Irgendwie ist mir der Sprung einer nicht zweckgebundenen Luxussteuer zu Hundeschutz zu groß. Wo besteht denn da der Zusammenhang?
Würdest du für große Hunde, sagen wir mal, ab Kniehöhe aufwärts, deutlich mehr blechen müssen pro Jahr und könntest dich nur durch einen Basiskurs und eine Prüfung davon befreien... wie viele Leute würden dann eher auf kleine Hunde ausweichen, die, seien wir ehrlich, doch allgemein etwas leichter zu führen sind. Da muss sich niemand am Zaun festkrallen, die können keinen Menschen töten, wenn sie durchdrehen, ihr durchdrehen beschränkt sich zu großen Teilen auf Radau.
Wie viel mehr Chance bestünde, dass die Teilnehmer der Kurse was mitnehmen, denn es winkt die Steuerbefreiung bzw -senkung.
Weniger problematische, da unerzogene Hunde = weniger Abgaben.
In unseren Tierheimen in der Umgebung sitzen zu 90% entweder Listenhunde, die nur außerhalb von BY vermittelt werden dürfen, Kangalmixe, Schäferhunde, oder große Mixe, die keinesfalls in Anfängerhände oder zu Kindern dürfen. Häufig aus Familien, wo die Leute überfordert waren und am Ende das Kind abgeschnappt wurde, kann man direkt im Text so nachlesen.
Kleinere Hunde gehen innerhalb von Tagen weg.
Wäre von Anfang an die Steuer teurer gewesen, hätte ein Kurs absolviert werden müssen, hätten sich einige Familien vielleicht diese großen Hunde gar nicht erst blauäugig zugelegt, wären die Hunde in der Folge nach dem Scheitern nicht abgegeben worden, würden sie jetzt nicht im TH hocken.