Beiträge von Elfchen89

    Meine Erwartungen an einen Welpenkurs sind: ein kompetenter Trainer und realtiv wenig Spiel. Lieber viele kleine Gruppen- oder Einzelübungen und Hinweise wie mögliche Probleme vorgebeugt werden können.

    Verschiede Untergründe, Sozialspiel etc - dafür muss ich nicht unbedingt bezahlen ;)

    Mir ist ein guter Trainer wichtig, der mich auf die Besonderheiten meines Hundes hinweist (als Halter übersieht man bei so einem kleinen süßen Fratz doch mal gerne die Unarten) und mir alle paar Wochen über die Schulter schaut ob noch alles ok ist ;)

    Hauptsächlich bin ich in die Welpengruppe gegangen um Rückmeldung zu bekommen: zb sieht eine Fachperson ein bestimmtes Verhalten genauso wie ich, wie ist der Trainingsstand, gibt es Unklarheiten etc. und auch damit ich in gewissen Verhaltensabläufen beobachtet und korrigiert werde! Das ist auch der Grund warum ich heute noch in der Huschu bin: damit mich jemand auf meine Fehler hinweist und mir zeigt wie ich gewisse Dinge besser machen kann.

    Ich finds trotzdem zu viel... :/ Aber naja jedem das seine...

    Aika ist jetzt 1 Jahr alt und da reichen 1,5 Std am Tag aus. Klar lauf ich auch mal mehr mit ihr, aber regulär gibts morgens 40 Minuten und Nachmittags nochmal 40 Minuten. Abends meist nur ne kleine Pipirunde. Die Beschäftigung macht aber bestimmt viel aus: wenn ich mittags eine lange Fährte macht, ist Aika den restlichen Tag nicht mehr aus dem Körbchen zu bewegen...

    Heute war ich zB morgens eine Std mit ihr draussen und hab am Anfang 10 Minuten Reizangeltraining gemacht. Danach waren wir bis gerade eben auf dem Balkon und haben die Sonne genossen... Jetzt liegt Aika in ihrem Körbchen und schnarcht laut vor sich hin - ich glaub mit der Mittagsrunde muss ich noch ein bisschen warten :hust:

    Ich wollte mich nochmal hier für den Erfahrungsbericht über den Niggeloh Schweißriemen bedanken! =)

    Für die Fährtenarbeit ist die Leine super und ich bin sehr froh das ich mich für diese entschieden habe. Sie zieht wirklich so gut wie kein Dreck/Wasser und ist ihren Preis wert!
    Danke nochmal an den- bzw diejenige die mir geholfen hat :D

    Ich finde solche Mischungen gehören (wenn überhaupt) nur in Expertenhänden...

    Jetzt sind die Welpen vielleicht noch "hündisch" aber das wird sich verlieren, und die Besitzer werden wahrscheinlich höchste Probleme haben diesen "Hund" überhaupt bei sich zu halten...
    Dazu kommt noch die Fluchttendenz und Menschenscheu, sowie erhöhtes Aggresionspotential wenn die Ausweichmöglichkeiten fehlen.. Ich versteh sowas nicht :sad2:

    Also ich finde es vollkommen ok wenn der HH seinen Hund "nur" ins Fuß nimmt!!! :???:
    Aber wahrscheinlich bin ich auch einfach über jegliche Reaktion froh...

    Ps: ich nehme meinen Hund ebenfalls ins Fuß, wenn mir jemand mit einem angeleinten Hund entgegenkommt, bis jetzt hat sich noch niemand beschwert sogar eher noch bedankt. Und ja bei so einer geringen Reizlage kann ich mich zu 99,99999 % auf meinen Hund verlassen...

    Ich bitte eigentlich nur ums anleinen wenn ich beim Training bin und der fremde Hund kommt auf uns zu (manche Hunde interessieren sich ja eh nicht für andere, deswegen bitte ich nur darum wenn ich seh das er auf dem direkten Weg zu uns ist)...
    Manchmal klappt es (dann gibts auch ein Danke!), meist aber nicht und ich hab den Köter (sorry) um mich hopsen und muss Aika zügeln damit sie dem fremden Hund nicht erklärt das er unerwünscht ist :ops:
    Wenn der HH jetzt wenigstens ankommt und seinen Hund einsammelt bedanke ich mich immer noch, wenn er blöd rumsteht und grinst werd ich ungehalten!
    (Beim Fährten bin ich zB allgemein reizbarer, weil man einfach so viel vorbereitungszeit dafür investiert und dann rennt einem irgendein Hund rein und die ganze Aufgabe ist eigentlich für den Ar***)

    Naja egal... Da die meisten HH hier ihre Hunde sowieso nicht zu sich rufen können, bzw vorrauschauend handeln, spar ich mir bei manchen Sitautionen die Bitte...
    Zb wenn Aika an der Leine ist und ein fremder Hund kommt angestürmt wird der geblockt und fertig ist. Denn ein HH der seinen Hund schon zu einem angeleinten hinrennen lässt, dabei ein gemütliches Telefonat führt, wird höchstwahrscheinlich nicht in der lage sein, seinen Hund abzurufen :/

    ABER: wenn jemand von sich aus seinen Hund anleint, abruft oä gibts ein generell ein großes Dankeschön! Denn das passiert hier wirklich selten :muede2:

    Ich sehe es einfach so, das es nun mal bestimmte Verhaltensweisen bei Rassen gibt, die mehr oder weniger beim einzelnen Individuum ausgeprägt sind... Immerhin wurden viele Eigenschaften über hunderte Jahre selektiert und ich würde sagen beim großteil der (Rasse)hunde tretten die Eigenschaften mit hoher wahrscheinlichkeit ab einem gewissen Alter auf. Wie stark oder schwach ausgeprägt liegt sicherlich auch an der Vorarbeit der Besitzer...

    Und wenn ich mir dann immer die selben bescheuerten Antworten wie "ja des ist halt ein Retriever" oder "Terrier sind halt so" anhören muss, weil in der Erziehung irgendwas nicht geklappt hat, mache ich mir schon Gedanken um die Kompetenz des Hundehalters...
    Mein Pinscher zwickt auch nicht in den Waden anderer Menschen weil er keinerlei Reizschwelle hat, oder tötet ständig die Kleinviecher des Nachbarn... "Unmöglich, dann ist des aber kein richtiger Pinscher" würde ich jetzt von manch Pinscherbesitzer hören, die ihren hibbeligen und unerzogenen Rassegenossen aus bequemlichkeit lieber im Auto lassen :kopfwand: :mute:

    Und dann gibt es wieder die HH die GsD wissen, mit was sie es zu tun haben. Die sich im klaren sind das ihr Hund gezüchtet wurde um zu hüten, zu bewachen oder zu töten (damit mein ich jetzt nicht die Sokas, sondern die pösen Terrier, die nach einer schlechter Erfahrung mit einem Dachs beim zweitenmal noch "blutrünstiger" in den Bau steigen :p - ok spaß bei seite) und dementsprechend auf ihren Hund ein Auge haben und versuchen das angeborene Verhalten zu lenken und in gewünschte Formen zu bringen...

    Natürlich spielt da auch die Welpenprägung und die Junghundezeit eine ganz ganz große Rolle!!!
    Ein Hund der in seinen ersten Lebensjahren jagdlich geführt wurde und demenstprechend sein Verhalten gefestigt hat, wird sich wahrscheinlich noch nicht mal durch Starkzwang vom Jagen abhalten lassen...

    Den BEitrag von Balin kann ich mich ausserdem nur anschließen! :gut: