Beiträge von freulein

    Hallo,

    Die Hündin ist 2 Jahre alt (Bauernhofmix: Labbi-Bordercollie) und lebt quasi in Symbiose mit ihrem Halter (sie ist seine Beschäftigung im Ruhestand). Jeden Morgen geht es 1h Gassi in Feld und Wald und dann werden Dinge und Sachen im Alltag erledigt.

    Nun ist es so: Frau Hund folgt auf Schritt und Tritt und ist quasi der Schatten ihres Halters. Dabei ist sie entweder nur leicht dösig oder fordert aus Sicht der anderen Haushaltsmitglieder oft Kontakt: bringt Spielzeug, fordert Streicheleinheiten oder er quatscht sie zu.

    Einen festen Platz hat sie nur in der Nacht im anderen Stockwerk. Tagsüber tingelt sie im Erdgeschoss, Hof, Garten mit rum an der Seite ihres Halters. Alleine bleiben muss sie quasi nie, sie fährt mit ihm mit. Wenn sie ohne ihn da bleiben muss, trauert sie ihm schon hinterher, aber kommt wohl auch mal nach gewisser Zeit zur Ruhe und schläft dann mal wirklich. Man munkelt sie kann nur entspannen wenn er nicht da ist.

    Räumlich steh ich auch auf dem Schlauch wie man nun gut einen Ruheplatz etablieren könnte: Das Erdgeschoss ist so gebaut, dass es eine sehr kleine Wohnküche gibt, einen kurzen Flur mit Treppenaufgang und ein größeres Wohnzimmer. Im Flur steht ein Körbchen - da liegt sie alle Lichtjahre mal drin.

    Die Wohnküche ist der Hauptaufenthaltsraum, aber dort passt kein Körbchen rein, sie kann höchstens so liegen, dass sie wenn 2 Menschen in der Küche sind entweder im Weg liegt vor Herd und Schränken oder so, dass man sie unweigerlich aufweckt, weil sie unter dem Tisch liegen würde. Wohnzimmer wäre groß genug, nur ist da niemand bzw. selten wer.

    Die Türen von Küche zu Flur und Flur zu Wohnzimmer stehen nicht offen, sondern fallen zu (Raucherhaushalt, Rauch soll nicht überall rein ziehen). D.h. entweder Küche und da gibts keinen ruhigen Platz, im Flur wo mal wer durch geht oder im Wohnzimmer ganz alleine oder Stockwerk höher wo sie schläft, wo auch niemand ist.

    Die Etablierung der Ruhe scheitert auch ein bisschen daran: man will ja den Hund nicht weg sperren, aber das der Hund Ruhe braucht ist schon irgendwie klar.

    Habt ihr vielleicht Ideen?

    Bin gespannt =)

    Währenddessen muss man probieren, ob räumliches begrenzen helfen könnte oder eben ob sanfter Druck, dh ruhiges kreisförmiges streicheln am Brustkorb ihn runterbringt, ist ja ähnlich von der Idee. TTouches ist auch so ein Stichwort.

    Auch gibt es Calming Caps oder Kopfhörer - klingt alles bekloppt, aber es kommt ein bisschen drauf an was der Auslöser ist.

    Ja. Das kann sein. Auch hier: Tagebuch schreiben hilft.

    Angst bedeutet Stress und deshalb gehört dem Hund mehr geholfen. Du kannst dich in Körperbänder einlesen oder ausprobieren wie er darauf reagiert. Alternativ Thundershirt.

    Er sollte die Chance haben im Alltag den Stress abzubauen. Angst macht angespannt. Also ruhige stetige Bewegung, Kauartikel und wenig anderer Stress.

    Damit kann man zumindest helfen den allgemeinen Stresspegel runterzufahren.

    Ich würde das filmenC anfangen Tagebuch zu schreiben um alles im Alltag mal aufzuschreiben und dann bei einem TA für Verhaltenstherapie mit den Unterlagen aufkreuzen.

    Alles was man so rundherum machen kann ist ja super, aber sowas würde ich auch ärztlich begleiten lassen und alles körperliche unbedingt mit ausschließen.