Beiträge von Sunti

    Zitat

    ...wenn du bei sämtlichen Fantasy- Computerspielen ein furchtbar schlechtes gewissen hast, Tiere zu töten die in irgendeiner Form nach Wolf oder Hund aussehen - auch wenn sie dir, einprogrammiert, an die Kehle gehen

    ...wenn du dich öfter bei selbigen Spielen bei dem Gedanken ertappst, dass das totaaaaal falsch ist, dass immer Wölfe die Standard-Wildtier-Gegner sind und Wildschweine meistens friedlich ( siehe WoW!)


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    Geht mir bei NWN auch so. Schreckenswölfe, Werwölfe, ganze Wolfsrudel und - am schlimmsten - die Wachhunde, die dich angreifen, wenn du ihre Häuser ausplünderst.

    ... wenn du bei Computerspielen als Waldläufer oder Druide IMMER den Wolf als Vertrauten hast.
    ... wenn du dann im Kampf immer sehr traurig bist, wenn es heißt "Euer Vertrauter ist tot." (man kann ihn wieder neu beschwören, wär also nicht mal endgültig) - bei der Schreckensspinne, der Fee oder dem Drachen jedoch nur ein Schulterzucken übrig hättest.
    ... wenn es dich aufregt, dass der Hexenmeister (meine bevorzugte Klasse) keinen Wolf als Vertrauten haben kann und du genau deswegen immer mal wieder nen Druiden spielst, obwohl dir der wesentlich weniger liegt.
    ... wenn du in der Rolle als Druide immer die feindlichen Hunde/Wölfe zähmst, um sie nicht töten zu müssen, dann aber wiederum ein schlechtes Gewissen hast, wenn diese Tierchen dann im Kampf gegen deine Gegner sterben.

    So, das war genug zum Thema hundegeschädigte Nerds. :ops:

    Inzwischen steht wirklich fest, egal, was mein Hund arbeiten würde, es wäre ein Job bei der Bahn. In JEDEN Zug will er einsteigen, Schaffner werden immer und überall aufgespürt und angehimmelt, und seit er sein Ticket selbst vorzeigt, ist er eh der Held dort. :roll:
    Er arbeitet schon als Therapiehund für hundeunsicheres Bahnpersonal, Security wurde ihm ja eh schon angeboten, und zum Stressabbau taugt er auch hervorragend (was ist besser zum Runterkommen, als sich von einem 30 kg- Hund abknutschen zu lassen, wenn die Fahrgäste mal wieder blöd waren?).

    Spooks wäre übrigens auch ein toller Schwarzfahrer-Assistenz-Hund: Wenn im Zug ein Schaffner ist, findet er ihn auf jeden Fall. Zeigt er nichts an, ist garantiert kein Personal drin. :hust:

    Katy, ich seh grade, dass Rico die gleiche Retrieverleine hat wie Spooky (3. von rechts). Das Leuchthalsband haben wir auch in der gleichen Farbe. ;)

    Ich hab die Leinen an einem Türhaken-Brett aufgehängt, direkt an der Wohnungstür. Daneben noch zwei Einzelhaken, an einem hängt ein Utensilo mit drei Fächern, in denen Bürsten, Halsbänder und anderes Kleinkram-Zubehör stecken, dann noch Geschirr, Dummytasche inklusive Dummys, Leuchthalsband und Gassi-Gürteltasche. Spielzeug befindet sich in einer Regalschublade, in der Küchenkommode hat der Hund noch zwei Fächer für Kaukram.

    Hüttenkäse, Möhren, Hühnerbrust. Ja, wir haben wieder Schonkostwoche. :ill:
    Für den Pflegling gab es ne neue Jutebeißwurst von Trixie, weil er die alte getötet hat. Spooks hat sie sich danach aus dem Rucksack geklaut und zu allem Überfluss auch noch ausgeweidet. Na ja, jetzt ist sie wenigstens total hin.

    Wenn Ruby bisher keine schweren Sachen apportiert hat, würde ich erst mal mit dem 250g-Dummy anfangen. So kannst du sie allmählich ans Gewicht gewöhnen. Ich hab den Fehler gemacht und für Spuk gleich den mit 500g gekauft mit dem Ergebnis, dass er den erst mal gar nicht gern getragen hat. Weil ich apportieren und Dummytraining nur zum Spaß für uns beide mache, bin ich also einen Schritt zurück mit einem leichteren Dummy gegangen. Und siehe da, es hat funktioniert. Nun ist meiner allerdings auch kein Retriever, ihm liegt das Rumschleppen also nicht in den Genen. Vielleicht haben die Retrieverhalter ja andere Erfahrungen gemacht.

    Gestern traf ich im Zug auf dem Weg zur Arbeit einen meiner Schüler. Ich stand neben der Schaffnerin und schwatzte über Hunde, während der Junge (ca. 15 Jahre) einstieg. Wir grüßten uns, er ging mit seinen Freunden den Gang runter. Später im Kurs fragte er mich, ob ich beim Zugfahren auch ein Ticket hätte.
    Ich: "Klar, ich stand doch direkt neben der Schaffnerin, glaubste, da würd ich schwarz fahren?"
    Seine Antwort: "Na ja, ich dachte, Sie reden mit der, damit sie nicht merkt, dass Sie kein Ticket haben!" :headbash:
    Ich liebe die verqueren Gedanken der Kiddies.

    Okay, ich versuch es mal mit einer Erklärung. ;)

    Als Spooky zu mir kam, hatte er genau ein Geschirr, das nicht gut saß, und eine einzige, leicht angekaute Leine.
    Erste Handlung meinerseits: Mit dem Hund zum Zooladen, ein vernünftiges Zugstopp-Halsband kaufen.
    Die olle Leine musste er noch eine Weile nutzen, auch wenn es eine flache Nylonleine war, die schlecht in der Hand lag, denn die Leinen meiner verstorbenen Hunde sind heilig, die werden auf gar keinen Fall angeknabbert (und wir erinnern uns, die Leine, die er mitbrachte, wies verdächtige Zahnspuren auf).

    Das erste Halsband also, Lederzugstopp, hatte der Hund gerade drei Wochen an, dann musste ein neues her. Grund: Meine nicht ganz so helle Arbeitskollegin hatte den Hund versehentlich rausgelassen und dann versucht, ihn am Halsband festzuhalten. Natürlich hatte sie nicht das Ende gepackt, sondern mitten rein, so dass der Hund raus gekommen war. Hund hatte nun also gelernt: Aus diesem Halsband komm ich raus. Ergebnis: Er versuchte es immer wieder. Also musste Halsband Nr. 2 her, so schnell wie möglich. Inzwischen hatte ich nämlich einen Unfall gehabt und hätte das Geschirr mit dem verletzten Arm eh nicht mehr schmerzfrei schließen können.

    Halsband Nr. 2, ein geflochtenes Zugstopp, war mehr so eine schnelle Notlösung und auch nicht sonderlich gut für das Kragenfell.
    Deshalb trug Herr Hund zwischendurch eine mit Zugstopp umgebastelte Gliederkette.
    Mit dieser wurde ich aber so dermaßen oft von selbsternannten Hardcore-Tierschützern blöde von der Seite angepöbelt, dass ich sie austauschen wollte. Es kam ein Besuch bei einer Freundin, in deren Nähe sich ein Megazoogeschäft befand. Wir gingen dort bummeln, und ein beerenfarbenes Zugstopphalsband zog ein. Besser als das Geflochtene, weniger anstößig als die Kette, aber immer noch nicht perfekt.
    Das perfekte Halsband fand ich dann letztes Jahr in einem kleinen Zooladen, den ich mit einer Freundin besuchte: Rundgenähtes Lederzugstopp in schwarz. So kamen innerhalb eines halben Jahres fünf Halsbänder zusammen, hinzu kam noch ein selbstgenähtes von einer Freundin. Sechs Halsbänder in sechs Monaten. Passiert. :pfeif:
    Dazu noch ein Geschirr, um ihn im Auto anschnallen zu können.

    Leinen: Die Leine, die er mitbrachte, war wie gesagt doof. Sobald er gelernt hatte, seinen Frust auszuhalten und nicht mehr am Equipment auszulassen, durfte Spooks vorübergehend die Leinen meiner früheren Hunde tragen. Eine richtig echt eigene Hatte er noch nicht.
    Dann kam über die Kleinanzeigen eine Pastello-Retrieverleine ins Haus, die ich schon mal total super fand. Führleinen nutzte ich noch immer von den anderen Hunden.
    Für einen Trick (Leine aufheben) musste eine angenehm zu haltende und möglichst billige Leine her. Einzug rundgenähte Nylon-Retrieverleine.
    Es folgte der Schäfer-Wahn, in dessen Wellen ich dann auch mal voll mitschwamm. Für meinen Tierheimpflegling (Stresshund, artgenossenaggressiv und null leinenführig) wollte ich eine längere Leine, die gut in der Hand liegt, nicht wegrutscht und zwei sichere Haken hat. Einzug Schäferdoppelleine G3/Nr. 1. Da sich die Bestellung lohnen sollte, kamen noch zwei Retrieverleinen und eine 2m-Leine hinzu, später, weil sie so extrem gut in der Hand liegt, noch eine weitere G3-Doppelleine.
    Eine der Retrieverleinen habe ich extra für die Fälle gekauft, wenn ich mal wieder einen Hund finde - passiert durchaus schon mal und man hat ja selten die passende Leine parat; ab jetzt bin ich gerüstet. :D

    Ein wenig hab ich mich bei Schäfer hinreißen lassen, aber nur minimal. Dann bekam ich noch ne Lederleine geschenkt. Flexi und Schlepp habe ich mehr für meine Pfleglinge als für meinen Hund angeschafft, ebenso diverse Maulkörbe und anderes Zeug, was sich im Lauf der Jahre so ansammelt. Für einen Pflegling hab ich mal einen Futterbeutel gekauft, einem anderen eine Beißwurst spendiert, für die dritte einen eigenen Kong mitgebracht... Diese Dinge bleiben dann bei mir, wenn der Pflegling adoptiert wird, deshalb hab ich ne ganze Kiste mit solchen Sachen. Hier liegt auch noch ein Sicherheitsgeschirr für meine Angst-Pflegehündin rum, das ich gekauft habe, um mit ihr Geschirrtraining zu machen.
    Von den ganzen verschiedenen Bürsten, die ich gekauft habe, bis ich endlich die passende für Sentas Fellstruktur hatte, mal ganz zu schweigen.

    Tja, und so erklärt sich meine Laufbahn als Hundezubehörmessie. :hust:

    Zitat


    Das halte ich aber für sehr utopisch und naiv.
    Ich habe schon etliche Hunde gesehen, die munter stöbern und/oder stiften gingen, von Kontrolle des Halters keine Spur, aber den Hund einfach anleinen bzw. ihn eben nicht immer wieder von der Leine lassen, wenn er vom Halter nicht kontrollierbar ist, schien aber auch keine Alternative zu sein.

    Ja, es gibt die Halter, die dabei verantwortungsbewusst sind, davon sind mir auch schon einige begegnet, aber es gibt auch reichlich von denen, die es einfach nicht interessiert, wenn der Hund jagen geht und genau wegen Letzteren wird es solche Gesetze geben.

    Wenn es danach ginge, müsste ganzjährig in der freien Natur für alle Hunde Leinenpflicht gelten. Denn die Ignoranten sind immer ignorant.
    Ich habe die Petition auch unterschrieben, weil ich nichts von willkürlichen Gesetzen und von Sippenhaft halte. Hier bei uns wird vom Grafen/Jäger auch unterschieden, welche Hunde frei laufen dürfen: Seine eigenen streunen wild durch die Wälder. Ist der Hundehalter ein Mann, wird er nicht angesprochen und aufgefordert, seinen Hund anzuleinen. Ist der Halter weiblich, am besten noch eine jüngere Frau, kommt im schlimmsten Kasernenton der Befehl, den Hund anzuleinen.

    Gerade beim Züchter ist das eigentlich nicht üblich, dass Hunde vor der Abgabe kastriert werden. Im Tierschutz erlebt man diese Unart noch sehr häufig, und in einigen Fällen kann ich das auch nachvollziehen.

    Schreib oder ruf die Züchterin doch mal an und frage sie nach dem Grund für die Kastration. Wenn sie dann nicht mit sich reden lässt, sondern auf die Kastration beharrt, würde ich persönlich Abstand vom Kauf nehmen, denn ich möchte nicht unterstützen, dass ein so junger Hund kastriert wird, zumal es eben zu unerwünschten Folgen führen kann.