Beiträge von Angel21

    Aber was hat Josera mit seinen (glaube) zwischen 21 und 30% Fleisch dann mit Aldifutter (4% Fleisch) zutun....ich finde nur weil ein Getreide "exotischer" ist als schnöder Mais ist es doch nicht automatisch besser. Das verstehe ich noch nicht so ganz

    Also meine Hunde haben keine Maiskörner im Output als denke ich mal das es verdaut wird (jeder 2-3 mittlere bis zum Teil auch sehr kleine Haufen) also denke ich das die Verdaulichkeit doch recht gut ist.

    Klar der Rüde hat am Anfang bisschen Durfall (breiig) gehabt...so eine Woche lang. Aber er wurde vorher auch mit Haferschleim+altes Brot ernährt und hatte eine Qualvolle Fahrt hinter sich...da bezweifele ich, dass es bei anderem Futter anders gewesen wäre.

    Ich füttere selbst Josera.

    Zuerst Kids....jetzt Fitness und Agilo (auch mal anderen Sorten bunt gemischt, das ist so der Moementane Favourite).

    Sie kommen damit hervorragend zurecht.

    Beide haben glänzendes Fell (bei meinem Russen der wirklich keinen schönen Ernährungs und Pflegeustand hatte ging das innerhalb von 4 Wochen bis er top aussah) und es gibt keinen Hinweis darauf, dass es ihnen in irgendeiner weise nicht gut bekommen würde.

    Sie bekommen aber zusätzlich auch häufig "frisches Sachen, Fleisch, Milchprodukte, Gemüse, Obst, Fertigbarf...quer durch die Bank und eben Nassfutter.

    Ich weiß es gibt durchaus Sorten die als hochwertiger gelten...aber für mich ist es nicht wichtig, was für andere gilt sondern was meine Hunde mir zeigen...und somit kann ich guten Gewissens empfehlen, das Futter zu probieren.

    Jeder Hund ist so oder so anders. Was für den einen perfekt ist für den anderen Katastrophal.

    Aber Josera ist definitv kein minderwertiges Futter und hat auch mit dem Aldifutter (ca 4% Fleisch wenn ich mich recht erinnere) absolut nichts gemein.

    Für uns ist auch Mais nicht bööööse....meine Hunde kommen damit wirklich super aus. Auch von den Rübenschnitzel falenn meine zumindest nicht auseinander...zumal eben es längst nicht der höchste Anteil ist. Nur von zB Muskelfleisch+Innereien und Gemüse würde meine Wirbelwinde zuminest Zera innerhalb kürzester Zeit aussehen wie Magermodels und das will ich nicht. Getreide ist nicht perse schlecht...zumindest in geringen Mengen

    Also ich habe jetzt meinen 1 Kilo Sack verfüttert.

    Ich kann nur positives sagen. Output super, Fell (vor nach bzw während der Läufigkeit immer etwas stumpf wird weil meistens zusätzlicher Fellwechsel) war nach sehr kurzer Zeit wieder glänzend. Allerdings war die Läufigkeit da auch vorbei, aber geschadet hat es in dem Punkt definitiv nicht.

    Geschmeckt hat es auch...

    Also ich finds gut

    Natürlich hatte ich (ebenso wie alle andere Besitzer kastrierter Rüden in meinem Bekanntenkreis) "Glück".

    Klar kommt das Thema immer wieder mal zur Sprache und ich kenne zum Glück niemanden der jemanden kennt bei dessen Hund es massive Probleme durch die Kastra oder den Chip gab.

    Ich leugne ja gar nicht das es Nebenwirkungen geben kann...wie bei jedem Eingriff, bei jedem Medikament was man nimmt. Klar kann es sein, dass hinterher alles schlimmer ist als vorher...wenn eben es an einem Erziehungsdefiziet lag und dann noch zB Angstagression dazu kommt.


    Aber es wird gerne so hingestellt, dass ein Hund fast zwangsläufig zum körperlichen und seelischen Krüppel wird wenn man ihn kastrieren lässt und dem ist eben nicht so.

    Bei den aller aller meisten (wie gesagt man unterhält sich, man spricht mal mit verschiedenen Tierärzten seines Vertrauens) geht es gut und das Zusammenleben ist danach entspannter.

    Und ich bin ehrlich: ich habe mal im Internet geschaut und außer relativ "normalen" Nebenwirkungen wie Gewichtszunehme (steuerbar), häufige Wasser-aufnahme und Harndrang bis zur Inkontinenz...das ist ja nun alles ein Alter Hut. Klar kann es passieren...aber wie häufig ist das? Erfahrungsberichte sind die allermeistens über die ich so gestolpert bin recht positiv (entspannteres Zusammenleben als Vorher), bis auf die Tatsache, dass sich das Verhalten NICHT geändert hat...aber dann lag es eben auch NICHT an den Hormonen...Chip verliert seine Wirkung und gut ists wieder...

    Wie gesagt, ich finde es wichtig abzuwägen und sich alle Seiten anzuhören..auch die negativen Folegen die auftreten könnten zu überdenken und es eben zuerst auch mit Erziehung versuchen...aber wie gesagt: Eine Kastration ist KEIN Teufelzeug sondern kann wirklich helfen..und zwar allen Beteiligten. Wenn man es nicht braucht, weil der Rüden nicht auf läufige Hündinnen reagiert, oder man keine im Umfeld hat...super dann braucht man keine Kastra. Aber wenn beide Seiten nur noch Stress miteinander haben...ja dann würde ich zur Kastra raten...die meisten Hünde werden ebne entspannter..und fallen nach der Kastra eben NICHT auseinander

    Hö? Nur weil mein hund nicht selbst jagen darf, darf er doch Fleisch was ich "erlegt" habe essen....nur weil der Jagtspaß ausbleibt muss die ernährung nicht minderwertiger sein.

    Und wo wir beim Aldi-Trofu sind: Es ist getestet worden, dass in diesem (wirklich minderwertigen) Futter. Alles drin ist was ein Hund braucht. Klar das sagt nichts über Zutaten etc aus, das hatten wir hier schon zu genüge ABER es ist sowohl tierisches als auch Pflanzliches drin und somit von allem was der Hund braucht was dabei.

    Wenn man Vegan/Vegetarisch ernährt entzieht man eben einen der beiden Hauptzweige was dann nicht mehr bedarfgerecht wäre....also irgendwo nach meinem Verständnis doch schlechter als Aldifutter.

    Zumal wie schon erwähnt: keiner sagt das das vegane Futter bessere (hochwertigere) Zutaten verwendet.

    Ich finde das mit dem Terra Canis eine gute Lösung. Man unterstützt artgerechte Tierhaltung und tut etwas gegen Tierelend UND man geht sicher das der hund rundum mit allem versorgt ist...finde ich eine gute Lösung für alle Beteiligten.

    Klar ist ein Hund im Laufe der Zeit anpassungsfähig geworden...und er kann es sich auch nicht leisten sich so stark in den Nahrungsmitteln zu beschränken, dass er Reihenweise ausstirbt...ob es jedoch gut ist das auszureizen, nur weil der Hund es eben "überlebt" ist die andere Frage

    Sicher kann man nicht alles Leid verhindern...aber man macht es eben nicht besser indem noch ein Tier nicht artgemäß versorgt oder? ;)

    Man schaut doch bevor man ein haustier kauft was es braucht. Platz, Gehege, Napf, Leine, Halbsband, Katzenklo, was frisst der neue Hausbewohner so.

    Da kann ich doch auch bei meinemn Meerschweinchen nicht sagen: achja Gurken sind jaaa gaaanz böööse weil oft gespritzt und somit ungesund...außerdem kann ich Gurken nicht ausstehen.

    Dann muss ich als Mensch eben die Mühe machen ungespritzte Gurken zu finden und zu kaufen oder selber anzupflanzen um eben meinem Tier gerecht zu werden.

    Oder ich lasse es eben sein und siche ein Tier was die von mir abgelehnten Nahrungsmittel nicht braucht....aus punkt basta....

    Das mit dem Frettchen finde ich auch Hammer..."fühle mich dem dann näher" ...also echt.

    Ein Hund wie auch ein Frettchen kommt als Raubtier auf diese Erde....auch wenn sie mal was anderes nehmen und auch gerne fressen und gut vertragen..ist das kein Argument um ihnen einen wichtigen Bestandteil der natürlichen Nahrung zu verwehren

    Hm...das tut mir Leid :(

    Sagt mal: ich habe 2 "küssende Guramis" einmal Wildfarben und einmal rosa Zuchtform.
    Die beiden vertragen sich nicht mehr...als ich sie gekauft habe (ca 1€ Stück groß) ging es noch, aber nun wird sich nur noch gejagt. Der Wildfarbene versteckt sich nur noch, falls er bei füttern mal rauskommt geht der Rosane gleich auf ihn los...was tu ich jetzt?

    Bei meinem Vater gabs mal ein ähnliches Problem, der hat dann 2 neue dazugekauft und so hatte dann jeder seinen Partner. Sie haben sich unproblematisch umsortiert.

    Mehr als genug Platz wäre im Becken noch

    Soll ich jetzt auch einen Wildfarbenen und einen Rosanen dazu kaufen? Je einen abgeben würde ich ungerne...der wilde wirkt richtig gestresst :(

    Vielleicht hilft jemand.

    Ja die kenne ich...zum Glück...

    Aber es dreht sich sich im Kreis....man kann alles kaputt reden genauso gut wie schön...ich denke hier sind alle Argumente ausgetauscht...nun schaue jeder selbst was er macht :rollsmilie2: :rollsmile:

    Naja es wurde aber (zumindest von mir) mehrfach geschrieben das ich sehr drauf achte das die Kühe die zu "meinem" Fleisch werden auf die Weide durften und artgerecht gelebt haben...was hat das mit "nicht über den Tellerrand schauen zutun?