Beiträge von Aoleon

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    Wenn er ein Tier sieht steht er auch wie ein Vorsteherhund da. Ohren nach vorne, Pfote in der Luft, aufrechte Rute.


    So steht Arren auch immer da wenn er aufmerksam ist und was sieht/hört/riecht. Aber bei ihm ist es eben dennoch kein Jagdtrieb, worüber ich sehr glücklich bin, das ist sein "Aufmerksamkeitsmodus".

    Zitat

    Himmel, lebt Ihr alle in Deutschland???

    Es ist doch noch gar nicht sooo kalt ... :???:

    Hier hat es noch 21 Grad im Haus, im nicht isolierten Altbau.
    Draußen ist es auch noch mild. Zwar schon herbstlich von den Temperaturen, aber in der Sonne wird es auch schnell zu heiß, wenn man langärmelig ist und sich bewegt.

    Ja. In der Sonne. Wenn man die aber tagelang nicht sieht hinter den dicken Wolken wirds eben kalt.

    Heute ist es schön! Bewölkt, aber die Sonne kommt immer mal wieder durch. Herrliche 20°, genau mein Wetter!

    Hier waren es jetzt 4 Tage in Folge Regen, dunkle Wolken und keine Sonne.
    Dementsprechend hatten wir 13-15° als Höchstemperatur draußen. Und abends hat man dann eben auch schnell mal nur noch 16-17° in der Wohjnung und das finde ich einfach zu kalt. (Nachts 6°, das hat doch echt nix mehr mit Sommer zu tun!)
    Da gestern und heute mittag die Sonne endlich mal wieder rauskam hat es sich auch gleich wieder erwärmt, sonst wäre spätestens morgen die Heizung angewesen.

    Aber mal ehrlich, Ende August draußen einen Strickpulli anhaben zu müssen finde ich echt fuchtbar. :verzweifelt:

    Wir haben Arren von einem Züchter in Bayern. Wir sind also 290 Kilometer und und dasselbe wieder zurückgefahren.
    3 Stunden und Pause haben wir nur einmal gemacht.
    Recht am Anfangm nach ner Stunde, aber Zwergi musste nicht und fand alles soooo aufregend!
    Die restlichen 2 Stunden sind wir durchgefahren, da hat das kleine Monster auch Ruhe gegeben und ist immer mal wieder eingepennt.
    Der Zwerg war damals 8 Wochen alt, das ging super.

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    Ach, Aoleon, die BH darf hund erst mit 15 Monaten machen ;)


    Echt? Wußte ich garnicht.
    Ha! Na warte, wenn ich die Dame nochmal treffe... Nicht nur hochnäsig und über den Hund profilieren, sondern auch noch lügen, sowas mag ich ja so richtig. :aufsmaul:
    Leider, oder zum Glück, hab ich sie seit Monaten nicht mehr gesehen. Allerdings hab ich gehört das sie wohl nun nur noch auf den Hundeplätzen und Turnieren ist und wohl nicht mehr bei uns Gassi geht.


    Ja, diese fröhliche Grundstimmung ist doch klasse!
    Grade eben in unserer Gesellschaft wo man eben in den Städten ne recht hohe Hundedichte hast, da ist ein großer Hund dem die Sonne schon fast aus dem Hintern scheint einfach viel angenehmer.
    Klar, vieles ist Erziehungssache und wenn man den Überschwang der Welpen und Junghunde eben nicht in geeignete Bahnen lenkt wirds nervig für andere.
    Das ist aber, wie ja viele schon gesagt haben, eben ein Halterproblem.
    Die wenigen Golden und Labradore die ich hier mal treffe sind durch die Bank weg einfach nur nett, machen alles mit, lassen sich gerne durchkuscheln und dank der Besitzer springen sie einen nicht bei der Begrüßung an.
    Sie würden sich durchaus gerne auf den Schoß setzen, aber das finde ich auch einfach nur niedlich.

    Neben dem Haaren ist aber die Liebe zu Wasser und der damit verbundene Hang sich in jedes Matschloch zu werfen einer der Gründe warum sie als Hund für mich eben nicht in Frage kommen.
    (Besonders das Haaren... Ich würd irre werden!)

    Du, es gibt eben unterschiedliche Auffassungen von Erziehung.
    Der eine braucht "Hundeplatzgehorsam", einfach weil der Hund das auch hergibt und, je nach Rasse, auch eine dermassen sorgfältige Erziehung braucht.
    Dann gibts halt welche die kein Problem damit haben das der Hund eben nicht auf den 1 Ruf kommt. Und auch nicht auf den 2....

    Du kannst eben mit einem Whippet nicht den Grad an Gehorsam erreichen den du mit einem Schäferhund erreichen kannst.
    Und wenn du Hunde hast die du weder mit Futter, noch mit Spielen richtig motivieren und belohnen kannst, mit Lob auch nicht weil die eben auf eine Zusammenarbeit mit dem Menschen pfeifen, tja... Dann macht Erziehung erst so richtig Spaß. Oder eben auch nicht.
    Dafür muss man aber der passende Mensch sein. Darum schrieb ich ja: Es gibt für jeden das passende.

    Ich hab nun wirklich viele Hunde schon betreut, aufgezogen, erzogen, trotzdem gelten meine 2 nach "DF-Knigge" zu den unerzogenen Hunden. Die schaffen im Leben keine Begleithundeprüfung! Da kann ich trainieren bis wir schwarz werden, das ist einfach nicht drin mit diesen Hunden.
    Das weiß ich, ich habe sie mir ja bewußt ausgesucht und mir macht es auch nix aus.
    Aber wenn mich dann beim Gassigehen wer mit nem 8 Monate altem Border Collie hochnäsig darüber informiert das ihr Hund natürlich schon XYZ kann und im nächsten Monat die BH macht...
    Dann lache ich nur und wünsche ihr viel Spaß.
    Und hoffe im Stillen das sie geeignet ist so einen Hund sicher zu führen und auf ihn zu achten. Ich könnte das nicht! Ich bewundere diese schönen Hunde von weitem, so ein Hund käme für mich nie in Frage.
    Ich hingegen bin froh mit meinen Hunden einfach weil ich keinen "1a" Gehorsam brauche. Bräuchte ich den hätte ich weder den MiniBulli noch den Whippet.

    Eine Freundin züchtet Schäferhunde. Tolle Hunde!
    Die würde durchdrehen mit meinen Hunden. Aber gleichzeitig hätte sie kein Problem mir einen ihrer Hunde zu geben, weil sie weiß das ich Erziehung durchaus betreibe und durchsetze. Aber eben in dem Maß das der jeweilige Hund zu leisten imstande ist!

    Grade das mit der Distanzlosigkeit... Ich bin da weit gekommen mit meinem Mini. Der stand mit 6 Monaten immerhin noch schreiend und springend in der Leine sobald der nen Hund sah. "Hund, Hund, Hund, Hund!! LASS MICH DAHIN! SPIELEN!!!"
    Völlig normales Verhalten für einen jungen Mini! Kommt aber blöd wenn man grad in der Stadt unterwegs ist... Und die meisten Halter waren auch eher entsetzt und wir haben so manchen Kampfhundspruch kassiert.
    Inzwischen können wir an der Leine an anderen Hunden vorbei. Manchmal muss ich noch ziehen, aber an sich klappt das gut. Im Freilauf kann ich das vergessen, er sieht nen Hund und ist weg. Alles was nen Puls hat ist automatisch ein Freund.
    Klingt nach nem jungen Hund, ne? Tja... Arren ist jetzt 2,5 Jahre alt.
    Immer noch völlig im Rahmen für einen Mini. Die sind halt wirklich so. Gut, er ist ein ziemlicher Spätentwickler, aber dennoch, das ist normales Verhalten.

    Wenn ich dann im Gegenzug Logray sehe, den Chessie... Wahnsinn! Das ist ein toller Hund, aber viel ernsthafter, viel klarer im Kopf, viel mehr auf "Die da kann führen, okay, was tun wir?" gepolt.
    Die 2 Wochen wo er hier war waren einfach toll, der Hund ist, für mich, total leichtführig. Meinem Mann ist er mehr auf der Nase herumgetanzt.
    Womit er nur bewiesen hat das er die Führung übernimmt, wenn der Mensch das in seinen Augen nicht schafft.
    Macht ihn nicht zu nem schlechten Hund, nur eben nicht zu nem Hund für jederman.
    Ein Chessie in den Händen eines "08/15 unbedarften" Goldenhalters.... Eine Katastrophe!

    Wieder eben der Vorteil der geduldigen, fröhlichen Goldens und Labradore. Wären die nämlich nicht so dann hätten wir alle auf unseren Gassistrecken erhebliche Probleme.


    Getier: Da wären wir bei einer Definitionssache. Gesellschaft ist für viele eben auch die Stadt, der Park, die belebten Gassiwege.
    Da ist ein unverträglicher Hund mittendrin nicht grade unauffällig...
    Erziehung hilft da auch nicht wirklich, irgendwann platzt der Hund eben doch mal wenn der 25. Fremdhund angerauscht oder vorbeigerauscht kommt. Je nach grad der Unverträglichkeit und Hundepersönlichkeit hat man da ne Individualdistanz von 5-10 Metern. Geht schlecht in wirklich dicht besiedeltem Gebiet und da tut man einem unverträglichen Hund auch keinen Gefallen mit, Erziehung hin oder her.

    Violett? :lachtot:

    Ja, mein Dicker war schon ein klasse Kerl.
    Der genoss es alle 2 Wochen mal an der Leine durch die Fußgängerzone zu tingeln, damals war ja ab 20 Uhr nix mehr los, alles hatte schon zu, da ging das gut weil kaum Leute da waren.
    Ansonsten raus? Nein, bitte nicht. Wenn die übliche Runde ausfiel fand ers auch nicht schlimm.
    Andere Katzen? Wehe!
    Der war ein Einzelgänger, ein "Menschenkater", der hat andere Katzen abartig gefunden.
    Das merkte man dann im Wartezimmer vom TA, die Hunde hat er heimlich ausgelacht, die Katzen wurden dermaßen mißtrauisch beäugt... Aber er war im Tierheim schon so und für den suchten sie auch nen Einzelplatz.
    Der trug übrigens kein Katzengeschirr, weils ihm nicht passte! Der wog 8 Kilo, war riesig und konnte problemlos an die Türklinken patschen.
    Er mochte es wenn ich ihn mir wie eine Stola umlegte, dann hing er ganz entspannt rum und schnurrte... Seine Pfoten hingen unter meiner Brust, so lang war der Kerl!

    Ich vermiss ihn sehr, hier an der Hauptstraße und mit den anderen im Haus die das Konzept "Türen direkt wieder zumachen" nicht so ganz verstehen kommt mir aber keine Katze ins Haus.
    Leider!

    Du hast da also 3 Hunde sitzen die alle aus Rassen kommen die mit Menschen arbeiten. Die darauf seit Jahrzehnten selektiert wurden.
    Und nun glaubst du nach 3 Hunden die so sind das du mal eben die gesamte Genetik aus den Angeln gehoben hast?
    Ich geb dir mal für ne Woche meinen Mini. Da kannst du dich austoben mit Erziehung und nach der Woche hol ich meinen immer noch durchgeknallten, distanzlosen Hund wieder ab.
    Der ist nämlich rassetypisch so. Das wird mit dem Alter besser, Erziehung kann da nur leicht lenken.

    Jede Rasse hat ihre Eigenarten. Die sind teilweise schon jahrhundertelang auf gewisse Dinge selektiert worden und die kann man nicht wegerziehen.
    Der Schutztrieb beim Kuvasz ist auch keine "Baustelle" an der man arbeiten muss, ebensowenig wie der Hetztrieb beim Windhund eine "Baustelle" ist. Das sind gewollte Rasseeigenschaften!
    Du hast Hunde die mitarbeiten wollen! Und die dir so die Erziehung erleichtern. Darum kannst du sie in die Richtung lenken die du willst, weil du Hunde hast die flexibel einsetzbar sind und nicht auf ein Gebiet beschränkt sind.
    Das ist der große Vorteill der "Allrounder" Rassen.
    Das macht einen aber nicht zum Hundeflüsterer.


    Ich mag die Retriever.
    Die "normalen" Golden und Labradore die man so sieht sind zum Großteil freundlich, das macht den Umgang sehr entspannend.
    Auch das sie eben nicht so unbedingt die Arbeit brauchen und mit sehr wenig zufrieden sind macht sie in meinen Augen zu sehr angenehmen Hunden, sie haben eine tolle Größe und können eben aufgrund ihrer meist unkomplizierten Art auch überallhin mitgenommen werden.

    Die selteneren Vertreter finde ich schön, teilweise sehr schön, aber sie sind mir zu sehr Arbeitshund. Das ist einfach nicht meins.
    Grade der Chessie, optisch ein Traum, auch wesensmäßig toll, aber ne, Arbeitshunde und ich sind nicht auf Dauer kompatibel.

    Aber eben grade das, was viele anscheinend nicht mögen finde ich unglaublich angenehm.
    Ein Hund mit offenem, freundlichen Wesen, der sich relativ leicht lenken und motivieren lässt ist besonders in unserer Zeit viel wert!
    Hundeschulen, Hundewiesen, Hundetreffs, die alltäglichen Begegnungen im Park, im Feld, in der Stadt... Das geht mit einem solchen Hund einfach besser als mit einem Hund der "spezieller" ist und der Artgenossen vielleicht nicht grade prickelnd findet.


    Jeder Mensch ist etwas anders und für jeden gibt es die passende Rasse.
    Für die Schutzhundler, die Jäger, die Dummyleute, die Windhundleute, etc, etc. Jeder Mensch findet den Hund den er braucht.


    Ach übrigens, wegen den Terriern: Durch die Bank weg haben die alle Ähnlichkeiten.
    Sei es der leichte Größenwahn oder die Unerschütterlichkeit wenn sie von etwas überzeugt sind. Sei es das Feuer in ihnen oder die ganz spezielle Hingabe an ihre Besitzer.
    Typisch Terrier eben!