Du musst bedenken was dieser Hund mitgemacht hat.
Bei Mogli bedeuteten fast alle Menschen die ihm zu Nahe kamen Schmerzen...dementsprechend hat er nichts positives erwartet.
Er wurde in einen Trapo gestopft und drei Tage und 2 nächte in einer Kiste im Auto transportiert...ohne sich lösen zu können, ohne vernünftiges Futter.
Wenn es bei deiner auch nur ansatzweise so wahr würde es mich wahrlich wundern wenn sie gerne ins Auto geht bzw darin fährt.
Dieser Hund hat alle Vertraute verloren. Wurde in ein Land gepackt was völlig anders ist. Zu Menschen die nun seine Besitzer sein wollen.
Nein...ich will nicht das man solche Hunde bemittleidet..aber sie brauchen Verständnis und Geduld. Sie haben sich die Situation nicht ausgesucht..sie wissen nicht dass sie hier gerettet werden sollten.
Nimm doch einfach mal den Druck raus und lass das Mädel mal ankommen...das dauert Monate. Sie sollte auch nicht von A nach B nach C mitgeschleppt werden sondern erstmal in Ruhe im neuen zu Hause ankommen. Lass sie da. Und wenn sie sich eingelebt hat versuch sie locker und postiv ans Auto zu gewöhnen.
Einfach machen und nicht viel Geönse ist schon richtig...bringt aber nach meiner Erfahrung mit Mogli nichts bei solchen Hunden. Mogli machte dicht...der hat Todesängste ausgestanden...der ist dann vom Kopf her wie in einem Film und kriegt nicht mehr mit was passiert. Da muss man erstmal rankommen und das geht nicht mit noch mehr Druck..sondern nur mit Ruhe und Geduld..der Hund muss lernen das du nur positives für ihn willst. Er muss lernen dass er sich an dir orientieren kann...das du in Situationen die ihm Angst machen das Ruder übernimmst und er nichts entscheiden muss außer dir zu vertrauen..
andernfalls wird sich das Meideverhalten dir gegenüber immer weiter verstärken..und du wirst nie das erreichen was du willst