Ich stimme SavoirVivre zu. Vor allem die Tatsache, dass berechtigte Ängste aufgrund real erlebter Bedrohungsszenarien hier z T. Kleingeredet oder gar abgetan werden mit "aber es gibt so viele doofe Hundehalter!11!!" stößt mir immer wieder unangenehm auf.
Hinzu kommt, dass viele Vorfälle, bei denen sich Jagdausübende falsch, bedrohlich oder gefährdend verhalten, Pferde und Hunde erschossen haben etc., kaum angemessene Konsequenzen haben. Das bedeutet, dass es für die Jäger keine Motivation gibt, ihr Verhalten zu verbessern.
Als mich der ansässige Jäger/Waldeigentümer mit seinem Jeep vom Weg abgedrängt hat, weil er noch nicht fertig damit zu war, mich anzuschreien, nachdem SEIN hinterm Jeep herrennender Jagdhund (DD) auf den angeleinten Spuk losgegangen und von mir abgewehrt worden war, hab ich das gemeldet. Passiert ist genau nix, es gab keine Zeugen, ihm, der in unserer Gegend "jemand" ist, wurde mehr geglaubt als mir, zugezogener junger Frau. Denkt hier irgendwer, dass dieser Mann beim nächsten Mal seinen Hund davon abhalten wird, andere Hunde anzugreifen, oder sich gar Passanten gegenüber weniger bedrohlich und gefährdend verhalten?