Beiträge von Sunti

    Dass die Köter sich in meiner Abwesenheit die fast volle 1kg-Packung Hundekekse (also echt so trockene, gebackene) vom Sideboard holen, die ich gestern in meinem übermüdeten Zustand in der Stube habe stehen lassen, ist ja normal. Dass danach der Giftgasangriff aus der Hölle folgt, auch klar. Beide mussten auch recht dringend raus und produzierten matschige, keksfarbene Haufen in großer Zahl. Geschenkt.

    Aber DAS HIER hat mich in den Grundfesten erschüttert:


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    Die haben ernsthaft was übrig gelassen! Sind die Hunde krank? :fear:

    Hier wird eher selten drübermarkiert, das hat sich gegeben, als Picard aufhörte, nur zu markieren, weil er das bei Spuk gesehen hatte, und selber kapiert hat, wozu das gut ist. Gleichzeitig dieselbe Stelle markieren tun sie aber gern, da gibt es verschiedene Positionen: Stirn an Stirn (ungefährlich), Po an Po (auch eher harmlos), Seite an Seite (je nach gehobenem Bein schon kritisch) und versetzt, also Kopf neben Po (mein Albtraum, danach muss mindestens einer den Kopf gewaschen bekommen).

    Das kann ich aus der Praxis echt nicht beantworten, weil meine Beiden in 3,5 Jahren nie einen Konflikt hatten, mal abgesehen von den Erziehungssituationen, als Spuk Picard-Welpi die Hausregeln beigebracht hat. Hier liegt Spielzeug zur freien Verfügung rum, mal wochenlanguninteressant, mal spannend für einen, manchmal zocken sie auch zu zweit.

    Aus dem Bauch heraus gefällt mir deine Herangehensweise, denn ich finde es schon wichtig, dass zusammen lebende Hunde lernen, Konflikte allein ohne Verletzte auszutragen, wobei ich immer zusehen würde, dass der Unterlegene/nettere/duldsamere nicht untergebuttert wird.

    Picard ist der perfekte Ponyhund. :herzen1:

    Heute waren wir bei meiner Freundin und den Ponys, erst Gassi mit dem hündischen Superschurken und Picard, dann ne Runde mit dem fußlahmen Seniorpony, wo Picard frei laufen konnte, ohne das Pony zu nerven. Er achtet schon gut drauf, wo die Ponys sind und dass er ihnen nicht in die Quere kommt. Danach ging's aufs Paddock zum Misten und Picard lag ein Stück von mir weg unterm Unterstand rum und guckte zu. Irgendwann kam Mio, der Haflinger, auf ihn zu und ich hab beobachtet, was passiert. Picard weiß, dass er aufstehen darf, wenn ihm die Ponys zu nah kommen; dann darf er woanders hingehen und soll sich woanders wieder hinlegen. Das klappt meistens gut. Diesmal blieb er erstmal liegen und Mio schnupperte ihn von Kopf bis Rutenspitze ganz sanft und vorsichtig ab. Picard schnupperte seinerseits am Pferdekopf und das war ein wahnsinnig inniger, liebevoller Moment, die zwei waren so entspannt und vorsichtig miteinander. :cuinlove: :herzen1:

    Der Kurze ist einfach ganz wunderbar mit den Pferden. Später hat er sich liegenderweise noch vom Stallkater abschmusen lassen und jetzt liegt er komplett erledigt und mit Heu im Fell neben mir auf der Couch und pennt.


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    Bei den Ponykumpels nen Drink schnorren.


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    Kontakt mit Stallkatze Ronny


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    Bisschen fertig, das Teenie.

    Ich vermute auch, dass es zu wesentlich mehr Vorfällen bei Drückjagden und solchen Show-Veranstaltungen kommt, als man mitbekommt. In vielen Ecken sind Reiter und Jäger ja ein eher elitärer Verein (hier z.B. auch, beide Gruppen) und es ist nicht so einfach, ihnen beizukommen, wenn doch mal was passiert. Oft wird es im eigenen Interesse totgeschwiegen.

    Antwort eines der Jäger und Waldbesitzer, als ich seine bissige DD-Hündin von meiner alten, rumänischen Straßenmaus weggeprügelt hatte, auf meine Ansage, dass ich ja wüsste, wer die TA-Rechnung kriegt: "Ich bin der Graf, mir gehören hier der Wald und die Wege!" :roll:

    Da kann ich mir vorstellen, dass das auch anderswo ähnlich läuft.

    Ich befülle gerade die Kalender für meine Klasse und meine Freundin. Beide Parteien wissen nicht, dass sie einen bekommen und werden am 1.12. fein überrascht sein.


    Für mich habe ich den Exitkalender von Ravensburger gekauft und einen Kalender mit "24 Sachen, die man im Dezember machen kann". Schauen wir mal, ob mich das inspiriert.

    Hab gestern endlich das Seniorenleuchtie für Spuk bestellt, der sich im Dunklen neuerdings auffällig nah im Dunstkreis meiner Stirnlampe aufhält. Picard wird dann Spuks krass grünes mit dem weißen Schlauch bekommen, denn das Apfelgrüne, das er jetzt trägt, ist im Kragen nicht ganz so grell zu sehen. Und weil ich nicht beide mit der genau gleichen Farbe rumlaufen haben will, gab es für Spuk jetzt eisblau statt grellgrün. Bin gespannt, wie oft ich den Hund falsch zuordne. :lol:

    Nachdem ich hier im Thread schon gelesen habe, dass z T. einfach gar nicht informiert wird, um absichtliche Störung der Jagden zu vermeiden, wundert es mich nicht mehr im Geringsten, dass öfter Leute in die Jagden geraten. Mein Horror, mit den Hunden in so ne aufgeheizte Hundetruppe zu geraten zumal die hier in der Gegend häufig DD, DK und GM dabei haben, die allesamt nicht sonderlich verträglich sind und leider relativ oft auch gar nicht im Gehorsam stehen. Etliche kenn ich auch durch die Pension oder den Tierhof, deshalb weiß ich, wie die so drauf sind. Wenn solche Hunde dann voller Adrenalin im Wald rumrennen, nee danke.

    Schleppjagden gaben wir hier gar nicht, obwohl Pferdegegend. Zum Glück.

    Tragischer Vorfall. Ich wäre mir allerdings nicht so sicher, ob die Meute den Dackel auf dem Arm in Ruhe gelassen hätte. Die waren aufgeheizt und unkontrollierbar im Adrenalinhigh und hatten den Dackel im Visier; wenn der dann vor ihren Augen hochgenommen würde, würde ich nicht drauf wetten wollen, dass sie dann umgeschaltet hätten.

    Meiner Meinung nach gehören alle hier beteiligten Hunde aus dem Betrieb genommen, die haben gezeigt, dass sie gefährlich sind und sollten nie wieder im Team leinenlos unter Adrenalin unterwegs sein dürfen.

    Diese Art von "Sport" mit Hundemeute sehe ich eh kritisch. Gruppendynamik ist schwer zu kontrollieren, dazu noch hohes Tempo und Adrenalin, das Wissen, dass am Ende eine "Beute" wartet... vom Pferd aus hat man eh kaum Einfluss, und es wird ja hier deutlich, dass es wohl nicht möglich ist, so abzusperren, dass Unbeteiligte nicht an die Strecke kommen.

    Den Haltern des Dackels auch nur nen Hauch einer Mitschuld zuzuschieben geht mMn gar nicht. Für alle Hundehalter gilt die Gefährdungshaftung und die Prämisse, ihre Hunde so zu führen, dass auch der dümmste Depp ungeschoren davonkommt, und ne aufgeheizte Meute durchs Gelände zu hetzen, das nicht komplett dicht gemacht wurde, fällt jetzt echt nicht unter Sorgfalt.

    Dass ein Trupp jagdlich ambitionierter Hunde im Team Artgenossen als Beute ansehen könnte, ist jetzt auch nicht gerade eine riesige Neuigkeit.