Ich persönlich bevorzuge das "Nein", aber im Körbchenfall könnte man auch mit einer Hausleine arbeiten und den Hund kommentarlos zum Platz zurück bringen...
Wenn ich Grenzen setzte ist mir immer wichitg, dass nach einer erwünschten Verhaltensänderung ("Nein" -> Hund nimmt sich zurück, bricht das Verhalten ab) sofortiges und von der Stimme her eindeutiges Lob folgt.
Dieser Wechsel zwischen Ja und Nein, hat mir bei vielen Dingen geholfen - es ist halt nur wichtig dass man gutes Timing hat, den emotionalen Umschwung auch glaubwürdig rüberbringt und jede Menge Geduld hat.
Heißt auch nach dem 10ten mal "Nein" kommt trotzdem ein freundliches "braver Hund" wenn er sich entsprechend verhält.
Ich hab das Gefühl dass man dem Hund dadurch eindeutiger zeigen kann was "falsch" und was "richtig" ist bzw was ich ganz genau von ihm verlange (jetzt allgmeine, nicht nur auf die Körbchengeschichte bezogen).
Sehr sensibele Hunde reagieren ja schon auf einen strengen Blick, andere wiederrum brauchen auch mal ein scharfes Nein und eventuell eine einschränkende Körpergeste. Alles abhängig vom Charakter des Hundes..
Wenn man mit dem Hund generell strenger umgeht und wenig lobt, kann es schon passieren dass ein strengeres "Nein" keine Besonderheit mehr ist, deswegen sollte man auch öfters kritisch reflektieren und schauen ob man wirklich immer eindeutig und angemessen reagiert...
Das sind meine Erfahrungen und Beobachtungen die ich bei meinem und anderen Hunden gemacht habe und bis jetzt bin ich sehr gut mit dem Ja/Nein Prinzip gefahren 
Aber natürlich gibt es auch Situationen bei denen eine passives korrigieren angebrachter ist - kommt immer auf den Hund und die Situation an 