Naja ich bin nun wirklich kein Kastrationgegner (zumindest bei Rüden) aber ich finde schon auch dass er es sich da manchmal sehr leicht macht. Zumindest wirkt es im Zusammenschnitt auf mich so, dass er mit Kastrationsempfehlungen schnell bei der Hand ist..zu schnell für meinen Geschmack.
Klar kann bei "Schreckreizen" einiges falsch machen und man sollte sich bevor man sowas einsetzt, von einem Trainer erklären lassen wie man sie sinnvoll einsetzen kann.
Natürlich will man als Halter immer alles schön und postiv auch für den Hund gestalten, aber bei den allermeisten die auf "sanfte" Hunderziehung wert legen und die ich kenne, hört der Hund im Anschluss im Zweifelsfall zu 0,001%.
Ich baue viele Sachen positiv auf, aber ich zeige auch sehr deutlich Grenzen. Und ich halte es nur für fair, wenn mein hund ein feedback bekommt, wie das gezeigt Verhalten ankommt. Wenn ich etwas scheiße finde dann werde ich auch mal unnnett...und das weiß sie und verhält sich entsprechend. Rumgetüddel ist in meinen Augen weder erstrebenswert noch kann ich mir vorstellen, dass ein Hund der immer nur getüddelt wird, auch wirklich zuverlässig hört, wenn es mal eine Situation gibt, indem der Hund lieber sein eigenes Ding machen würde (sei es einen anderen Hund zu fressen oder einen Hasen/Reh was auch immer zu hetzen). Ich will mich auf meinen Hund verlassen können und dafür ist es mir wichtig dass sie weiß, dass ein verbot keine Bitte ist und keine Verhandlungsbasis.