Und genau diese Leute, die Nessi und RottiAnju eben beschrieben haben, finde ich, gelinde gesagt, zum Würgen. Wenn MEIN Hund sich einbilden würde, ihm gehört die Wiese und er darf alle Hunde darauf angreifen, jagen, beißen, dann wär der nicht mehr auf dieser Wiese, schon dreimal nicht ohne Leine. Aber offenbar sehen das nicht alle Halter so. ![]()
Beiträge von Sunti
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Mir wurde geraten, mich in derartigen Fällen beim Busunternehmer direkt zu beschweren bzw. wenn der Bus städtisch ist, bei der Stadt. Die wissen, wer um welche Zeit an welcher Strecke unterwegs ist, und dann kriegt der Fahrer zu Recht eins auf den Deckel.
Ich find das Machtgehabe von manchen Busfahrern auch nicht so witzig; Anfang August werde ich für zwei Tage auf einen Schienenersatzbus angewiesen sein, um zur Arbeit zu kommen, und ich freue mich jetzt schon auf die Diskussionen, ob der Hund mit rein darf oder nicht.
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Ich bin da immer ein bisschen misstrauisch. Eine Freundin meiner Mutter sagte immer: "Ich habe nicht genug Geld um mir etwas billiges zu kaufen!". Hat was der Spruch. Allerdings finde ich, heute kann man die Qualität weniger vom Preis abhängig machen, oftmals macht es nur der Name. Schwierig. Allerdings habe ich schon öfter mitbekommen, dass die billigere Variante eben nicht günstiger war.
Bei mir war es eher so, dass ich mit meiner Hündin in den Laden gegangen bin und gesagt habe: "Welche Bürste für dieses Fell?", denn sie hatte etwa drei verschiedene "Fellzonen". Mir wurde dann dieser Trixiestriegel empfohlen, von dem ich begeistert war. Jahre später kam ich mit Spooky in einen Laden, wo ich das Personal kenne, und man riss mir den Spinner förmlich aus der Hand, um ihn zu füttern, zu knuddeln und zu kämmen. Dabei hab ich halt gesehen, dass der echte Furminator noch mehr rausholt, und hab dann gezielt gebraucht gesucht.
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Meiner Ansicht nach liegt das Problem eher bei der Kombi "Schäferhund mit seinen speziellen Anlagen"/"Depp, der unbedingt einen Schäfer haben will".
Unter "Depp" fasse ich jetzt mal locker diejenigen zusammen, die ihre Schäferhunde rein der Optik wegen anschaffen und sich hinterher wundern bzw. das verleugnen, wenn die anfangen, Polizei zu spielen, diejenigen, die sich einen Schäfer wegen des Prestiges holen und stolz drauf sind, eine "Bestie" an der Leine zu haben, die andere Hunde stellt und vermöbelt, Menschen an die Wand stellt etc. und alle anderen Herzchen, die man nicht unbedingt in Begleitung eines Schäferhundes sehen möchte.Manus Bomber würde ich liebend gern mal treffen, vielleicht lernt Spuk dann, dass Schäferhunde nicht per se angemacht werden müssen, weil sie ihn eben nicht gleich fressen. Bei mir hat er noch keinen einzigen Direktkontakt zu Schäferhunden gehabt, dennoch ist das die einzige Rasse, bei der er mit absoluter Sicherheit in der Leine steht. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass er schon mal schlechte Erfahrungen gemacht oder einfach mit der ziemlich deutlichen Körpersprache ein Problem hat. Würde ich gern dran arbeiten, aber so selten, wie wir hier Schäfer treffen, ist das einfach nicht machbar.
Ehrlich gesagt bin ich allerdings auch froh, dass wir hier so selten Schäferhunde treffen - mein Collie damals wurde mehrfach von welchen verdroschen, ich war noch viel jünger und hatte keinerlei Erfahrung im Trennen von Hunden. In Erinnerung bleiben wird mir das Frauchen, das meinte, die Hunde machen lassen zu wollen. Klar, mein Benny mit seinen 15 Jahren und ein mindestens 10 kg schwererer achtjähriger DSH-Rüde, den ich letztlich von meinem runter ziehen durfte. :/
Das "regeln lassen", "blocken", was ein paar User hier laut eigenen Aussagen auch praktizieren, sehe ich schon als Problem. Klar, wenn der Hund auf den DSH zustürmt, kann der schon mal sagen, bis hierher und nicht weiter. Aber offenbar haben Schäferhunde ja ganz unterschiedliche Einstellungen zu "bis hierher". Da wird z.T. der Weg dicht gemacht, auf andere Hunde zugeschossen, um sie zu maßregeln etc. Und genau da sind wir wieder beim "Depp" als Halter. Ich möchte nicht, dass ein anderer Hund, egal welcher Rasse, auf meinen Hund zu schießt, wenn wir ihm in seinen Augen zu nah kommen, und uns den Weg versperrt, weil das jetzt zufällig mal sein Weg ist. Ich möchte auch nicht, dass mein Hund gemaßregelt wird, weil seine Nase dem anderen Hund nicht passt. Und vor allem möchte ich mir nicht vorstelle, was die Schäferhunde, die SO reagieren, tun, wenn der andere Hund sich nicht sofort unterwirft, sondern auch sagt, mit mir nicht, Freundchen.
Manu schreibt, ihre Truppe würde auch gern die Wiesen- bzw. Gassiwegepolizei raushängen lassen. Scheint also so untypisch nicht zu sein für die Schäferhunde. Der Unterschied ist aber, Manu lässt sie nicht. Wie viele Schäferhundehalter gibt es, die ihre Hunde doch lassen, weil "ist ja n Schäferhund"? Oder weil sie es nicht steuern können oder sich gar daran hochziehen?
Am Wochenende hatten wir genau so eine Begegnung: Wir wollen mit zwei angeleinten Hunden vorbei, großer Hund stürzt sich gleich auf meinen, Besitzer steht dabei und grinst, fand das wohl witzig. Glücklicherweise sind weder mein Hund noch ich wehrlos, und als der Mann sah, dass seiner nicht ohne Gegenwehr meinen zerlegen kann, hat er ihn gerufen. Aber erst dann. Der kleine Hund meiner Freundin, die zum Glück hinter uns ging, wäre Toast gewesen. Dieser Angreifer war jetzt kein Schäferhund, aber ich habe manchmal den Eindruck (und ja, ich treffe Schäferhunde, zwar bisher noch nicht mit Spuk, aber er ist weder mein erster Hund noch der einzige, mit dem ich unterwegs bin), dass der Schäferhund genau dieses Klientel auch anzieht. Schade für seinen Ruf, denn ich finde schon, dass es tolle Hunde sind - in den richtigen Händen.
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Ich hatte den gefakten Furminator von Trixie, damit war ich wirklich sehr zufrieden. Der echte wurde dann beim Test im Zooladen noch für nen Tick besser empfunden, so dass ich am Ende über die Kleinanzeigen einen echten erstanden habe. Aber gut war der andere auch.
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Das ist es doch aber genau, was sie dann amüsant finden. Ich bin mir sicher, hätte mein Verstand und mein Selbstwertgefühl mit 13 schon so weit gereicht, um die ersten Male einfach zu grinsen und zu gehen, ich hätte mir sehr, sehr viel ersparen können....
Ich habe da die gegenteilige Erfahrung gemacht: Wenn ich nicht reagierte, wurden sie noch fieser, das ging sogar bis zu körperlicher Gewalt. Und glaub mir, wenn mir heutzutage noch jemand so käme (passiert hier zum Glück selten), dann amüsiert der sich garantiert nicht mehr über meine Reaktion. Mir geht es einfach viel besser, wenn ich demjenigen ein paar passende Worte sage, als wenn ich schweigend weitergehe und mich hinterher den halben Tag ärgere, weil ich nichts gesagt habe. Da hat mich die Erfahrung gelehrt, es besser rauszulassen als runterzuschlucken. Und dabei bin ich auch kein lauter Typ. Nur hab ich mich entschlossen, auch nicht mehr zu kuschen.
Aber zurück zum Thema: Bemerkenswert süß war heute einer meiner Drittklässler, der sich sehr freute, weil er das Finale richtig getippt und damit zwei Hausaufgabenfrei-Gutscheine gewonnen hatte. Schlaues Kerlchen: "Die lös ich erst nach den Ferien ein, vorher kriegen wir nicht mehr so viele Hausaufgaben, dass es sich lohnt."
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Ich würde mich auch nicht selbst runtermachen, sondern die betreffende Person. Aber unangespitzt in den Boden. :aufsmaul:
Schon erschreckend, wie respekt- und gefühllos manche Menschen sind. -
Na ja, würde mich auf offener Straße jemand als fette Kuh titulieren, dann würde ich sicherlich alles tun, aber nicht lächeln. Und selbst wenn's niveaulos ist, Arschloch wäre dann noch das Netteste, was ich demjenigen an den Kopf werfen würde. Man muss sich nun wirklich nicht alles gefallen lassen.
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Nö, ich verlange da gar nix, solange ich meine Ruhe habe. Der Miezekater hatte ne Menge Spaß bei mir, aber der Seelenfrieden des Hamsters und die Unversehrtheit von Pflanzen und Tapeten ging mir dann doch vor. Wie gesagt, der hat sich so daneben benommen, dass er bei der Familie meiner Freundin absolut unwillkommen war. Man war immer erstaunt, dass ich damit nie Probleme hatte. Sobald er nämlich wieder daheim war, war er wie immer - ein kleiner Teufel.

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Das ist ja auch die Entscheidung jedes Katzenhalters. Nur wenn ich dann so einen vierbeinigen Terroristen in meiner Wohnung habe, dann gilt: Meine Wohnung, meine Regeln. Und das setz ich entsprechend durch. :devil:
Ich weiß schon, wieso mir keine Katzen ins Haus kommen.