karten habe.
Und diesen Job kann der Hund in Deutschland nicht übernehmen. Abschreckende Wirkung des Hundes ist eine Sache, bekommst du recht schnell mit einem Hund in dunkler Farbe über 30kg hin, aber du willst ja einen Hund, der dir hilft. Wie soll das aussehen? Auf Befehl? Auf Gespür?1) Es ist in Deutschland nicht erlaubt den Hund für den privaten Gebrauch so auszubilden das er nach vorne geht.
2) Wenn er ein Gespür für sowas haben soll, sind wir wieder soweit: Handlungsspielraum des Hundes und Eigenständigkeit. Was ist, wenn der Hund es falsch einschätzt.zum Rest melde ich mich nochmal, kann gerade zeitlich nicht weiter.
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ZitatAlles anzeigen
Ein für uns passender Hund muss:
- In der Wohnung ruhig sein und wenig bellen.
Zum einen Erziehungssache, zum Anderen Veranlagung: Hunde mit ausgeprägtem Wachtrieb schlagen wahrscheinlich öfter an, als ohne. Am eheseten sehe ich den Aussie hier als Bellenden.
- Intelligent sein. (Im Sinne von Lernfreudig/fähig und Empathisch/der Fähigkeit Situationen richtig zu bewerten.)
Die Anforderung finde ich ein bisschen komisch. Es gibt in meinen Augen Hunde die schwieriger zu motivieren sind als andere. Aber mal blöd gefragt, warum muss euer Hund klug sein? Soll der lesen lernen? Sitz und Platz lernt wirklich jeder Hund mit intelligenten Besitzern.
Gerade als Ersthundhalter würde ich eine weniger "intelligente" Rasse wünschen. Die verzeihen nämlich auch evtl. einfach mal Unsauberkeit. Hier mal ein jüngst erschienener Artikel zum Border Collie, den viele meiner Bekannten (Aussie Halter) als übertragbar empfinden: http://www.planethund.com/hundewissen/bo…mhund-2808.html- Mittelgroß bis Groß sein.
- Mit der kleinen Wohnung zurecht kommen.- So sportlich sein, dass er auch mal ne 20-30 KM Fahrradtour mitmacht. (Nach langsam aufbauendem Training natürlich.)
Da hab ich wirklich überlegt. Ich weiß nicht, ob man Spaß hat 20-30 km sehr gemäßigtes Tempo zu fahren bzw. mit sehr vielen Pausen. Alles was du bei deinem Hund bei solchen Strecken an Kondition aufbaust, muss ja im Alltag auch befriedrigt werden
Hier würde ich überlegen, ob ein Hundeanhänger Sinn macht. Gerade mit einem Welpen werdet ihr solche Strecken mal grob geschätzt nach 2 Jahren fahren können. Ich fahr sie mit meinem Hund bis heute nicht. - Sich gegen Fremde friedlich und gegen Freunde freundlich benehmen.
Das disqualifiert den Aussie für mich komplett.- Kinderlieb sein.
Erziehungssache und Veranlagung. Der Aussie wäre auch hier für mich raus.- Ein Mindestmaß an Wehrhaftigkeit besitzen.
Ich bin der Meinung, dass wenn ich HH bin mich NIE auf meinen Hund verlassen darf und soll. Gerade dann, wenn ihr euch einen intelligenten Hund wünscht, weiß der genau, dass im Falle von Unsicherheit er an der Reihe ist, Dinge zu klären. Das kann ganz ganz dumm ausgehen. Ich bin eher darum bemüht meinen Hund vor allem draußen zu beschützen am Abend statt anders rum.- Auch mal ein paar Stunden zu Hause alleine sein können, ohne durchzudrehen oder Ersatzhandlungen unterlässt, aber dadurch unglücklich wird.
Auch das Erziehungssache und eine Auslastungsfrage.Ich denke, dass alles dies, bis auf wenige Ausnahmen, mit guter Erziehung wohl mit fast jedem Hund (welchen Aufwand das jeweils kostet, sei mal dahingestellt) erreicht werden kann. Daher streut die Auswahl der Rassen etwas in die Breite. An den Stellen wo die Rassen mit unserem Profil nicht übereinpassen könnten, habe ich ja bereits die entsprechenden Fragen gestellt.
Und hier denke ich ist Bescheidenheit angesagt, um es mal ganz direkt zu sagen. Ich wäre ganz vorsichtig das Leben mit einem fordernden Hund zu unterschätzen. Weil das was ihr euch obenstehend wünscht die Blümchenwelt mit Hund ist. Wenn der genau das Gegenteil - und das wird er sicher in seinen Entwicklungsphasen machen - bringt, dann wünsche ich euch gute Nerven.Nur um kurz ein wenig juristisch zu klugscheißen, generell ja, in Ausnahmefällen jedoch nicht. Bei Allem was unter Notstand oder Notwehr fällt entsteht selbstredend kein Schadenersatzanspruch.
Auch hier: dein juristischer Hintergrund hilft dir in der Realität mal gelinde gesagt wenig. Lies dir die Threads hier durch, es gibt gute wie böse. Es gibt einfache Bundesländer und wenig einfache und nette oder doofe Nachbarn, welche mit Einfluss und welche ohne. Der Einwand von Poco hat durchaus seinen Sinn in meinen Augen. -
M.m.n. wird hier ein Thema künstlich dramasiert
Wo bitte steht denn, dass der Hund unter keinen Umständen aus dieser Box kann? Er gezwungen ist zu liegen oder sich in der ganzen Zeit die Beine nicht vertreten darf?
Diese Szenarien die hier geschrieben werden, gehen doch einfach an der Realität vorbei. -
Versteh hier einer die scharfen Verurteiler
Es geht hier
- um 3 Tage die Woche
- eine Box die dem Hund aufstehen, ausstrecken ermöglicht
- das Frauchen sitzt daneben
- der Hund darf Kontakt aufnehmen außerhalb der Box und wird gestreichelt
- der Hund bekommt weiterhin ausreichend AuslaufEs geht hier nicht darum, dass der Hund im Abstellraum der Firma eingesperrt wird und ohne Tageslicht vor sich hinvegetiert.
Wenn der Hund sich mitteilt, kann man ja reagieren, insofern seh ich da kein Problem.
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Zitat
...unser ernstes NEIN ! und AUS ! , BEI FUß !, wie auch anleinen haben sehr geholfen dieses unerwünschtes Verhalten weg zu bekommen
nur sehr selten gehen mit ihr die Pferde durch .
[...]
Das bestätigt mich , wenn man konsequent mit dem Hund arbeitet und klare Anzagen macht und dran bleibt erreicht man auch gewünschtes
Das kann man aber nur so aufbauen, wenn die Intention des Hundes in irgendeiner Form "jagen", "reglementieren" oder sonstwas ist.
Meiner Meinung nach ist das Unterbinden von verbellen und knurren, bei einem angstmotivierten Hund völliger Quatsch.
Deshalb wäre ich vorsichtig lediglich die Symptome zu unterbinden. -
Hi Raphaela,
ich sehe das genauso wie du und stehe solchen Rettungsaktionen sehr kritisch gegenüber, deshalb habe ich um eure Meinungen gebeten, da ich evtl. eine mögliche Option übersehe.
Mein erster Post dient dazu ein möglich umfassendes Gesamtbild zu bekommen.
Ich persönlich würde so einen Hund auf keinen Fall in ein dann städtisches Umfeld holen.
Im Gespräch war nach meinen Einwänden auch, dass man den Hund auch weitervermitteln würde, da der Hund wohl eher ein ländliches Umfeld benötigt.
hmmm, schwierig.
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Hi Barbara, danke dir, gebe ich gleich weiter!
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Hi Leute,
heute morgen hat mich ein Arbeitskollege (AK) angesprochen und um Hilfe gebeten. Es wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet ihm Ratschläge zu geben.
Es geht um folgendes:
Seit Montag ist der 3-jährige Terriermischling in Belgrad alleine in seinem Zuhause (Bauernhof mit Gärten), da seine Besitzerin verstorben ist.
Der AK ist befreundet mit dem Enkel der Besitzerin. Die beiden wollen dem Hund unbedingt helfen und überlegen welche Möglichkeiten sie haben und nun kam die Frage, ob ich Rat geben kann.Folgende Sachen haben wir durchgesprochen:
a) serbische Tierschutzorgas um Hilfe bitten
-> diese sind lt. AK überlaufen und haben genug zu tunb) die Nachbarschaft um Hilfe bitten
-> keine Option, da er nur ein Hofhund ist und somit wenn er nervt "wegkommt" lt. AKc) der Enkel würde den Hund nach Dtl. holen
-> er geht VZ arbeiten, würde sich allerdings um eine Betreuung kümmern, hat sich schon nach Hundeschulen etc. umgeguckt.
Die Männer würden ihn mit dem Auto holen fahren, aber haben eben Bedenken wie man dem Kerlchen gerecht werden könnte.Meine Anmerkungen:
- der Hund muss zwingend vor Einreise nach Dtl. durchgecheckt, geimpft und auf Krankheiten gecheckt werden u.a. Mittelmeerkrankheiten -> das würden sie alles egal was es kostet machen
- der Hund ist es gewohnt in Wald und Wiese wie er lustig ist rumzurennen -> die Umstellung wäre evtl. einiges an Arbeit zu Beginn für Hund und Halter
- der Hund ist eine Handaufzucht der Verstorbenen, also evtl. Vorschäden
- Hundeverträglichkeit weiß man nicht sicher
- er verteidigt sein Revier - Trainingssache
- er hat schonmal eine Katze erwischt - viel Spaß beim AJTEDIT: noch vergessen: die Männer kennen den Hund schon live
Wie seht ihr das, was soll man da raten? Kennt jemand doch eine TierschutzOrga die man um Hilfe bei der Abwicklung bitten könnte?
Das Ganze muss recht schnell gehen, der Hund ist alleine dort momentan.Danke für Tipps!