Beiträge von Angel21

    Ich persönlich finde einen Hund mit großem WTP in einer Familie unangebracht...

    Zumindest ist mir kein Hund (oder Hunderasse) bekannt, der/die gleichzeitig wirklich gefallen will und KEINE große Sensibilität und Triebstärke mitbringt.

    Da finde ich eine robuste Frohnatur, wie z. B. einen kleinen Terrier einfacher für eine vielbeschäftigte Mutter in der Großstadt.

    Deswegen sagte ich, KEINE Extreme...eben auch beim WTP...denke grundsätzlich braucht ein Familienhund schon einen gewissen Draht zu seinen Menschen, aber einer der sofort bei jedem strengen/lauten Wort in sich zusammenfällt ist natürlich auch verkehrt.

    Eben ein ausgeglichener Allrounder..so würde ich es definieren

    Für mich ist ein Familienhund der, der keine Extreme mitbringt.
    Der also weder eine absolute Jagdsau ist, noch ein gesteigertes Agressionsverhalten hat oder zu extremer Hibbeligkeit neigt.

    In Maßen sind diese Eigeschaften aber mMn absolut okay...man will ja keinen Roboter.

    Der "Will to please" hat und glücklich ist wenn es seine Menschen auch sind.

    Auf den man sich auch im Umgang mit Kindern auf eine gewisse Geduld und Souveränität verlassen kann.

    Der mit dem manchnes Mal auch hektischen Alltag in einer Familie klar kommt.

    Der sowohl ausgiebige Wanderungen als auch faule Sonntage auf der Couch genießen kann.

    Für mich persönlich hat dies nichts mit "anspruchslos" zutun sondern stellt schon einige Anforderungen an einen Hund. Andere als einem Tier was für den Sport oder als Diensthund, zum Schafe hüten oder was auch immer angeschafft wurde. Aber anspruchslos und "nur nebenher laufen" wäre nicht meine Umschreibung. Es ist einfach ein anderes Aufgabenfeld für den Hund.

    Gestern gabs ein verbales Donnerwetter. Aber nicht meinem Hund gegenüber, sondern diesmal traf es unseren Raclette-Grill.
    Die Grillplatte oben fehlte...noch ne knappe Stunde bis Gäste kommen. Total in Panik alle Schränke ausgeräumt ...und wieder ein... nix zu finden. Alles ist da: Pfännchen, der Grill selber, Schaber...alles fein säuberlich wo es hingehört.

    Schon meine Schwiegereltern angerufen ob wir zur Not deren Teil leihen können...wäre gegangen...zur Not eben.

    Einem Geistesblitz folgend hinter das Sideboard in der Küche mit einer Taschenlampe geleuchtet...und tadaa...das liegt das gesuchte Objekt und sacht nix. Wie es vom Schrank, weg von den anderen hinter den Schrank wandern konnte...ich habe keine Ahnung. Aber offenbar geht das.
    Unter einigem Aufwand rausgefischt und mit den Worten: "Da hab ich dich gefunden du blödes Scheißteil du."

    Ja war vielleicht ungerecht der armen Platte gegenüber...aber indem Moment entlud sich einfach die leichte Panik, dass ich Leute im Haus stehen habe und nix zu essen machen kann.

    Manches mal muss man eben seine Emotionen rauslassen...gehört dazu.

    Aber Weihnachtsbäume sind hier auch schon gefallen...ebenso Deko des selbigen.

    Hier kommts auch drauf an: Bisher ist es zweimal passiert (im Abstand mehrere Jahre) dass die Hunde ihn in einem Anfall von Wahnsinn umgerissen haben.
    Das gibts natürlich ein lautes "Sagt mal hackts bei euch?!"...ohne vorhr nachzudenken...einfach aus Reflex.

    Anschließend wird dann geschaut ob sich keiner weh getan hat und der Baum wieder aufgerichtet.

    Das wars dann aber auch.

    Wenn Gedanken vor jeder Emotion/Reaktion kämen wäre das schön..ist aber Quatsch....die lieben Reflexe gäbs dann nicht und ohne würde es wohl schwierig