Auch wenn einige von euch meinen, dass ich rücksichtslos und egoistisch bin,
weil sich meine Hunde weiter leinenlos auf den Feldwegen bewegen dürfen,
behaupte ich ich trotzdem das Gegenteil. 
Ich finde, dass die Tiere das gesamte Jahr über schützenswert sind und erziehe meine Hunde
und verhalte mich entsprechend, dass wir keine Tiere gefährden.
Das mögt ihr mir nun glauben oder es lassen.
Man muss meinen Hunden keinen generellen Leinenknast verpassen, sie bleiben auf den Wegen, gehen nicht stöbern und sie scheuchen oder gar hetzen oder jagen keinerlei Tiere, ob Maus, Krähen, diverse Bodenbrüter, Hasen Kaninchen oder Rehe etc. Das dürfen sie nie, dafür brauchen wir keine Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit.
Gestern Abend habe ich eine Nachbarin mit ihrem Dackelmix getroffen. Die sagte, hoffentlich ist die Zeit bald um, dass Gassigehen wäre so anstrengend, weil Frau Hund es immer so eilig hat und furchtbar an der fünf Meter Flexileine zieht.
Ich glaub, ich muss dem nichts mehr hinzufügen. 
Von diesem Hund geht hunderprozentig mehr Gefahr aus, als von meinen und dabei hält sich die brave Frau an das geltende Gesetz.
Irgendwer schrieb, man solle sich nicht so anstellen, 3,5 Monate an der Leine würden einen Hund nicht umbringen und man muss dann eben nicht so bequem sein und sich andere Plätze suchen. Wisst ihr was, das will ich aber nicht. Ich wohne hier und fahre garantiert nicht regelmäßig sonstwohin, damit sich meine Hund mal als zwei Meter von mir entfernen dürfen.
Ich bin mit meinem Gewissen absolut im Reinen und daran werden auch die mit Mühe geschriebenen ellenlangen Texte hier nichts ändern.
Denn ich achte die Natur ununterbrochen und mache keinen Unterschied zwischen der BuS und dem restlichen Jahr.