Es ist Godzilla unter den Yorkies ![]()
Beiträge von Angel21
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Es ging (wie ich auch denke ich deutlich geschrieben habe) um die Geschichte Zwang= Gewalt..und das ist für mich Quatsch

Zwang ist eben Zwang und Gewalt ist Gewalt...das kann man eben mMn nicht gleich setzen und Zwang ist nicht immer automatisch schlimm bzw wie du selber schreibst manchmal sogar nötig..Gewalt hingegen gehört in keine Hunderziehung und ist auch NICHT nötig
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Ich benutze Sitz auch oft z.B wenn uns Menschen entgegen kommen Amy führt das Kommando gerne aus.
Für mich gehört Sitz irgendwie dazu xD.Dafür brauche ICH zb oft ein Platz...weil sich die Leute sonst an meinen schwarzen/großen/schäferhundig aussehenden Monstern nicht vorbeitrauen

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Meine Hunde kennen kein "Platz", ich brauch´s nicht.
Dafür bestehe ich auf "Sitz und Steh". So hat wirklich jeder seine Prioritäten im Umgang mit Hund

Wichtig ist halt ne "Bremse" in irgendeiner Form^^
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@Shiro, ich fand es gerade als er noch jünger und ungestümer war, an stark befahrenen straßen sinnvoll. Ich hatte mehr zeit zum reagieren, wenn er nen hund oder irgendwas gesehen hat und unbedingt hin wollte. Er musste dann erst aufstehen und konnte nicht direkt nach vorne springen.... heute brauch ich es dafür nicht mehr wirklich. Beim busfahren find ich es auch noch praktisch....
An sich würde ein Platz oder Steh Kommando "reichen". Irgendetwas um den Hund zu stoppen und möglichst sicher zu gehen dass er nicht sofort losrennt (Beispiel Straße.) Unterwegs wäre es allerdings unpraktisch wenn der Hund sich immer erst auf dem Platz aufrappeln muss und bei Steh kann er jederzeit nach vorne hüpfen... daher Sitz.
Man kann jedes Kommando perse nach seiner Daseinsberechtigung fragen..muss man aber nicht. Letzten Endes haben alle den Zweck den Alltag mit dem Hund in diversen Situationen zu erleichtern -
Ich finde die geschilderten Erfahrungen sehr interessant. Sehe es aber wie Quebec.
Im Alltag werden hier doch schon Anforderungen an den Hund und den Menschen gestellt. Klar gibt es auch hier Hunde, die kein Sitz und nichts können...das sind dann aber (meiner Erfahrung nach) die Hunde die dann irgendwann unangenehm auffallen.
Aber wenn ich von meinem Hund in dem Sinne auch nichts erwarte, dann brauche ich auch keine Korrektur..logisch. "Wer nichts tut. kann auch nichts falsch machen"Es ist sicherlich eine mögliche Lebendsweise...aber für mich wohl undenkbar.
Hier sind gewissen Kommandos die sicher sitzen müssen. Wenn es jemand im Sport oder Alltag gibt, der einen super toll und korrekt arbeitenden Hund hat, der ohne jegliche Korrektut und Grenzen arbeitet, ziehe ich nur meinen Hut...aber so jemanden habe ich noch nie getroffen. Ich treffe viele die verglichen mit anderen sehr lieb zu ihren Hunden sind...aber Korrekturen und auch Maßregelungen kommen bei allen Hunde vor die ich kenne und die wirklich erziehungsmäßig top sind
Die Zwang=Gewalt Nummer sehe ich komplett anders. Weil für mich eben auch anleinen wenn der Hund lieber jagen möchte eine Form von Zwang ist...den Hund ins Haus rufen wenn er lieber draußen durch Matschpfützen springen will...das alles ist "Zwang" inc zwinge dem Hund etwas auf, was ich für sinnvoll/richtig halte. Das hat perse nichts mit klassisch definierter Gewalt zutun...für mich 2 Paar Schuhe
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Wir haben auch Tujen (derzeit 1,80 hoch vor 2 Jahren gepflanzt)
und dahinter einen 1,20er Maschendrahtzaun.
Darunter haben wir dann noch so eine Blumenbeetumrandung die in den Boden gesteckt wird weil Zera auch immer mal versuchte unterm Zaun durchzukriechen.
Wenn die Tujen einmal richtig dicht sind wird leichter aber auch so geht keiner meiner beiden ansatzweise über den Zaun..zum Glück -
Wie sah das bei euch in der Praxis aus, wenn ein Hund mal keine Lust hatte bzw die hier erwähnten "Kopfschmerzen" stark vereinfacht ausgedrückt? Bist da da nicht angeschmiert, wenn dein Überleben von der Zusammenarbeit mit den Hunden abhängt?
Das man Sachen (zumindest viele) zunächst positiv aufbaut versteht sich von selbst..aber hast du dann gesagt: "Okay, dann heute nicht" oder "Ne komm das muss jetzt, benimm dich" oder wie hast da reagiert?
Das Hunde bei zuviel Härte dazu neigen dicht zu machen ist nicht neu...aber gab es bei euch Maßregelungen und Grenzen während der Wildniszeit? Oder wirklich alles rein positiv/ohne Strafen/Grenzen/Hemmung etc? -
Das kommt denke ich drauf an: Solange es wirklich nur Hobby und zur "Bespaßung" von Hund und vor allem Halter ist, sollte es denke ich durchweg positiv sein.
Da schließe ich allerdings Schutzdienst (als Sport und nicht als Polizeiarbeit) und Zughundesport mit ein (auch wenn ich da schon krasse Sachen gesehen habe
).Bei anderen Sachen denke ich braucht man viele klare Grenzen und muss diese auch evtl mit Nachdruck setzen wenn man will dass der Hund unabhängig von der aktuellen Tagesform zuverlässig bleibt.
Das wäre so meine Vorstellungen/Erfahrungen anhand dem was ich so an Menschen/Hunde kennengelernt habe
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Nicht nur von Jägern, sondern tatsächlich allgemein.
Aber eben nicht den Typ Hund oder allgemein alle Hunde erzieht man am besten so und so sondern tatsächlich wie es beim welchem Mensch-Hundeteam konkret abläuft und womit man gute/keine so guten Ergebnisse erziehlt hat
Insofern danke für deine Schilderungen :)