Beiträge von Sunti

    Danny, da hast du Glück. Wenn meiner fehlt, müsste ich ne Hausdurchsuchung bei der kompletten Belegschaft der NWB, Dienststelle Vechta, machen. :lol:

    Mein Satz der Woche kam von einem kleinen Mädchen, das den Spinner am verschneiten Bahnhof beobachtete, während er mit dem Hintern im Schnee saß: "Wird dem armen Hund nicht kalt am Po, wenn er da sitzt?" =)

    ... wenn du dich auf ein faules Wochenende zu Hause gefreut hast, dann aber doch beschließt, sonntags in den Zug zu steigen und deine Freundin und ihren Hund zu besuchen - weil der arme Kerl die ganze Woche nicht anständig bespaßt wurde, nur noch am Rumflippen ist und dein Spinner sich sicher total freuen wird, den Kleinen müde zu machen.

    ... wenn deine Umgebung meint, dass man dich ohne dein "Accessoire" (vielsagender Blick auf den Hund an deiner Seite) erst auf den zweiten Blick erkennt.

    Deine Umgebung ist hundegeschädigt, wenn die Schaffnerin, die deinen Hund im Zug wild knuddelt, nicht nur darauf besteht, dass du den Maulkorb abmachst, damit der Hund sie knutschen kann, sondern dann auch noch meint: "Immerhin passen seine Haare besser zur Uniform als die meines blonden Labradors."

    Zitat

    Ändert immer noch nichts an der Tatsache, das es nicht passiert wäre, hättest Du sie früher ran genommen!
    Immer noch: "Selber Schuld!"

    In meinen Augen ändert das eine Menge.
    1. Die Frau wurde in keinster Weise vom Hund belästigt.
    2. Die Frau hätte den Hund problemlos passieren können, ohne ihn zu berühren (also nichts mit "der Hund hat ihr den Weg verstellt").
    3. Die Frau hat ohne Anlass aktiv den Kontakt gesucht, nur um der Halterin eins auszuwischen, sich aufzuspielen.

    Ich fand das Verhalten der Passantin ja schon vorher unmöglich, aber wenn sich die Situation so abgespielt hat, wie Eyla das jetzt beschreibt, dann finde ich es noch wesentlich frecher.
    Vielleicht hätte sie schneller reagieren können, aber ehrlich gesagt finde ich das nicht mal. Der Hund hat auf das Stopp-Kommando hin angehalten, er ist nicht weiter auf die Frau zu gegangen, diese hätte noch genug Platz gehabt, am Hund vorbei zu gehen, hat nicht kommuniziert, dass sie mehr Platz wollte, und ist direkt auf den Hund zu.

    Wenn auf uns jemand zu geht, halte ich den Hund auch öfter nur mit "warte" an, damit er niemandem zwischen die Beine läuft, besonders dann, wenn genug Platz vorhanden ist.
    Dass die junge Hündin nicht sofort auf "komm" reagiert hat, ist zunächst mal die Sache von Eyla2013 und geht die Passantin nichts an, solange sie nicht belästigt wird. Wurde sie nicht. Im Gegenteil, sie hat Hund und Halterin massiv belästigt durch Griff an die Schnauze bzw. unfreundliche Kommentare, die offenbar so unfreundlich waren, dass die Halterin sich hier im Forum ausheulen wollte.
    Einfach so aus Prinzip nen fremden Hund maßregeln geht gar nicht.

    wutzdog: Ich hoffe noch immer, dass auch ein Mitarbeiter des Ordnungsamts im Einzelfall individuell entscheidet und einen Hund, der einfach so im Vorbeigehen ein Maulvoll Passant nimmt, anders beurteilt als einen, der abschnappt, weil ihm aus dem Nichts ein Fremder die Schnauze zuhält oder auf den Kopf klopft. Hier in unserer Gegend ist das jedenfalls zum Glück so.

    Wo ich grade Darwin-Award lese...
    Mich fragte mal eine Dame, ob sie meinen Hund streicheln dürfe. Ich hab gemeint, sie solle halt die Hand anbieten, wenn dran geschnuppert wird, ist streicheln erwünscht. Das machte die Dame auch noch ganz artig, streichelte dem Hund zweimal über den Kopf und packte dann auf einmal die Schnauze, hielt sie zu und zog den Hundekopf so herum, dass sie dem armen Hund in die Augen starrte. Ehrlich, damit hatte ich nicht gerechnet. So, wie ich die zusammengefaltet habe, macht die das bei keinem Hund mehr. Ist zwar was anderes als das hier, aber daraus lern ich, dass meinen Hund nur Menschen anfassen dürfen, die ich schon kenne. :headbash:

    Ich hab mal wieder was.
    Heute hatte unser Zug 45 Minuten Verspätung und kam dann, supervoll, auch nur mit einem Waggon an. Am Bahnsteig standen die Leute, die den verspäteten Zug nehmen wollten und die, die den nächsten zu erwischen gedachten (hier fahren sie genau alle Stunde). Als ich mit Hund in Richtung Tür schlich, wurden wir von allen möglichen Leuten abgedrängt, geschoben etc. Keiner wollte vom Türbereich weiter ins Innere des Wagens, alles drängte und schob. Irgendwann kam ich mit dem Hund in den Zug, bahnte uns den Weg zur entgegengesetzten Tür und schob den Hund in seine gewohnte Ecke, wo er sich hinsetzen und ich mich vor ihn stellen und ihn abschirmen konnte.
    Neben uns in der Tür stand eine mir nicht bekannte Schaffnerin, die gleich zur Seite trat, damit der Hund in die Ecke konnte. Sie wies die weiter zu uns drängenden Passagiere darauf hin, auf den Hund zu achten, und fragte dann, sobald alle drin waren und der Zug anfuhr, ob das mit dem Hund so ginge, sonst würde sie jetzt gleich dafür sorgen, dass wir einen Platz bekämen.
    Für Spooky und mich war das so okay, denn er kennt es, in der Ecke zu sitzen und sich von mir abschirmen zu lassen, außerdem wollten wir eh nur eine Station fahren. Aber ich fand es total lieb, dass sie für den Hund auch einen Sitz mit ausreichend Fußraum rekrutiert hätte.

    Mach dir nichts draus, Idioten gibt es überall.
    Heute hatte ich auch wieder ne tolle Situation. Zug hatte 40 Minuten Verspätung, der Bahnhof war voller nicht begeisterter Menschen, Hund und ich standen am Rand und warteten mit. Drängt sich doch so ne blöde Tussi (die war aufgetusst wie sonstwas, deshalb passt der Ausdruck) direkt zwischen dem nächsten Wartenden und dem Hund vorbei, rempelt dabei den Hundekopf so, dass dieser zur Seite fliegt. Ich hab der Dame ein paar Takte erzählt, zur Freude des gesamten Bahnsteigs, die anderen Menschen waren auch nicht so begeistert von der Aktion.
    Dann kam noch ein anderer Typ, will sich auch durch die Lücke zwischen Hundekopf und nächstem Passagier durchquetschen und mault mich an, ob er da durch könne, er habe aber Angst vor Hunden. Anstatt einen Meter weiter zu gehen und zwischen Menschen durch zu gehen, muss man sich dann aber am Hund vorbeiquetschen und dessen Halter anmachen.

    Die Kommunikation ist für mich ziemlich normal, weil ich schon mein ganzes Leben lang Botschaften von Tieren bekomme.
    Manchmal ist es auch ziemlich extrem, so dass ich körperlich spüre, was los ist; eine Situation fand ich zwar nicht gruselig, aber doch sehr schräg.

    Vorab: Mir ging es an dem Tag super, keine Magenbeschwerden, kein Stress, es war auch nicht die entsprechende Zeit im Monat.
    Unser Tierhof hatte Hundespaziergang, d.h. viele Freunde, Paten, Helfer etc. kamen zusammen und brachten ihre Hunde, meist ehemalige Bewohner, mit, aber auch andere Hunde waren willkommen. Die Ehrenamtlichen nahmen die Hunde vom Hof mit, und die ganze Truppe, oft mehr als 30 Menschen und Hunde, spazierte gemeinsam durch die Wälder.
    Ich hatte einen mittelgroßen Hund an der Leine, den ich noch nicht so gut kannte. Wir gingen los, und auf einmal wurde mir schlagartig übel. Von jetzt auf gleich, ohne Grund, ich hätte mich übergeben mögen.
    Was machte der Hund? Schlug sich ins Unterholz und k*tzte einen riesigen Schwall ins Gras. Normalerweise hätte ich mich bei diesem Anblick erst recht übergeben, aber sobald alles aus dem Hund raus war, war es auch bei mir schlagartig wieder gut, die Übelkeit war vorbei.

    Insgesamt finde ich das auch nicht wirklich gruselig, sondern, wie vendai schrieb, schön.

    Schnaudel, danke für die neuen Infos.
    Mich schockiert ja, dass sich hier am subjektiven Sicherheitsempfinden der Bürger hochgezogen wird, und ja, klar ist die Zahl der verbotenen Hunde zurückgegangen, denn jeder, der im Verdacht steht, wird eliminiert. :mute:

    Weshalb die Hunde jedoch nicht ins Ausland verbracht werden dürfen, wo sie legal leben können, verstehe ich einfach nicht. Das klingt wieder sehr nach dem berühmten Exempel und ist somit total unnötig.

    Weiß jemand, ob es geplant ist, die o.g. Experten zur Pflichtinstanz zu machen, bevor ein Hund verurteilt wird, oder ist das ein "kann" und kein "muss"? Sollte es letzteres sein, dann wird es nicht viel bringen.