Beiträge von Angel21

    Was wäre denn für euch die Definition von "Laune an jemandem oder etwas auslassen" ?

    Und muss hier wirklich wieder bei Null angefangen und erklärt werden, dass man auch ohne schlechte Laune und positive Strafe Grenzen setzen kann? Bei den Teilnehmer der Diskussion glaube ich das ja kaum, dazu seid ihr schon viel zu lange jedes mal wieder bei dieser Diskussion dabei.

    Kann man sicherlich...ob das aber bei jedem Hund und bei jeder Situation Sinn macht immer "nett" zu sein, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Wie schon erwähnt: Manchmal verursacht eine klare Ansage weit weniger Stress als immer und immer wieder dran rumzudoktern und das ganze unnötig in die Lange zu ziehen.

    "Schlechte Laune am Hund auslassen" wäre wenn ich zB Stress auf der Arbeit hatte und dann meinen Hund anmotze, weil er eben justament in diesem Moment raus/spielen/kuscheln will.
    Das hat aber nichts mit authentischen Emotionen zutun und wäre schlicht unfair.

    Wenn ich mich aber über eine Aktion des Hundes ärgere soll er das ruhig wissen.

    Also Kaninchen sind relativ robust und entwickeln auch ein sehr dichtes Winterfell wenn sie früh genug Zeit bekommen sich an die Außentemperaturen zu gewöhnen (also schon im Spätsommer spätestens raussetzen)
    Ich finde es aber dennoch schöner wenn es in jedem Stall eine frostfreie Schutzhütte (aus Holz, mit Styropor isoliert und mit Stroh gefüllt) gibt. Damit die Tiere die Möglichkeit haben sich zurückzuziehen sollte es einmal sehr kalt sein

    Gewalt als Erziehungsmittel: Nein in keiner Situation wäre das Gerechtfertigt.

    Wenn ein Hund mich anprollt (meinetwegen Jungrüde) brauche ich ihn nicht anfassen um klar zu machen, dass er bei mir damit nichts erreicht. ---> Körpersprache

    Schläge Tritte: In absoluten Ausnahme/Gefahrensituationen. Wenn ein Hund auf meinen los geht wird er uU weggetreten wenn es nicht anders geht. Wenn mein Hund sich in einem anderen Hund oder auch in einem Hasen/Igel verbeißt würde ich im Zweifelsfall zu Schlägen/Luft abdrehen greifen...aber das ist dann nur um ein Leben im Notfall zu schützen.

    Stachler finde ich perse unnötig, zumal die allermeisten eh nicht damit umgehen könn(t)en

    Ein Hund unterscheidet doch immer
    lohnt sich für mich ----> mach ich wieder
    lohnt sich nich ----> lasse ich sein, in der Hoffnung ich bekomme eine lohnenewerte Alternative.
    Damit hat man aber auch die Gefahr, dass ein Hund sich auch mal entscheidet NICHT zu folgen weil es ihm zu lohnenwerter erscheint den Hasen zu jagen oder der heißen Hündin zu folgen als zu mir zu kommen und sich nen Keks abzuholen, also gibt es die dritte Option
    Würde ich gerne, gibt aber ein Donnerwetter ---> ich lass es sein

    Jeder straft in gewissem Sinne..auch wenn manche es ungern so nennen wollen. Man schickt einen Hund auf seinen Platz, man leint an, man ignoriert...usw usf
    Man erzieht ja nicht mit Strafe..sondern man setzt wenn nötig das Gelernte durch

    Man darf nicht erwarten, dass man dort lernt wie man (s)einen Hund erzieht. Es ist ein Unterhaltungsprogramm und es zeigt evtl auch ab und an was DIE HALTER so alles falsch machen....vielleicht erkennt man sich in dem einen oder anderen wieder und achtet zukünftig drauf.
    Ich würde so ungefragt nicht daraus kopieren...aber es gab schon momentan wo ich etwas für MEIN Verhalten mitnehmen konnte

    Authetisch ist sone Sache..ich geben Quebec da absolut recht: Das merken Hunde doch. Für die ist es absolut zweitrangig was ich sage.
    Auch wenn ich "Feines Hundileinchen" säusel, wenn dabei alles an meiner Körpersprache auf Unwetter um Anmarsch steht, wissen die Hunde was Sache ist. Niemand kann sich so dermaßen verstellen, dass ein Hund nicht merkt was Sache ist.
    Ich freue mir nen Keks wenn was gut ist..und ich bin stinkig wenn sie absoluten Mist bauen...je nachdem auch viele Stufen dazwischen. Dann wissen die Hunde woran sie sind.

    Als wir Mogli noch nicht hatten, fehlte mir einiges an Erfahrung im Umgang mit "Sensibelchen". ich war bei meiner Schwester zu besuch.
    Deren Hündin kam wieder und wieder in mein Zimmer getappert (Tür kaputt, wenn Hund sich mit der Nase dagegendrückt geht sie auf). Immer wieder kam im Halbschlaf (ich lag schon im bett) eine eiskalte Hundenase unter meine Bettdecke die mir einen schauer über den gesamten Körper jagte.
    Nach dem 10mal (oder mehr) kam dann ein verstimmtes: "Jetzt mach aber das du Land gewinnst AB!!!!!!"
    Saphira verzog sich und wart in der Nacht nicht mehr gesehen. Am nächsten morgen komm ich zum Frühstück und Saphira kommt AUF DEM BAUCH ROBBNEND auf mich zugeschwiemeld.

    Ich total perplex.
    Meine Schwester: "Was hastn du mit meinem Hund gemacht?"
    "Nix..ich habe sie nur heute nacht aus meinem Zimmer zitiert...."
    "Oha dann will sie wohl wiedermal sagen *Dobby hat sich zur Strafe die Hände gebügelt*

    Ich war mir überhaupt nicht im Klaren darüber wie sensibel manche Hunde sein können, obwohl sie eigentlich stabil wirken.
    Zera hätte für diese Ansage kaum eine müde Ohrbewegung übrig gehabt....

    Wichtig ist doch, dass man niemals 2 exakt identische Hunde hat....also kann es kein "richtig oder falsch" geben.

    Beispiel: Zera, Bernersennenmix, 3 Jahre. Stur wie Bolle, immer mit dem Kopf durch die Wand. Sie arbeitet nur wenn es sich in ihren Augen auch lohnt und fordert immer mal wieder heraus ob alte Regeln noch gelten. Manchnmal muss man da schon deutlich werden im sie zu stoppen (Stichwort: Anschubsen ala HALLOOOO ich bin auch noch da)
    Mogli, Schäferhundmix, 3 Jahre. Dankbar für jedwede Beschäftigung. Begreift super schnell und freut sich nen Keks wenn er was richtig macht. Er will gefallen, er will alles richtig machen. Eine Maßregelung ist kaum bis gar nicht möglich. Sobald ich auch nur die Stimme hebe bricht dieses Tier in sich zusammen wie ein Kartenhaus...das kann man an jeder Faser seines Körpers sehen.
    Ich verbiete eine Sache 1 maximal 2mal und das Thema ist für sehr lange Zeit durch

    Beide Hunde auf ein und dieselbe Art erziehen? Undenkbar...keine Chance.

    Klar gibt es verschiedene Ansätze die sich gleichen...aber im Endeffekt muss jeder Hund und jeder Haöter immer wieder neu schauen, was in dieser oder jener speziellen Situation was bringt.

    Genau da seh ich auch das Problem, welches vor allen anderen bearbeitet werden sollte

    Ich finde ja immer noch die Schlachtung und den Transport zur selben am schlimmsten. Sowohl für die Kühe als auch für ihre jährlichen Nachkommen.
    Außerdem nicht zu verachten sind die Haltungsbedingungen der allermeisten Milchkühe (keine schöne Weide, kein Sonnenlicht...) und die dermaßen überdimensionierten Euter, die dauerentzündet sind und höllische Schmerzen bereiten müssen.

    Wildwiederkäuer werden jedes Jahr geschwängert und bringen jedes Jahr ein Jungtier zur Welt. Ganz natürlich. (Wobei die künstliche Besamung zumindest für das weibliche Tier sicher "angenehmer" ist als der Natursprung.)(Ich habe extra nicht Wildrinder geschrieben, weil es die Urform des Hausrindes ja nicht mehr gibt ;) )

    Wohl wahr..obwohl ein Natursprung aus genetischer Sicht wesentlich mehr Sinn macht...aber darum gehts bei denen ja gar nicht.

    Nachwuchs ist doch die ureigenste Sache der Welt....alle haben ihren Zyklus und ziehen entsprechend oft Junge auf...sofern sich erfolgreich ein Partner findet und ein ebenso erfolgreicher Deckakt.

    Das Jungtiere früh von der Mutter getrennt werden bzw verunglücken/verhungern/erbeutet werden ist natürlich traurig..kommt aber auch in der Natur 1000fach vor und solange die restlichen Umstände (Haltung) stimmen empfinde ich das als keine Quälerei

    Festhalten kann sowohl unangenehm sein: Ich will will will da jetzt hin und du böser Mensch lässt mich nicht
    als auch Sicherheit geben und beruhigend wirken: Hund dreht total hoch ich fixiere in kurz mit einer Hand an der Brust und einer am Popo und viele Hunde fahren dann je nach Situation wieder gut runter