Ich hatte ein blindes Kaninchen hier.
Sie kam mit ihrer Schwester zusammen (die konnte sehen). Irgendwann hatten die beiden gewaltigen Zoff nach einer Krankheit und konnten nichtmehr vergesellschafftet werden. Das blinde Ninchen kam auch in der Gruppe mit den anderen Kaninchen nicht zurecht (obwohl diese durchaus freundliche gesonnen waren). Sie saß irgendwann nur noch panisch in der Ecke. Sie hatte einfach Angst vor den schnellen/hoppelnden Bewegungen anderer Kanincnen.
Danach lebte sie bis zum Schluss bei den Meerschweinchen. Dort hatte sie keine Angst. Die bewegen sich ja auch nicht so schnell meistens.
Ich weiß diese Lösung hätten viele nicht verstanden oder gut geheißen...nur wir haben mit dem jedem der 6 übrigen Kaninchen versucht sie zusammenzusetzen...auch vor dem ruhigsten und friedlichsten hatte sie Angst....vor dem Kampf mit ihrer Schwester war eig alles in Ordnung.
Man muss halt immer schauen wie die Ninchen mit der Blindheit zurecht kommen. Sie reagieren oft verstört, wenn Dinge im Gehege plötzlich umgestellt werden (was ich eigentlich bezüglich Abwechslung immer mache aber da ging es nicht). Man sollte ruhige verträgliche Artgenossen wählen, da blinde Ninchen sich ja kaum wehren oder auch nicht so schnell flüchten können wenn es mal Streit gibt.
Es ist ein bisschen mehr zu beachten als bei gesunden Kaninchen aber wenn man sich auf die Sache einlässt und flexibel ist geht es sehr gut nach meiner Erfahrung