Beiträge von Elfchen89

    Ich persönlich bevorzuge das "Nein", aber im Körbchenfall könnte man auch mit einer Hausleine arbeiten und den Hund kommentarlos zum Platz zurück bringen...

    Wenn ich Grenzen setzte ist mir immer wichitg, dass nach einer erwünschten Verhaltensänderung ("Nein" -> Hund nimmt sich zurück, bricht das Verhalten ab) sofortiges und von der Stimme her eindeutiges Lob folgt.

    Dieser Wechsel zwischen Ja und Nein, hat mir bei vielen Dingen geholfen - es ist halt nur wichtig dass man gutes Timing hat, den emotionalen Umschwung auch glaubwürdig rüberbringt und jede Menge Geduld hat.
    Heißt auch nach dem 10ten mal "Nein" kommt trotzdem ein freundliches "braver Hund" wenn er sich entsprechend verhält.

    Ich hab das Gefühl dass man dem Hund dadurch eindeutiger zeigen kann was "falsch" und was "richtig" ist bzw was ich ganz genau von ihm verlange (jetzt allgmeine, nicht nur auf die Körbchengeschichte bezogen).

    Sehr sensibele Hunde reagieren ja schon auf einen strengen Blick, andere wiederrum brauchen auch mal ein scharfes Nein und eventuell eine einschränkende Körpergeste. Alles abhängig vom Charakter des Hundes..

    Wenn man mit dem Hund generell strenger umgeht und wenig lobt, kann es schon passieren dass ein strengeres "Nein" keine Besonderheit mehr ist, deswegen sollte man auch öfters kritisch reflektieren und schauen ob man wirklich immer eindeutig und angemessen reagiert...

    Das sind meine Erfahrungen und Beobachtungen die ich bei meinem und anderen Hunden gemacht habe und bis jetzt bin ich sehr gut mit dem Ja/Nein Prinzip gefahren :gut:
    Aber natürlich gibt es auch Situationen bei denen eine passives korrigieren angebrachter ist - kommt immer auf den Hund und die Situation an ;)

    Oh man es gibt schon komische Leute. Ich bin ja ein sehr geduldiger Mensch, aber nur was Hunde und Kinder betrifft :pfeif:

    Wie die anderen schon gesagt haben: lass dir nichts erzählen von dem Kerl. Wenn du etwas nicht willst, setzt dich ruhig durch, denn es ist dein Hund und du musst mit ihm zusammenleben - manchmal hilft Höflichkeit gar nichts, manchem Menschen muss man mal ne klare Ansage machen ;)

    Als mein Hund ein Welpe war musste ich mir auch die ein oder anderen Erziehungstipps anhören - am besten noch aus dem letzten Jahrhundert. Sowas begleitet einen, meiner Meinung nach sein Hundeleben lang. Es gibt immer Hundehalter die ihre Meinung anderen aufdrängen wollen, aber damit lernt man mit der Zeit umzugehen!

    Deutsche Pinscher sind ja bekannt für ihren Wachinstinkt, und ich hab mich von vornherein darauf eingestellt dass Aika bei allen möglichen Regungen bellen wird. Damit sich das Melden in grenzen hält, hab ich drauf geachtet dass der Hund im Körbchen bleibt wenn Besuch, oder der Postbote klingelt etc.

    Allerdings ist es nie zum bellen gekommen, die Kleine ist extrem ruhig und bellt höchstens wenn sie träumt :hust:

    Muss dazu sagen, dass ich zwar in einer Wohnung lebe, aber ausser meinen Eltern gibt es keine weitere Parteien.
    Wahrscheinlich gibts hier einfach nicht viel zu melden. Sogar wenn es klingelt werden nur kurz die Ohren gespitzt und dann ist gut...

    Ganz anders sieht es aus wenn ich im Urlaub bin oder bei jemanden übernachte. Da kann niemand ins Zimmer kommen, ohne dass mein Hund 2x lautstark bellt.
    Da erschrickt sich sogar mein Freund wenn er ein paar Stunden später vom Familientreffen, ins Übernachtungszimmer kommt :headbash:

    Zitat

    Ich halte meinem Hund das geöffnete Halsband hin, und sie kommt dann selbstständig und steckt ihren Kopf rein.
    Sie findet Leine scheinbar toll. Wenn sie sieht wie ich da stehe, kommt sie freudig an.

    Genauso ist es bei uns auch. :smile:
    Im Grund brauch ich gar keinen Rückruf, sondern nur ein geöffnetes Zugstopp HB und mein Hund kommt angerannt und steckt den Kopf durch...

    Genau sieh es positiv Tinks ;)

    Aika hat sich in ihrer Sturm und Rangzeit gleich die teuren Sachen rausgesucht:
    -die frisch gekauften Lederschuhe von meiner Mama haben schicke Zahnabdrücke bekommen (zum Glück hab ich es schnell bemerkt und so konnte das schlimmste verhindert werden)
    -ein sauteures Verstärkerkabel musste dran glauben (und mein Freund sahs direkt daneben!!!)
    -und das schlimmste was sie gemacht hat, war unseren neuen schwarzen Bettrahmen richtig fiese anzunagen - da war ich echt sauer und hätte sie am liebsten an den Ohren festgenagelt :mute:

    Die Knapperei hielt sich zwar in Grenzen, aber wenn sie was kaputt gemacht hat dann gleich die guten bzw neuen Sachen :roll:

    Eigentlich ist es mir egal ob es 10 oder 50 Meter sind, die mein Hund von mir entfernt ist.
    Hauptsache sie hält sich an die Regeln und belästig niemanden ;)

    Einzuhaltende Regeln sind: Auf dem Weg bleiben, nicht querfeldein zu anderen Hunden laufen, auf Kommandos achten und sich in Sichtweite aufhalten.

    Wenn sie sich daran hält, darf sie auch mal weiter vor laufen bzw zurück bleiben. Ein sehr großer Radius ergibt sich bei uns sowieso sehr selten, da wir a) auf kleinen Wiesen unterwegs sind oder b) in unübersichlicheren Gegenden spazieren gehen....

    So hier der Link zum Institut für Parasitologie http://www.tiho-hannover.de/kliniken-insti…-parasitologie/ da steht die Versandadresse rechts oben

    Dann hier der Link für die Leistungen (mit Preise) und darunter gleich der Untersuchungsauftrag zum Ausdrucken
    http://www.tiho-hannover.de/kliniken-insti…ngsverzeichnis/

    Nativkot solltest du von 3 Tagen einsammeln. Ich hol mir dazu immer ein kleines Stuhlröhrchen aus der Apotheke (alle drei Kotpröbchen können in ein Röhrchen) da ist gleich gleich so ein Löffelchen dabei und es lässt sich gut verschließen.

    Das Röhrchen stecke ich dann in einen kleine stabile Schachtel und diese Schachtel dann in eine Luftpolstertasche, damit das Porto nicht so teuer wird. Natürlich kann man es auch als Päckchen verschicken.

    Ach ja du kannst diese Kotuntersuchung auch beim Tierartz machen lassen, allerdings kommt man da nicht so günstig weg (zumindest nicht bei den TA in meiner Nähe)