Zitat
Ich hab noch keinen Menschen kennengelernt, der will, dass sein Hund nicht hört.
Dafür habe ich schon etliche kennengelernt, die "ist einfach zu erziehen" verwechseln mit "erzieht sich selbst, ohne dass man was tun muss". Diese, ich sag jetzt mal "Schäferhundhalter" haben genau den gleichen Stress wie "Bullihalter".
Wo habe ich denn geschrieben das nicht gewollt wird das der Hund hört?
Das Problem ist meist nur das "erzogene Hunde" bei einigen bedeutet das der Hund zig Sachen kann und natürlich hat er die sofort zu machen. (Vorrausgesetzt er hats gelernt)
Ob das nun das einzig wahre ist bezweifel ich halt stark. Wer ein Hund für " kriegt man perfekt erzogen" sucht der braucht eben einen Hund aus der Sparte "Frauchen, was machen wir?" und keinen Hund aus der Sparte "Wat? Wat willste? Ja ja..."
Es gibt nicht umsonst die Unterteilung bei den Rassen. Ein Jäger wird sich nen Hund holen mit dem er auf die Jagd gehen kann, der wird sich zur Jagd keinen Mops holen.
Ein Hundesportler im Bereich VPG wird sich einen Schäferhund holen oder etwas vergleichbares, aber ganz sicher keinen Windhund.
Ein Hundesportler im Bereich Agility wird sich nen Border oder sowas holen, aber ganz sicher keine Dogge.
Als Dogdancer holst du dir auch keine Bulldogge, sondern nen Pudel oder ähnliches.
Ich weiß echt nicht wie ich es noch einfacher und deutlicher machen soll.
Es gibt die Hunde, die leichter erziehbar sind. Und es gibt Hunde, die sind es eben nicht.
Das heißt nicht das man sie nicht erziehen soll. Aber bei nem Bulli rufst du eben schonmal 2 oder gar 3 mal und ja, das ist dann trotzdem ein gut sitzender Rückruf.
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(Und dann gibts die Ausnahmen. Die gibts immer mal. Mein Whippet ist ein sturer Arschkeks und kein bisschen leichtführig. Dafür hatte ich früher nen Terriermix die sich die sich so dermaßen leicht erziehen liess das sie Lassie in den Schatten stellte. Dennoch ist das groß der Hunde nunmal sehr eng am Standard und darum erwähne ich die Ausnahmen hier eben nicht explizit.)