Beiträge von Angel21

    Da liegt Du genau so falsch, wie das Gesetz dass die
    Versicherung vorschreibt. Noch ist der Bundesbürger
    ein mündiger Bürger und ein Pflicht dazu, geht deutlich
    zu weit und nein, Versicherungen drücke ich niemanden
    aufs Auge bzw. empfehle sie. Hätte ich Listen-Hunde,
    wäre das ein anderer Part.

    DAS stimmt ebenfalls nicht. Hier in NRW muss bei Anmeldung von Hunden über 40cm SH und/oder 20kg neben dem Sachkundenachweis eine gültige Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden..es ist also schon Pflicht, auch wenn sehr kleine Hunde nicht betroffen sind (auch wenn ich das idiotisch finde)

    Mit meinem "Russen" hatte ich am Anfang auch dieselben Probleme. Allerdings erst bei längeren Fahrten also ab 1 Stunde ca.

    Wir haben Nux Vomica gegeben und das hat sehr gut geholfen. Auch hatten wir einmal Tabletten vom Tierarzt.

    Wichtig ist in kurzen Intervallen (also Fahrten von wenigen Minuten) zu üben. 1. darf der Hund keinen Stress im Auto haben sondern sich sicher und entspannt fühlen und 2. Muss das Gleichgewichtsorgan sich wie bei einem Welpen erst an die Bewegung im Auto gewöhnen (So ein ehemaliger Straßenhund ist ja meist eher selten mit dem Auto unterwegs)

    Aussehen könnte ein Training:
    100mal anziehen pro Tag..Leine die Hand nehmen ---> macht Theater ----> Leine weglegen. Fertig
    Hund beruhigt sich ---> Spiel von vorne

    Hund bleibt ruhig wenn man die Leine in die Hand nimmt ---> Fein

    Irgendwann anleinen ---> Theater=Abbruch, wieder auf Anfang
    ---> bleibt ruhig=Fein und nächster Schritt.


    Er freut sich einfach und dreht hoch...wenn er aber merkt dass er mit drängeln das Gegenteil erreicht wird er es irgendwann lassen.

    Sowas geht aber nicht von heute auf morgen...ist aber mMn der einzige Weg. Inwiefern das bei einem Besuchshund umnsetzbar/sinnvoll ist müsst ihr entscheiden. Schimpfen würde alles noch mehr hochpushen

    das meinte ich ja. Okay das von der Schlachtverordnung wusste ich ehrlich nicht, aber es wäre theoretisch möglich dies zu ändern. Meinetwegen erstmal weniger Tiere pro Transport, eben dass die sich nicht zu Tode trampeln..und eben am NÄCHSTGELEGENEN Schlachthof und nicht irgendwo wo es gerade billig ist.
    Hofschlachtungen sollten mMn wieder das Ziel sein...

    Ich meinte nur: Kein Fleisch mehr Essen kann nicht die Lösung sein...wenn dann nur, dass es den Tiere die wir essen so gut wie nur irgendmöglich vorher gegangen ist.

    Meinetwegen könnte es auch weniger "Auswahl" an Fleisch geben...dafür eben dann nur aus artgerechter Haltung

    Ich denke entscheidend wird sein, ob wir uns entscheiden, dass Nutztiere wie Haustiere behandelt gehören

    Genau das ist doch der Knackpunkt.
    Das manche Tiere von anderen gejagt und gefressen werden ist so alt wie die Natur. Ein Grund warum sich klassiche Beutetiere (Kaninchen zb) so stark vermehren.

    Wichtig ist doch, dass tierquälerische Haltungen/Transporte unterbunden werden.
    Wenn es die Auswahl gibt zwischen billigem Massenfleich und teurem Bioprodukt wird man immer die einen haben die das billige kaufen.

    Man muss allgemein und überall vernünftige Bedingungen für alle Nutztiere schaffen.
    Hier in der Nähe ist eine Schweinemast. Um die Halle herum sind mehrere 100qm Freie brachliegende Wiese...warum nicht nutzen im den Tieren mal Frischluft zu gönnen? Erschließt sich mir nicht.

    Und zum Schlachter: Warum müssen die quer durchs Land geschafft werden? Warum nicht vor Ort ohne Stress schlachten (wie auf kleineren Bauernhöfen eben üblich) und dann meinetwegen tot zum Verarbeiter transportieren...sicher gäbe es da auch Wege..und die Tiere hätten eine qualvollen Transport umgangen.
    Klar ist es billiger die Tiere in Massen durchs Land zukarren...aber wenns schlicht verboten wäre über eine gewissen Distanz hätte sich das Problem erledigt.

    Die Möglichkeiten wären da und wenn es da bessere Bedingungen gibt wird auch der Fleischkonsum vertretbar. Vielleicht bin ich auch total auf dem Holzweg aber solche Bedingungen zu schaffen dürfte doch realistischer sein als alle Menschen flächendeckend vom Fleischkonsum abzubringen

    Dafür gibt's doch den Top Anwalt und wenn der es nicht richtet gibt's immer noch den Top Banker der dann auch bitter nötig ist ;)
    Nur wenn ich mal vergleiche, eine Halbwegs Vernünftige Rechtschutz kostet ca 300 Euro im Jahr.
    Hundehaftpflicht die ja Rechtschutz auch mit einschließt ca 50 Euro im Jahr.

    NEIN es ist ein TopTopBänker und ein TopTopTopAnwalt....ganz seltene Spezies.
    Letztenendes: Eigenes Risiko...wenn man Pech hat zahlt man den TopTopTopAnwalt (bzw die TopTopTopAnwaltsrechtschutzversicherung) und eben den nachweislich vom Hund verursachten Schaden...oder man versichert eben den Hund für kleineres Geld. Jeder wie er will.
    Aber ich mache da keinen Unterschied zwischen kleinem und großem Hund...die Schäden/Unfallursachen können abweichen, aber die Hohe der Forderungen können auch bei Kleinen genauso hoch sein

    Geschenkt XD ;)

    Man wünscht es ja keinem aber manche werden erst schlau wenn tatsächlich mal was passiert.
    Bekanntenkreis: 2 Hunde im Haushalt (einer groß einer klein). Da der Große zuerst da war wurde der andere zunächst nicht mit versichert (ist ja Klein)

    Kleiner und kommt abhanden und verursacht einen Schaden. Rentner stürzt und verletzte sich...

    Riesenbohai....seitdem haben besagte bekannte alles doppelt und dreifach abgesichert..sowas kann immer passieren.

    Naja wenn man eine Rechtschutz hat kann man sogar die Stadt verklagen weil Mäusschen durch den Garten laufen XD

    Für mich macht es keinen Unterschied...alle Hunde gehören versichert..egal ob groß oder klein.

    Klar passieren Millionenschäden wohl den wenigsten mal...aber was wenn doch?
    Und es kann auch bei anfänglich harmlos scheinenden Sachen teuer werden...ich bin auch Haftpflichtversichert...meine Hund ebenso.

    Gut bei großen ist es Pflicht...aber auch kleine laufen vor Autos...erschrecken jemanden durch ankläffen und der fällt hin etc etc.

    Aufs Jahr gesehen sind das nur ein paar Euro pro Monat und man es für die allermeisten Fälle abgesichert...sehe da keinen Nachteil.

    Auch Pferde gehören versichert....lass mal ein Pferd warum auch immer ausbrechen/durchgehen und es rennt auf die Straße...kann "lustig" werden.

    Katzen hat man als Freigänger nicht unter Kontrolle..bei den oben genannten Tieren SOLLTE das aber definitiv so sein, deswegen brauchen sie eine extra Versicherung