Beiträge von Angel21

    Die Hund ist dabei in den wenigsten Fällen das Problem.
    "Es geht nicht anders" heißt doch meistens "ich WILL es nicht anders"

    Jeder eine seine Philosophie wie er seinen Hund erziehen möchte...in meinen Augen macht es zB die Mischung...Positives Verstärken, Konsequente Grenzen, und auch mal ne Ansage wenn sie meinen mit dem Kopf durch die Wand zu müssen.

    Mit Sicherheit würde auch andere Wege zu einem annehmbaren Ergebnis führen...wir hier als Team fahren damit am besten.

    Aber ich stimme @pardalisa zu: Es gibt wohl kaum einen Hund bei dem nur eine einzige Arbeitsweise möglich ist.
    Jedoch kann es mMn Situationen geben die unabhängig von der eigenen Vorstellung mit Methode XY am besten/schnellste/effektivsten gelöst werden können

    Gibt es da irgendwo einen Thread wo ich das mit Beispielen nachlesen kann?
    Wie kann denn eine Strafe positiv sein, wenn ich etwas negatives hinzufüge? Das widerspricht sich doch. :???:

    Mit welcher Art von Strafe arbeitet denn Rütter und mit welcher CM? Dann kann ich mir das vllt. besser vorstellen.

    Vielleicht wird es mit Bespielen etwas klarer.

    Hund schnüffelt sich fest und reagiert nicht auf Rückruf.

    Positive Strafe: Ich schmeiße dem Hund was vor der Füße im ihn aufzuschrecken...knuffe ihn die Seite oder ähnliches

    Negative Strafe: ich gehe hin, leine den Hund an und hole ihn weg. Ich nehme dem Hund etwas positives (Freiheit) weg. An der Leine laufen ist ja eigentlich perse nichts schlimmes/negatives für den Hund, daher keine positive Strafe.

    Positive Verstärkung: Ich gehe hin spreche den Hund an und belohne ihn wenn er auf mich reagiert mit einem Keks

    Negative Verstärkung: Hund ist an der Schlepp und ich rucke so lange an der Leine bis der Hund reagiert (Für den Hund negativ, er zeigt gewünschtes Verhalten um das Negative Gefühl zu beenden)

    Du musst bedenken was dieser Hund mitgemacht hat.
    Bei Mogli bedeuteten fast alle Menschen die ihm zu Nahe kamen Schmerzen...dementsprechend hat er nichts positives erwartet.
    Er wurde in einen Trapo gestopft und drei Tage und 2 nächte in einer Kiste im Auto transportiert...ohne sich lösen zu können, ohne vernünftiges Futter.
    Wenn es bei deiner auch nur ansatzweise so wahr würde es mich wahrlich wundern wenn sie gerne ins Auto geht bzw darin fährt.

    Dieser Hund hat alle Vertraute verloren. Wurde in ein Land gepackt was völlig anders ist. Zu Menschen die nun seine Besitzer sein wollen.

    Nein...ich will nicht das man solche Hunde bemittleidet..aber sie brauchen Verständnis und Geduld. Sie haben sich die Situation nicht ausgesucht..sie wissen nicht dass sie hier gerettet werden sollten.

    Nimm doch einfach mal den Druck raus und lass das Mädel mal ankommen...das dauert Monate. Sie sollte auch nicht von A nach B nach C mitgeschleppt werden sondern erstmal in Ruhe im neuen zu Hause ankommen. Lass sie da. Und wenn sie sich eingelebt hat versuch sie locker und postiv ans Auto zu gewöhnen.

    Einfach machen und nicht viel Geönse ist schon richtig...bringt aber nach meiner Erfahrung mit Mogli nichts bei solchen Hunden. Mogli machte dicht...der hat Todesängste ausgestanden...der ist dann vom Kopf her wie in einem Film und kriegt nicht mehr mit was passiert. Da muss man erstmal rankommen und das geht nicht mit noch mehr Druck..sondern nur mit Ruhe und Geduld..der Hund muss lernen das du nur positives für ihn willst. Er muss lernen dass er sich an dir orientieren kann...das du in Situationen die ihm Angst machen das Ruder übernimmst und er nichts entscheiden muss außer dir zu vertrauen..
    andernfalls wird sich das Meideverhalten dir gegenüber immer weiter verstärken..und du wirst nie das erreichen was du willst

    Du brauchst viel viel Geduld.
    Wir haben unseren Mogli vor 1,5 Jahren aus Russland geholt. Es brauchte nur einen Seitenblick und er warf sich auf den Boden, schrie..pinkelte unter sich...faltete sich auf Chihuahuagröße zusammen.
    Du kannst gerne ein PN schreiben wenn du magst.

    Mogli wurde anfangs tatsächlich schlecht im Auto und deswegen fuhr er ungern. Durch die Tabletten wurde es bei ihm besser.

    Bei euch würde ich erstmal Druck aus der Sache nehmen und die Meinung eines Trainers einholen.
    Je mehr Druck du machst und je verzweifelter du wirst desto mehr wird der Hund dicht machen...das war bei uns auch so.

    Erlebt Dinge GEMEINSAM unterstütze und stärke deinen Hund...versuche nicht ihn in Situationen zu zwingen die für ihn unangenehm sind...sondern beschützen ihn vor diesen. Er muss lernen dir zu vertrauen...das kann er aber nicht wenn du ihn in unangenehme Situationen bringst.
    Ist schwer so zu erklären...aber mit diesen Ansätzen haben wir Moglis Panik vor Männern/bestimmten Autos jetzt innerhalb von wenigen Wochen gut im Griff..auch wenn noch viel zutun ist.

    ICH ziehe mir keinen Schuh an, kann jedoch nur für mich (und die Leute, mit denen ich trainiere) sprechen ;)
    Es ist einfach absolut blödes Geschwätz zu meinen, das Gerät würde es nur bei Jägern und im IPO geben.
    Ich kenne in jeder Sportart (außer beim Dog Dancing, Rally Obedience und Flyball. Aber da kenne ich überaupt niemanden!) und auch bei Rettungshunden Leute, die das Teil benutzen!

    Exakt das meinte ich aber ;) Ich habe nirgends was von VPG IPO oder was immer geschrieben...das hast du reininterpretiert...
    Das Teil kommt oft da zum Einsatz wo Leistungsdruck für den Halter besteht ---> Sport...egal welcher