Klar ergreife ich gewisse Maßnahmen, wenn mein Hund andere Hunde fressen möchte, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er es dennoch möchte. Hypothetisch. Spinner ist da ja nicht so. ![]()
Aber so, wie du es formuliert hattest, würde ja wieder der Hund geprüft. Ich setz jetzt mal voraus, dass man seinen Hund davon abhalten kann, Artgenossen zu frühstücken. Und solange die Leute ihren tobenden Hund festgehalten bekommen (glaub mir, wenn da ein Tutnix angehüpft kommt, toben einige angeleinte Hunde halt gern, da machst du einfach nichts, wenn auf einmal einer vor dir steht - ist mir oft genug passiert), sollten sie nicht durchfallen. Denn sie können ihn händeln.
Beiträge von Sunti
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Zitat
Und nein, der Hund selbst wird nicht unbedingt beurteilt. Habe ich jetzt nen Hund an der Leine, der sich auf jeden Artgenossen stürzen möchte, ist ja nicht der Hund dafür verantwortlich. Sondern ICH bin nicht in der Lage, den Hund dementsprechend zu führen, dass keine Gefahr von ihm ausgeht.
Wieso das nicht? Habe ich einen Hund, der sich auf jeden Artgenossen stürzten MÖCHTE, bin ich sehr wohl in der Lage, ihn so zu führen, dass von ihm keine Gefahr ausgeht. Denn er stürzt sich ja nicht.
Habe ich dagegen einen Hund, der sich auf jeden Artgenossen STÜRZT, dann würd ich dir recht geben. Dennoch gäbe es sicherlich Prüfer, die mich im ersten Fall durchfallen lassen würden, was dann allerdings nicht rechtens wäre.
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Dosenerbsen hatte ich noch nie. Und das führt dazu, dass ich jedes Mal, wenn ich was mit Kichererbsen kochen möchte, das Gericht erst einen Tag später als gewünscht essen kann und an dem besagten Tag was anderes kochen muss. Denn: Ich vergesse wirklich IMMER, die Dinger einzuweichen. Fällt mir ein, wenn ich anfangen möchte zu kochen. Dann weich ich sie ein, fluche über meine Blödheit und koch was anderes. Und am nächsten Tag halt die Kichererbsen. Ich wette, die heißen so, weil sie Doofnüsse wie mich auslachen.

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Hundekissen "Journey", damit der Spinner mich auf Reisen begleiten kann und sein eigenes Bettchen hat.
Diverses Kauzeug für schöne, weiße Beißerchen.
Aber wenn ich bei meiner Freundin zu Besuch bin, die einen riesigen Zooladen in der Gegend hat, wird es vermutlich noch ne ganze Menge mehr werden. *fürcht* -
... wenn du 250 km fährst, damit deine Freundin und ihr Hund deinen Hund kennen lernen können. Hat eine Freundin gestern gemacht, die Viecher haben sich gut verstanden und der nächste Besuch steht noch im Oktober an. Denn dann müssen wir das wiederholen, weil die Viecher so toll zusammen gespielt haben...
... wenn deine Finger pottdreckig sind von der Schleppleine und du trotzdem ohne mit der Wimper zu zucken die Schokolade anfasst, die deine Freundin dir angeboten hat. (wieder meine Freundin)
... wenn du ein paar Tage mit Hund verreisen willst und noch nicht mal ansatzweise dein Zeug zusammengepackt hast, die Sachen für den Hund aber längst in der Tasche sind. (das war nun wieder von mir) -
Eben. Spinner und ich sitzen vor dem Hallenbad, weil meine Schulter ne Pause vom Rucksack braucht. Kommt ne ältere Frau mit apricotfarbenem Zwergpudel ohne Leine vorbei. Pudel will deutlich zum Spinner, den ich an der kurzen Leine hatte. Ich sag ihm, er soll sich benehmen, und der Frau, wenn es ein Rüde ist, sollte sie ihn besser nicht ran lassen. Sie: "Joah, das ist n Rüde."
Ich: "Dann lassen Sie den bitte nicht ran."
Sie ruft einmal, Pudel kommt nicht, hält weiter auf uns zu. Noch findet Spinner das Lockending ganz interessant, aber das kann bei ihm auch fix umschlagen, wenn der Andere dann aufdringlich wird. Ich bitte sie, den Kleinen doch weg zu holen, keine Reaktion. Spinner springt auf. Ich: "Also, kann sein, dass Ihrer gleich eins auf die Nase kriegt."
Erst dann ist ihr wohl aufgefallen, dass ihr Pudelchen (wohl eher Toy als Zwerg, also zarte paar kg und Beinchen wie Stöcke) dann ganz schön alt aussehen würde, sammelt Pudel ein und meint: "Jaaa, an der Leine können Hunde schon ein wenig zickig werden, weil sie sich nicht frei bewegen können." Ach nee... Und wenn ich das doch weiß, wieso lass ich dann mein kleines, zartes Pudeltierchen zu 30 wilden kg hin, wenn dessen Frauchen schon sagt, dass das unter Umständen Ärger geben könnte? -
Ceri, wieso sollte das nicht alles gewesen sein? Laut Vorgaben reicht das völlig aus, denn sie hat nachgewiesen, dass sie den Hund so führen kann, dass er niemanden gefährdet oder belästigt. Die Bleib-Übung wäre meiner Meinung nach schon wieder ne Gehorsamsübung und somit streng genommen nicht mal nötig.

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Arren, der Kampfhund, ich lach mich schief. Der kämpft höchstens mit seinen Gesichtsentgleisungen.
Gestromt, stimmt, ist auch böse - hab gerade eine kleine "Gestreifte" als Pflegling auf dem Tierhof. Und die sieht auch keiner.
Gestromt und Black/Tan, das ist auch ziemlich verdächtig. -
Nachtrag: Mir wurde von einer Schaffnerin im Zug gesagt, dass ich wahrscheinlich mit meinem schwarzen Hund eher von den Kollegen dazu aufgefordert werden würde, dem Hund den Maulkorb anzuziehen, als dies mit einem blonden Hund, besonders Golden Retriever, passieren würde. Sie selbst fände das zwar doof, aber sie habe es bei Kollegen schon erlebt.
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Mir wurde von einer älteren Dame erklärt, dass gerade in ländlichen Gebieten die ältere Generation noch Angst vor schwarzen Hunden habe, weil man sich noch an die Hofhunde erinnere. Diese seien häufig schwarze Mischlinge gewesen, die meistens nicht ohne gewesen sein sollen. Dies wird dann halt auf jeden Hund übertragen, wenn man als Kind öfter von Nachbars Hund gescheucht wurde.
Hinzu kommt, dass es bestimmte dunkle Rassen gibt, die ursprünglich Schutzaufgaben hatten, ich denke da z.B. an Dobermann und Rottweiler. Da Menschen zum Generalisieren neigen, werden in dem Fall eben häufig alle schwarzen Hunde über einen Kamm geschoren.Im Tierheim sitzen die rein Schwarzen oft länger, weil das menschliche Auge gern an Auffälligkeiten hängen bleibt. Schwarze Hunde werden deshalb durchaus einfach übersehen, wenn sie kein anderes auffälliges Merkmal haben. Ich habe von Tierheimen gehört, die ihren schwarzen Hunden bunte Halsbänder umbinden, um ihnen einen optischen Blickfang zu geben.
In der Mythologie wird der schwarze Hund halt meistens nicht so freundlich dargestellt. Zerberus, der Höllenhund, war vermutlich schwarz. Harry Potters "Grim", der Vorbote des Todes, ist auch ein schwarzer Hund. Schwarz war in früheren Zeiten die Farbe des Teufels bzw. seiner Verbündeten, man denke nur an Raben, schwarze Katzen etc. Dass das auch für Hunde gilt, ist da eigentlich ziemlich logisch.
Ich kannte eine Hundehalterin mit einem wunderschönen schwarzen, großen Hund, die derartig angefeindet wurde, nur weil ihr Hund schwarz war, dass sie mir erzählte, sie würde sich nie wieder einen schwarzen Hund anschaffen.
Persönlich finde ich schwarze Hunde toll, hier lebt jetzt der zweite Schwarze, der ist allerdings nicht rein schwarz, sondern black/tan, also in der "bösen Rottweiler-Farbe". Seine bernsteinfarbenen Augen und sein Charme lassen jedoch die Leute über seinen schwarzen Pelz hinweg sehen, sie finden ihn durch die Bank super, wunderschön, toll etc.