Wenn ich hier von Angsthunden lese, die ihre Angst niemals mehr verlieren werden, entmutigt mich das irgendwie... :| Suri kommt von der Straße bzw. Tötung in Russland und ist ein ganz liebes (wildes) Mädchen, aber fremde Menschen verängstigen sie einfach, besonders Frauen. Nach 6 Monaten hat sie sich noch nicht an meine Mutter gewöhnt und verbellt diese mit Feuereifer. Ich hatte gehofft, sie zumindest so weit sozialisieren zu können, dass sie fremden Menschen nicht mehr mit lautem Gebell und Bürste begegnet. :/ Nimmt sich jemand dann ein bisschen Zeit für sie, gewöhnt sie sich schnell an denjenigen, aber so Fremde insgesamt sind erstmal Horror für sie.
Was ich noch schreiben wollte wegen der Bulldogge: Ist ja nur logisch, wenn man es mal biologisch betrachtet, dass sich Ängste der Mutterhündin (jetzt auch auf den Fall der rumänischen Hündin und ihrer Welpen bezogen) auf die Welpen übertragen, auch wenn man mit diesen trainiert. In der Natur ist es ja nur von Vorteil und wichtig, dass die Welpen lernen, wovor die Mutter Angst hat und was dementsprechend wohl gefährlich sein muss. Macht ja Sinn, dass die Kleinen nicht total naiv und stürmisch ins Leben gehen, wenn man das jetzt mal auf wilde Tiere zB. den Wolf bezieht, der ja zB. auch Angst vor dem Menschen hat.. Verhaltensbiologie vom Feinsten 