Beiträge von Angel21

    Wir hatten früher bei meinen Eltern auch einen Dackel und einen Wolfspitzrüden die ständig durchs Dorf rannten....tja was ist passiert: Der Wolfspitz war nicht kastriert und ist mehrfach getreten/verletzt worden weil er einer läufigen Hündin zu nahe kam und der Dackel wurde irgendwann von einem Auto überfahren (trotz Dorf/Spielstraße und viel Wald und Feld)

    Du weißt es ja auch nicht...du bist ja dann nicht dabei...ich lasse ja auch mein Kleinkind nicht alleine durchs Dorf rennen...
    Es kann zu viel passieren entweder ein Unfall oder es denkt einer es ist ein Streuner und schießt auf den Hund oder nimmt den Hund mit. Schön wenn dein Hund seine Umwelt so exakt händeln kann...aber es ist dennoch schlicht verantwortungslos und kann schnell sau gefährlich werden

    Würde hier dauerhaft/wiederholt ein Hund ohne Einfluss des Besitzers rumlaufen würde ich den einfangen und ins TH bringen...kostet den Besitzer dann jedes mal 180€ den Hund auszulösen..da hätten sich solche Faxen schnell erledigt

    das ist auch und gerade in der Pampa völlig unverantwortlich schon alleine dem Wild gegenüber ( und ich kenn hier auch so einige Jäger die im übrigen supernett und sehr tolerant sind, die das gar nicht komisch fänden)

    Und dazu kommen die Jäger die einen Hund der ohne jeglichen Einfluss des Besitzers unterwegs ist auch abknallen wenn er sich nicht einfangen lässt.
    Sorry aber das hat nichts mit Erziehung zutun sondern ist schlicht verantwortungslos :dagegen:

    Eigene Entscheidungen treffen lassen schön und gut...aber doch nicht SO....

    Klar können Hunde solche Rituale lernen...aber dann besteht die Gefahr dass sie mMn unzuverlässig werden.
    Wenn ein Hund schon selbstständig entscheidet ist das manchmal nicht unbedingt das was ich mir als Besitzer wünsche (Beispiel Sport ich laufe immer dasselbe Schema ab, irgendwann muss ich gar nichts mehr vorgeben weil sie alles alleine machen...dadurch können sich aber Fehler einschleichen. Der Hund soll sich ja konzentrieren und nicht ein Ritual abrufen.

    Klar gehen meine nach einigen Wiederholungen selbstständig auf Seite oder zB bei Hundesichtung selbstständig in Sitz oder Platz...aber sie müssen dennoch mit dem Kopf bei mir bleiben und ggf anders reagieren KÖNNEN wenn es die Situation in meinen Augen erfordert

    Also muß es nicht sein, dass der Hund Kommandos, als Zwang etwas zu tun, empfindet.

    Nein muss es nicht. Manche Hunde arbeiten sogar sehr gerne mit ihrem Menschen und bieten von sich aus viele Dinge an um entweder eine entsprechende Belohnung einzuheimsen oder einfach dem Menschen zu gefallen (will to please). Natürlich gibt es Situationen wo ein Hund lieber was anderes machen würde als zB Platz zu machen (zb jagen gehen, zu anderem Hund hinrennen etc) aber das MUSS nicht zwingend immer so sein

    Das wollte ich damit nicht sagen, dass es ein Problem ist...klar warnen sich die Tierarten auch untereinander.
    Neu ist nur dass wir Menschen auch Dinge fordern die für sie nicht zwingend Sinn ergeben oder sie in dem was sie gerade lieber täten beeinträchtigen..und dass wir doch eine verfeinerte Form verlangen.
    Ich meinte das aber durchaus nicht negativ sondern schließe mich der Meinung an dass Kommandos an sich natürlichen Ursprungs sind

    Nein..ich werde mich keine 6 Wochen im Jahr in einem Bunker verkriechen nur weil andere ihren Hund nicht kontrollieren können.

    Ich gehe ganz normal unsere Runde..klar in den Stehtagen ist Leinenpflicht..ansonsten alles wie immer.

    Das wäre als würden die Jagdhundebesitzer verlangen dass das Wild ihre Gassirunde meidet weil der Hund sich dann nicht mehr konzentrieren kann.

    Jeder ist für SEINEN Hund verantwortlich und sonst nichts.

    @Angel21
    Da für meine Hunde die Freiheit da aufhört, wo sie die anderer (egal ob Menschen, Hunde oder andere Tiere) durch ihr Verhalten begrenzen, müssen sie gewisse Regeln einhalten, und diese funktionieren bei uns nicht ohne ein paar mehr als zwei Grundkommandos (alternativ gäb es halt nur Leine, was ich wiederum für die Hunde blöd fände)
    Beispiel:
    "Weiter" wenn sie im Freilauf ein Stück vor mir sind, uns Menschen begegnen, wo ich merke, dass die keine Angst vor Ihnen haben, damit meine Hunde die anderen passieren, ohne Hallo zu sagen - damit erspare ich uns den Rückruf und evtl. Anleinen.

    Exakt so sehe ich es auch. :dafuer:

    Ja ich weiß, das Ding mit Äpfeln und Birnen vergleichen: aber gibt es in der Tierwelt untereinander nicht sowas wie "Stopp" oder "zurück"?

    Egal ob bei Wildpferden, Wölfen oder Wildkatzen?

    Weiß das jemand? Ihr überleben in Gruppen ist ja auch von ihrer Kommunikation untereinander abhängig.

    Und wenn einer was gewittert hat, gibt es doch sicher Tierarten, die dem Rest dann -sagen- stopp! Nicht weiter!
    Wenn dem so sein sollte, ist es vielleicht doch nicht sooooo unnatürlich mit den Kommandos.

    Natürlich gibt es das. Beispiel sind zB Mütter mit ihren Jungtieren. Da wird geblockt ala "geh da nicht hin, da lauert Gefahr" oder "los ab alle zurück in die Höhle"....natürlich ist es irgendwo auch in der Natur ein Verhalten was vorkommt um überleben zu sichern.
    Die meisten Tierarten die in Gruppen leben haben einen Aufpasser bzw auch Anführer der auf Gefahren hinweist und sichere Pfade sucht (auch Elefanten, Pferde etc pp) oder eben "Entscheidungen trifft"
    Sooo unnatürlich sind Regeln und Kommandos also nicht. Neu ist nur, dass Hunde Kommandos in einer Sprache lernen sollen die sie nicht verstehen.

    Aber mir kam beim lesen so einiger Beiträge tatsächlich der Gedanke: Ist es noch nicht mal nur eine Frage der eigenen Moralvorstellung nach welchen Methoden man seinen Hund erzieht sondern auch dem was man vom Hund erwartet?
    Klar wenn ein Hund frei nach Gusto agieren darf (viele bezeichnen das ja mit "darf Hund sein") brauche ich keine Strafen/Grenzen/Kommandos....der Hund darf und soll ja machen was er will.

    Denke man muss wirklich auch berücksichtigen was derjenige von seinem Hund möchte...das heißt jetzt nicht dass ich meine man braucht Strafen um einen Hund zu haben der gut im Kommando/Gehorsam steht...aber logisch ist für mich dass man keine Grenzen braucht wenn man nichts erwartet (Beispiel ich erwarte nicht dass mein Hund von sich aus das Jagen abbricht, also brauche ich auch keim Abbruchkommando, sondern leine einfach an)
    Wie sehen andere das?