Tut mir leid, dass ich offenbar so perfekt bin, ja, das war wirklich sofort so! Die Verhaltensveränderung kommt ja nicht von heute auf Morgen, das ist ein schleichender Prozess, in den man mit hineinwachsen kann. Und dann braucht es keine "Angewöhnungszeit". Übrigens schreibt hier niemand, dass man sich das Brötchen aus der Hand klauen oder den Teller auschlabbern lassen soll! Aber anstatt sich zu nerven kann man dafür sorgen, dass es nicht passieren kann.
Und betreffend Zeit, die man braucht, um sich auf die neue Situation einzustellen: Diese Zeit bleibt einem oft nicht, da es den Hund bis dann nämlich schon nicht mehr gibt... Wer sich nicht im Stande fühlt, sich situationsgerecht um einen alten Hund zu kümmern, mit allen Veränderungen, die dazu gehören, der sollte sich frühzeitig von seinem Hund trennen oder gar keinen Hund halten - sorry, so krass sehe ich das. Den Hund geistig zu misshandeln, weil er nicht mehr "normal" funktionieren kann ist genau so schlimm, wie wenn er körperlich misshandelt wird. Bei körperlicher Misshandlung schreien alle immer sofort laut auf, aber der alte Hund soll sich gefelligst an die Regeln halten, egal ob er noch kann oder nicht! Super Einstellung... Da kann ich nur den Kopf schütteln... Und hoffen, dass bei Dir nie ein Hund so alt werden muss...