Beiträge von Sunti

    zu 1. Direkt nach der OP ist der Hund in der Regel so groggy, dass er nicht mal dran denkt, an seine Wunde zu gehen. Der Kragen muss also im Auto noch nicht unbedingt drauf.

    zu 2. kann ich nichts sagen, barfe nicht.

    zu 3. würde ich schon sagen, dass er nach der OP wahrscheinlich öfter pipi muss, besonders, wenn er ne Infusion bekommt. Dann läuft das wie sonstwas. Wenn er nach der OP versehentlich rein pinkelt, wird er sich, wenn er vorher stubenrein war, sicherlich nicht dran gewöhnen. Wie groß und schwer ist Jack denn? Eigentlich solltest du ihn gefahrlos tragen können, ohne ihm weh zu tun. Sobald er normal laufen kann (und das geht ziemlich schnell nach so einer Operation), dürfte er auch die Treppen laufen. Nur würde ich drauf achten, dass er es nicht zu schnell tut. Ansonsten, wenn es körperlich geht, trage ihn.

    zu 4. Meines Wissens nach ist Toben wieder erlaubt, sobald die Fäden draußen sind. Das passiert normalerweise so um die zehn Tage nach der OP.

    Ich drück euch die Daumen. Das wird schon, und ne Kastration beim Rüden ist jetzt wirklich nicht so ein schwerer Eingriff. ;)

    Die Versicherung ist nicht in jedem Bundesland Pflicht; einige BL haben gar keine Versicherungspflicht, andere nur für bestimmte Rassen oder für 20/40- Hunde.
    Das Problem ist ja auch, dass es ziemlich unmöglich sein dürfte, eine Haftpflicht für nur zwei Monate zu finden. Viele Haftpflichtversicherungen zahlen aber nicht bei dauerhaftem Aufenthalt des Hundes im Ausland, daher würde auch eine hier einmal abgeschlossene Haftpflicht für Bosnien nichts bringen.

    Und Spiegel, wenn's Hörner hat, ist's n Kampfhund. :p
    Hier bei uns haste jedenfalls kein Problem. Außer das Monster frisst meinen. ;)

    Zitat

    Oh und andere Hundehalter, die mich schief anschauen und böse kritisieren, wenn ich sage, dass es mir nicht wichtig ist, wenn mein Hund nicht perfekt funktioniert und auch nicht apportieren kann/will, keine Lust auf lange Spaziergänge hat und sich auch nicht von jeden anfassen lassen will. "Deeen muss man unterordnen, weil der nicht weiß wo sein Platz in der Rangordnung ist" krieg ich öfters zu hören (CM sei Dank).

    Für mich absolut unnötig, solange er andere Hunde und Menschen nicht angeht, nicht komplett macht, was er will (zumindest draußen wo es gefährlich ist) und glücklich und zufrieden ist. Und jetzt erschlagt mich :D

    Jetzt möchte ich 1. ein Foto von deinem Kalb sehen und mir
    2. vorstellen, wie die Leute, die das Kalb unterordnen möchten, das wohl anstellen wollen. Den auf den Rücken zu legen, wenn er nicht will, dürfte auch Arnie nicht schaffen. :lol:

    Beim Niedersachsenticket, (andere Länderticktes weiß ich nicht, da ich die nicht nutze), Quer durchs Land- Ticket und Wochenendticket zählt der Hund inzwischen als Person. Allerdings würd ich mir die Richtlinien ausdrucken bzw. im Smartphone verlinkt haben, denn da gibt es schon Schaffner, die davon noch nie was gehört haben.

    Zum Thema Box: Bei uns wird es sogar so gehandhabt, dass der kleine Hund in der Box/Tasche sitzen muss, während man ein- und aussteigt. Ob er bei längeren Fahrten mal die Beine vertreten darf, kann ich nicht sagen, die Größe Hund habe ich nie mehr als zwei Stationen transportiert. Damals übrigens ganz improvisiert in einer Strandtasche. :hust:

    Maulkorbpflicht dagegen sieht hier keiner so eng, solange der Hund keine Fahrgäste und Schaffner frisst. Und wenn ich am Automaten mein Ticket ziehe und die Leine liegt auf dem Boden rum, hat auch noch nie jemand was gesagt.

    El Rocko, das wäre doch mal eine gute Nachricht. Ich könnte mir denken, dass die Firma das erst deshalb eingeführt hat, weil viele Leute eben die Hunde mit der Angabe dieses Grundes (Bankdaten nicht über eine unseriös wirkende Seite im Netz angeben) nicht registriert haben. Wäre zumindest mal ein Teilerfolg.

    Mücke, dazu kann ich auch noch was sagen. Klar, wenn es möglich ist, kann man weitergehen. Aber es gibt eben - wie auch mehrere User hier schon deutlich erklärt haben - Situationen, in denen das mit unsouveränem Hund schlicht nicht möglich ist. Wenn man schon sieht, dass der unangeleinte Hund rüber kommt, dann ist Management gefragt. Weitergehen geht dann nicht. Denn im Weitergehen habe ich nicht die Möglichkeit, den Heranstürmenden im Auge zu behalten, ihn davon abzuhalten, meinen Hund in den Hintern zu hacken (und der, dem ich gestern begegnet bin, hatte genau das Ziel), meinen Hund davon abzuhalten, dem anderen ein Piercing zu verpassen etc. So was geht einfach nicht, wenn ich nebenbei noch 30 oder mehr kg Hund weiterzerren muss. Manchmal ist die Ignoranz der Mit- Hundehalter schlicht so groß, dass ich massiv managen muss, dann kann ich nicht weitergehen. Was hab ich denn davon, wenn mein ängstlicher, unsicherer, prolliger, hormongesteuerter etc. Hund (nur ein paar Beispiele, wieso Hunde gern andere fressen möchten) sich, während ich weitergehe, eine Keilerei an der Leine liefert? Es gibt unangeleinte Fremdhunde, die einfach dranbleiben, wenn man sie nicht abhält, evtl. weil sie Krawall wollen oder einfach "nix tun". Daher finde ich es ein wenig einfach zu sagen: Einfach weitergehen...

    Meine Schwarze ist am Anfang bei Sichtung eines Hundes am Horizont einfach erstarrt. Panikattacke, Hund eingefroren, nicht mehr ansprechbar. Hätte ich die weiterzerren sollen? Die Panik dadurch verstärken? Nein, auf keinen Fall. Ich bin stehen geblieben, habe sie geschützt und die anderen Halter gebeten, ihrerseits vorbei zu gehen. Dennoch hat sie gelernt, dass man andere Hunde passieren und dabei ignorieren kann. Meisterhaft sogar.
    Es gibt immer mehrere Wege, die nach Rom oder zur Glückseligkeit führen. Was ich nur schade finde: Dass offenbar nicht alle Halter dies akzeptieren und ihren Weg als den allein selig machenden anpreisen müssen. Wären alle Hunde gleich, könnte das funktionieren. Aber ich persönlich hab noch keine zwei Hunde getroffen, die genau gleich ticken - und ich kenn eine Menge Hunde.

    Das Weitergehen funktioniert aber halt leider nicht immer. Wenn der Hund stehen bleibt (lass ich beim Spinner nicht zu, der wird weiter gedrängt, aber der ist auch nicht so tief drin wie Grissini), oder wenn, wie gestern bei mir, der andere Hund dann erst recht von hinten angeschossen kommt und dem eigenen an den Hintern geht. Denn dann kannst du erst recht nicht mehr handeln, weil du ja damit beschäftigt bist, den eigenen Hund weiter zu schaffen.

    Grissini, ich glaube, wir sollten das Beamen perfektionieren und zusammen üben. Täte Spinner und Brotstange sicherlich gut.