Beiträge von Aoleon

    Zitat

    Mit "hoffen" kommt man da leider nicht weiter. Hier müssen Politiker Verantwortung übernehmen.

    Ha! Und was hat es uns gebracht, damals? Rasselisten, die völlig unsinnig sind.
    Wenn Politiker sowas tun wie "Verantwortung übernehmen" kommt nie was gutes dabei raus.

    Davon ab: Das Klientel das sich Hunde als "krasse Kampfhunde" anschafft lässt sich von Rasselisten und Verboten kaum stören. Da sind die Hunde eh nicht gemeldet, vom seriösen Züchter kommen die Tiere auch nicht.
    Da nützt die ganze Rasseliste nix! Genützt hat sie noch nie was, sie hat nur viel Leid gebracht.

    Und hier der wohl schönste Whippet aller Zeiten: Meiner!

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    Wachwhippet! Nicht nur schön, sondern auch sehr aufmerksam!

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    Rippenbiest, ganz genüsslich strecken macht er gerne.

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    Was soll ich sagen: :herzen4:

    Das habe ich vorher schon mal gefragt und als Antwort von dir den Jagdtrieb bekommen.
    Nun antwortest du immerhin auf die Frage, aber soweit ich weiß ist doch das "wilde Mischen" auch beim Pudel verboten. Und das sicher aus gutem Grund.

    Zum Rest sag ich da nix mehr...


    Lockenwolf: Danke!

    Moderasse: Hier in der Gegend gibt es jetzt wohl noch 3 neue Vizslas, meinte meine Schwiegermutter vorhin.
    Oh man. Ja, sie sind wunderschön. Aber doch nicht als Familienhund.

    Lololein, ja.
    Das stimmt schon, aber mir geht es ja auch um die armen Viecher die dann massenproduziert werden.
    Ich möchte keine meiner Rassen als "Modehund" haben, überall sehen wie Hunde rumlaufen die zwar so aussehen wie meine, aber der Rasse kaum noch entsprechen. Die krank sind, die teils gestört sind durch Fehlaufzucht und Vermehrung auf Teufel komm raus.

    Das große ganze ist mir wichtig. Liebhaber wird es immer geben, es darf auch gerne immer mal einen kleinen, wirklich kleinen Boom geben.. Aber bitte, bitte keinen Modehype, der soviele Tiere krank macht!
    Und nicht nur das, wenn der Hype abflaut weil alles übersättigt ist, dann ist der Ruf der Rasse auch erstmal dahin. "Alle krank!" heißt es dann wieder.
    Das die kranken Hunde, die Negativbeispiele die man so oft sieht, nur selten aus Verbandszuchten kommen sehen die Leute ja nicht. Die sehen nur die Xte kranke Französische Bulldogge, den Xten Mops der röchelt, den Xten Labbi der bald rollt, etc, etc.
    Es ist einfach schade um jedes Tier. Und darum sind so Hypes immer mit Vorsicht zu genießen.


    Kareki: Natürlich sind sie sich ähnlich. Aber dennoch sind sie nicht dasselbe. Und darum gehts ja.

    Zitat

    Nirgendwo. Die Posts des ein oder anderen erwecken jedoch den Anschein dass es sich beim GP um einen komplizierten Spezialisten handelt. Und das ist nun mal Humbug.

    Ah, es sah halt so aus als würdest du auch das auf das beziehen was du von mir zitiert hast.

    Zitat

    Also das Kaliber stammt z.B. von dir...

    Seit wann ist Kaliber etwas negatives? Mein Whippet ist auch ein anderes Kaliber als der Mini. Und?

    Zitat

    Da wärst du ja ein Genie wenn du diese Aussagen sicher belegen könntest. Pudel haben im Laufe der Jahrhunderte viele verschiedene Jobs gehabt, auch die Kleinen. Im Übrigen gibt es kaum gesicherte Informationen über die Urspünge des Pudels. Man geht heute aber eher davon aus dass die anderen drei Größen aus dem Kleinpudel (damals halt einfach ein Pudel mittlerer Größe) gezüchtet wurden, der ursprünglich für die Jagd genutzt wurde. Aber absolute Klarheit wird es da nie geben. Sicher ist jedoch, dass es kaum eine andere Rasse gibt die derart vielseitig eingesetzt wurde und immer noch wird.

    Und was willst du damit nun sagen? Das die Pudel wirklich alle gleich sind?
    Das es überhaupt keinen Unterschied macht welche Größe man sich zulegt?

    Der Whippet hat eine sehr ungesicherte Historie. Am wahrscheinlichsten ist, nach neuesten Genforschungen und so, die These das er aus Greyhound und Italienischem Windspiel entstand.
    Rein optisch nehmen sich die 3 Rassen wenig, dennoch unterscheiden sie sich im Charakter und sind nicht die jeweils größere Version vom anderen.

    Ebenfalls der Miniature Bullterrier und der Bullterrier. Optisch gleich bis auf die Größe. Trotzdem verschieden im Charakter.

    Rehpinscher, Manchester Terrier, Doberman. Sehen gleich aus, sind aber nicht gleich.

    Und beim Pudel ist es also nicht so?

    Zitat

    Bzgl. des Jagdtriebs gibt es durchaus Unterschiede. Klein- und GP haben im Schnitt mehr davon als die Toys. Aber der Jagdtrieb kam in meiner kritischen Aufzählung auch nicht vor und das aus gutem Grund; dieser ist, im Gegensatz zu den von mir genannten Merkmalen, nicht atypisch für den Pudel (ebenso wenig wie bei den Retrievern, zu denen es ja die ein oder andere Parallele gibt.)

    Weil manche Pudelliebhaber das behaupten oder weshalb? ;)[/quote]

    Ich bezog mich nicht auf den Jagdtrieb, sondern nur darauf das der Großpudel dafür eingesetzt wurde und das durchaus einen anderen Charakter erfordert als das Dasein eines Schoßhundes und Rattenfängers, was die Kleinhunde damals nun eben waren.

    Okay, ein Hund der 60cm wird, der 25-30 Kilo wiegt ist also der 08/15 Hund für alle. Okay. Super.
    Sicher, wenn man den versaut machts nicht viel... In der Größenklasse kann man das ja immer leicht händeln....

    Zitat

    Sorry Aoleon, aber das stimmt einfach nicht. Ich weiß nicht, was hier die ganze Zeit für ein merkwürdiges Bild vom GP gezeichnet wird...schwierig, ernst, Schutztrieb, Kaliber...tut mir Leid, aber das sind absolute Ausnahmen und solche Pudel gehören für mich aus der Zucht ausgeschlossen weil sie den eigentlichen Rassecharakter vollkommen verfehlen.

    Den GP quasi als Mali 2.0 darzustellen macht mich gerade wirklich wütend.

    Wo hab ich den GP als Mali 2.0 bezeichnet? Oder überhaupt eines der Attribute verwendet die du da aufzählst?

    Aber es ist doch schon so das die Pudel nicht nur in den Größen verschieden sind, allein daher weil der Großpudel halt zur Jagd verwendet wurde während die kleinen eben mehr die Schoßhündchen waren.
    Also, wirklich damals, way back zu Zeiten des letzten Ludwigs in Frankreich. Da waren die Großen auf der Jagd, während die Kleinen die Damen des Hofes erfreuten.
    Und da sind keinerlei Unterschiede geblieben? Echt nicht?

    Würde mich aber sehr überraschen, gerade im Bezug darauf das ja lange Zeit sehr linientreu gezüchtet wurde.

    Der Großpudel ist kein Gebrauchshund, ja. Hat auch niemand hier behauptet. Aber er ist ja nun auch kein 08/15 Hund für alle.

    Zitat

    Dass einzelne Wäschestücke zu müffeln anfangen, könnte auch an deren spezieller Mischung von Textilfasern liegen. Oder an den verwendeten Farben (weiter oben das Beispiel mit den zwei "gleichen" Pullis unterschiedlicher Farbe).

    Ah! Ganz vergessen: Ne, daran lags sicher nicht. Denn mal stank der lilane, mal der grüne. :muede:
    Und inzwischen weiß ich ja warum, mal war der eine mit dem Waschmittel gewaschen und der andere nicht und andersherum. (Wir hatten ne Weile 2 Waschmittel in Gebrauch, mal das eine, mal das andere)

    Ach, ganz vergessen: Der Auslandstierschutz... :muede:
    Und ehrlich, wenn mich einer anspricht "Ihrer ist ja auch so ein Spanier, so einer aus derTötung." und mich, nachdem ich gesagt habe das es weder Spanier noch Tötungstationshund ist, sondern ein Whippet vom Züchter, dann anmacht von wegen wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren könnte das Hundeelend zu vergrößern und sowas...
    Ne, da frage ich mich dann doch oft genug ob die Leute die Hunde aus der Tötung holen weil sie Mitleid haben oder weils so schick ist sich zu "engagieren"... Und ich habe schon einige getroffen wo es definitiv letzteres ist!

    Andererseits weiß ich das es viele gibt die wissen was sie sich da ins Haus holen und das wiederum finde ich einfach großartig!

    Moderasse... Ich denke auch das TV da weniger mit zu tun hat, sondern was man eben so sieht im Umkreis.
    Wenns einem gefällt möchte mans auch und so werdens immer mehr.
    Das Internet mit seinen Möglichkeiten sich schnell und einfach oberflächlich zu informieren tut sein Übriges... Man findet so sehr schnell Rassen von denen man vorher nichts wußte. Exoten werden so natürlich bekannter.

    Was die Pudeldiskussion angeht kann ich Falballa völlig verstehen, denn das hier:

    Zitat

    Selbst wenn die Pudel Modehund werden sollten. Die verantwortungsbewussten Züchter müssen doch nicht auf den Zug aufspringen und möglichst viele Welpen in kurzer Zeit verscherbeln um möglichst viel Geld zu erhalten. Sie können doch weiterhin ihre Zuchttiere wohlbedacht auswählen um gesunde Nachkommen zu erhalten. Man muss doch keine kranken Hunde von irgendwelchen Vermehrern in die Zucht nehmen.


    ist ja wirklich kein Gegenargument.
    Natürlich werden die guten Züchter weiterhin aufpassen. Der "Modepudel" wird aber eben nicht von diesen Züchtern kommen, so wie der Großteil der "Modelabbies", "Modeaussies", etc halt auch nicht von guten Züchtern kommt.
    Und genau das macht eine Rasse ziemlich schnell kaputt und bitte, welcher Rasseliebhaber möchte das schon?
    Bestes Beispiel die French Bullies, die ja sehr, sehr beliebt sind. Im VDH fallen seit Jahren so ca 300 Welpen pro Jahr. Das bedeutet das der Großteil der kleinen Schnuckels eben aus "Hobbyzucht" und ähnlichem stammt, was man den armen Viechern oft genug auch ansieht. (Und anhört!)
    Stellt euch das beim Pudel vor. Wie Falballa schon sagte, dann hat man Hunderte der Kleinen mit PL, die Großpudel mit HD, will man sowas als Rasseliebhaber?
    Natürlich kann man reden und reden und reden damit die Leute zu einem seriösen Züchter gehen. Aber die Mentalität von vielen ist doch "Will haben. Jetzt!", die warten doch dann nicht bis ein passender Wurf liegt. Die holen sich die Hunde aus den Kleinanzeigen, die "Ups Würfe", vom Hobbyzüchter der nur deshalb papierlos züchtet weil "Ausrede XY hier einfügen" und schon hat man viele kranke Pudel.
    Da würd ich auch eher die "Nachteile" meines Hundes betonen, allein aus Schutz heraus.

    Einen Sprung gemacht hat der Miniature Bullterrier, dennoch werden sie wohl sicher keine Moderasse werden. Dazu gibt es zuviele die sich mit dem Ramskopf einfach nicht anfreunden können.
    Ich freue mich wenn ich mit meinem gegen die "Kampfhundvorurteile" angehen kann. Aber empfehlen tu ich ihn nur selten! Die meisten Interessierten kriegen von mir zu hören wie furchtbar der als Welpe war, denn es ist nunmal so: Die wenigsten Leute die man auf der Straße trifft wollen einen Hund der richtig Arbeit macht.
    Man sehe sich im Forum um, die "Hilfe, mein Welpe schnappt, wird nicht stubenrein, kann nicht allein bleiben, heult, will nicht ins Körbchen, etc" Threads gibt es zuhauf. Ganz normales Welepnverhalten wird als Problem angesehen, ein Glück für diejenigen die sich hier (oder in einem anderen Forum) Hilfe und Rat suchen. Und die anderen? Das sind dann oft die, die als Junghunde im Tierheim landen.
    Und Minibulli sind als Welpen eine Katastrophe. Das kann einfach nicht jeder und darum streiche ich auch eher die Nachteile heraus. Jemand der sich haltlos in die Rasse verliebt wird sich durch die Nachteile eh nicht so abschrecken lassen, sondern sich informieren. Und mit Glück bleiben sie dabei und schenken einer der kleinen Naturkatastrophen ein Zuhause, in dem Wissen was auf sie zukommt.

    Der Whippet wurde hier genannt, die Befürchtung teile ich. Immer häufiger liest man gerade auf Züchterseiten was die Whippets doch für tolle Familienhunde seien, eigentlich ja ganz einfach und sie wollen ja gefallen...
    Jein. Natürlich sind sie nicht so wie die Orientalen, aber dennoch... Ein Whippet ist kein Jedermannshund!
    Man muss schon zum Whippet passen, man muss damit klarkommen das man einen Sichtjäger hat und damit lebenslanger Freilauf eben keine Garantie ist!
    Davon ab das die Whippen durchaus Arschlochtendenzen haben, unglaublich eigensinnig sein können und mit ihren Eigenarten als Ganzes geliebt werden müssen. Das sind keine ach so einfachen Hunde für alle.
    Da sehe ich große Ähnlichkeit zum Pudel. Die kleineren mögen tolle Allrounder sein, darum erfreuen sich ja seit Jahrzehnten gerade älteren Menschen an ihnen. Aber der Großpudel? Der ist halt oft genug eben ein anderes Kaliber und das muss man eben leben wollen.