Beiträge von Angel21

    Also ich würde auch keine echten Riesen drinnen halten...

    1. Können die enorm viel Chaos vebreiten. Wenn die mal ausbrechen ist uU in der Wohnung einiges fällig.
    2. Ist der Geruch wie schon gesagt wurde wesebtlich strenger als bei Zwergen.
    3. Bin ich allgemein der Meinung, dass Kaninchen (außer Minizwerge) draußen wesentlich glücklicher sind. Sie haben Frischluft, können buddeln und man hat mehr Möglichkeiten zur Gestaltung des Geheges.


    Was ich jedoch schonmal gesehen habe: Freie Wohnungshaltung. Kaninchen können stubenrein werden und lernen ein Katzenklo zu benutzen. ABER nicht jede Wohung ist dafür geeignet und man muss uU damit rechnen das sie bei der Wohnungsgestaltung "mitreden" wollen ;)

    Die Hunde werden augesperrt...sogar der Blick mit einer Zeitung versperrt..sorry aber das ist doch nicht 24 Stunden mit dem Hund zusammen sein.
    Klar auch hier in D müssen viele Leute 8 Stunden außer Haus arbeiten..aber davor und danach wird sich mit dem Hund beschäftigt...und zwar wirklich beschäftigt im Sinne von etwas gemeinsam unternehmen und nicht: Man bewohnt zufällig dasselbe Grundstück.

    Hier im Forum läuft nichts falsch. Du hast ein Problem mit deinen Hunden...als läuft etwas bei euch im Alltag nicht richtig und um dieses Problem zu lösen muss sich bei euch was ändern, nicht bei den Leuten die hier schreiben und dieses Problem nicht haben.

    Wie lange am Tag beschäftigst du dich wirklich MIT den Hunden...sprich spielen, gassigehen...Kommandos üben etc etc??

    Aussperren ist meiner Meinung nach NIEMALS eine akzeptable Lösung.
    Es ist schön, wenn deine Hunde sich viel draußen bewegen können und wenn ihr die Türe nicht auflassen könnt/wollt ist eine Klappe eine gute Lösung...aber dein Hund WILL AUFMERKSAMKEIT...das hast du selbst erkannt, also ist die Lösung des Problems ihm eben diese eine bestimmte Zeit des Tages auch zu geben.

    Es geht mir nicht drum dich persönlich anzugreifen, aber so sind doch bei euch sowohl die Hunde als auch du selbst unzufrieden, also muss sich etwas ändern, auch wenns für dich mehr Aufwand bedeutet

    Ich denke es geht nicht drum das Pferd zu zu schikanieren sondern einfach zu sagen: So wir gehen jetzt da lang und Punkt. Klare Führung gibt sicherheit.

    Zumal: Für mich sah dieses Pferd zwar gestresst aus...aber nicht panisch..ja nichtmal besonders ängstlich. Mehr bockig.

    Klar kann man sagen: Okay wenns nur das ist...da kann man Kompromisse eingehen (eben nichts mehr alleine mit dem Pferd machen wenn man drauf sitzt..was ich für mich persönlich Mist fände)...aber wer sagt dass sich das Problem nicht verschlimmert, wenn er mit seiner Bockerei durchkommt? Heute ist es ein : Ich mag da den Berg ned rauf...und morgen dann vielleicht: OMG dieser Zaun will mich töten, da geht ich nicht lang.

    Bei einer echten Panik (zb nach einem Reitunfall) wird ganz anders gearbeitet (auch das hat man in dieser Sendung schon früher einmal gesehen)..aber in diesem Fall hätte ich es wohl auch mit etwas mehr Druck/Durchsetzungskraft versucht.

    Den Norweger fand ich echt unverschämt...das Spielchen hätte ich wohl auch nicht so lange mitgespielt. Aber die Besitzerin hat sich während dem Training echt super gemacht finde ich

    Du hast dich an eine deutsche Forengemeinschaft gewendet, also brauchst du auch nicht beleidigt sein, wenn eure Situation nach deutschen Maßstäben beurteilt wird :ka:

    Ansätze wären:

    1. Hunde mehr auslasten...GEMEINSAM mit den Hunden etwas unternehmen..spielen...Spazierengehen etc pp. Integriert die Hunde in euren Alltag und verlangt nicht dass man nebeneinander herlebt...dafür braucht man mMn keinen Hund

    2. Einen festen Tagesablauf einführen. Hunde gehen morgends kurz zum lösen raus...werden wieder rein gelassen und auf ihre Plätze geschickt. Dann legen alle sich wieder hin und es wird nochmal eine Zeit geschlafen/gedöst. Die Hunde werden schnell merken, dass noch Ruhe angesagt ist. Wenn ihr dann wach seid, bissel mit den Hunden beschäftigen und danach dann euren Kram machen...die Hunde brauchen aber eine bestimmte Zeit die IHNEN gewidmet ist und in der sie ausgelastet werden...ausgelastete Hunde sind müde..müde Hunde sind weniger anstrengend.

    Hundeklappe ist eine gute Idee...muss man mMn nicht haben wenn man eh zu Hause ist...aber seis drum...wems hilft der solls nehmen.

    Wenn ihr das nicht wollt: Findet euch mit dem bellen ab...der Hund will kommunizieren und Anschluss an sein Rudel (wozu auch die Menschen gehören) haben...das liegt im Wesen eines Hundes. Mag sein, dass es bei euch in Spanien einigen Hunden sehr sehr schlecht geht...aber das ist in meinen Augen kein Argument die eigenen Hunde auch nicht optimal zu halten.

    Das wirst du alles nicht hören wollen, aber dann solltest du dich an deine Landsleute wenden, die deine Philosophie der Hundehaltung unterstützen..hier in Deutschland wirst du da (zum Glück) nicht viele Fans finden. Natürlich gibt es auch hier Zwingerhunde...aber auch die werden ab und zu von ihren Haltern raus gelassen und es wird sich mit ihnen beschäftigt...ist dem nicht so verstößt das hier sogar gegen Gesetze. Ein Hund soll MIT seiner Familie leben..und nicht einfach so ausgesperrt für sich als lebenden Alarmanlage oder ähnliches

    Jeder "verkrüppelte" Hund der keinen Abnehmer findet bedeutet, dass man den entsprechenden Züchtern auf die Finger haut...das kann man auch wenn man diese Rasse eben nicht besitzt sondern sich wegen der Problem für eine andere Rassen entscheidet..ich hoffe man versteht was ich meine? :tropf: Aber natürlich auch die, die das Problem erkennen und eben auf gute gesunde Zucht bei der Auswahl ihrer Hunde achten helfen, die Probleme zu dezimieren.

    Warum muss man hier aufeinander einkloppen? Was habt ihr davon? Anzusprechen DAS Probleme da sind hat nichts mit Stammtischparolen zutun. Was bei den einen scharf kritisiert und als Schönrederei bezeichnet wird ist dann bei der eigenen Rasse auf einmal wieder okay? Und nein..beim DSH und auch anderen Rassen sind die kranken NICHT bedauerliche Einzelfälle sondern es gibt einen gewissen Prozentsatz mit diesen Merkmalen. Und daran muss sich was ändern wenn man die Rasse verbessern will. Sei es die enorme Masse bei einigen Molossern, die Falten beim Shar pei, die Krüppelnase bei Bulldoggen/Möpsen oder der Karpfenrücken beim DSH. Die Probleme sind da...punkt. Es spielt keine Rolle bei wieviel Prozent der Hunde dies vorkommt, solange es eben nicht nur mal ein Einzelner ist

    Was oft gesagt wird: Ja die, die diese massiven Probleme haben können ja nur von bösen Hinterhofvermehrern kommen...sorry aber dann würde man solche Hunde nicht auf den Ausstellungen sehen...

    Bisschen mehr Objektivität auf allen Seiten kann nicht schaden.

    Oh sowas kenn ich.
    Ich hatte Mogli (Angsthund aus Russland) da gerade 6 Wochen oder so...ich wusste in vielen Situation also noch nicht wie er so tickt.

    Wir gehen an einer Straßen entlang und biegen dann in einen Feldweg ein. Auf einmal kommt von der Straße her ein Kind (3-4 Jahre) und umarmt Mogli von hinten..hängt sich also quasi an seinen Hintern dran..mir ist kurz das Herz in die Hose gerutscht...Mogli blieb aber auf wundersame Weise gelassen.

    Bevor ich dem Kind was sagen konnte kam die Mutter angespurtet und hat dem Kleinen eine ordentliche Standpauke gehalten UND sich 1000mal bei mir entschuldigt.

    Wenn der Hund gebissen hätte, hätte ich natürlich ein Problem bekommen. Daher ist es mein Anspruch an mich, die Hunde so zu erziehen dass sie in möglichst vielen (allen) Situationen cool und agressionsfrei bleiben. Man muss schließlich immer mit der Blödheit der anderen rechnen und wenn der Hund dann nach vorne geht ist man der Dumme.

    Grundsätzlich beschütze ich meine Hunde aber auch vor solchen potenziell unangenehmen Situationen so gut ich eben kann.

    Was ich aber erwarte ist: wenn ich sagen etwas ist okay, dann sollen sie mir im Idealfall vertrauen. Beipiel: Wir sind mit Zera Bergbahn gefahren. Die hielt nicht ganz an sondern ist an der Station eben sehr langsam gefahren (wie ein Sessellift). ich dachte: Der Hund soll auf ein sich bewegendes Objekt in ca. 20cm Höhe springen??? No way
    Aber sie ist als ich vorgegangen bin einfach mit mir mit...ohne mit der Wimper zu zucken. Da war ich echt baff.

    Musikfest? Mein Hund liegt da und pennt.

    Sie wissen so lange ich da bin passiert ihnen nichts schlimmes...daher tolerieren sie FAST alles. Wo es aufhört ist tatsächlich wenn jemand meine Hunde oder mich bedrängt, das muss keiner meiner Hunde toll finden

    Ich finde einfach nur wichtig, dass man ganz aufrichtig sein bestes gibt. Und wenn das beste ist, dem Hund woanders ein schöneres Leben zu bieten, dann hat man definitiv sein bestes getan. Niemand kann erwarten, dass man fehlerlos handelt. Ob es sich nun um ein Lebewesen handelt oder nicht, es ist gar nicht möglich in jeder Situation das richtige zu tun. Wir können heute nur deswegen sagen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt anders handeln würden, weil wir zum früheren Zeitpunkt etwas "falsch" gemacht haben.

    So sehe ich das auch. Wir haben getan was wir tun konnten. Wir waren bei verschiedenen Trainern und es schien auch eine zeitlang so, dass wir es hinbekommen.

    Nur dieser Hund wäre bzw ist sein Leben lang ein Pulverfass...er würde töten, wenn man ihm die Chance dazu gibt und er hätte es hier 2mal beinahe geschafft (andere Hunde). Im Tierheim hatten sie nur erzählt, dass er manche fremden Rüden nicht mag und abgegeben wurde weil er das Kind der Familie "angeknurrt" hätte. Ich musste mich fragen: Wenn "mag fremde Rüden nicht" bedeutet: Jeder Hund der kleiner ist als er wird ohne Rücksicht auf Verluste geschreddert (ihm war es egal ob er mich oder sich selbst dabei verletzte) was heißt dann "Kind angeknurrt" ? Mein Neffe war da gerade auf der Welt...ich hatte vor Augen was passiert sollte er einmal in dem Kind hängen wie er in den anderen Hunde gehangen hat...die Verantwortung dafür konnte und wollte ich nicht tragen und so war es das Beste für uns alle..auch wenn ich diesen Hund geliebt habe

    Ja..ich war in der Situation und es war absolut nicht leicht für mich.
    Ich musste ab einem gewissen Punkt die Entscheidung treffen für was ich noch die Verantwortung tragen kann und will.
    Wir hatten den Hund aus dem Tierheim..und nach 9 Monaten haben wir ihn dahin wieder zurück gebracht.

    Zuerst war da Erleichterung..ich hatte Angst, jedesmal wenn ich mit diesem Hund das Haus verlassen musste....die Uhr lief den ganzen Tag gegen mich. In 1 Stunde musst du wieder los...in 30 Minuten...in 10...ach ich warte noch etwas. Auf Dauer einfach kein Zustand für beide Seiten. Als der Hund dann eine Weile weg war kamen die Vorwürfe. Hatten wir irgendwas nicht versucht? Hätte man das Problem in den Griff kriegen können wenn wir mehr Zeit und vielleicht noch einen anderen Trainer (zu den vielen vorher) eingeschaltet hätten? Aber heute weiß ich, dass es das Beste gewesen ist.
    Nicht jeder Hund passt in jede Familie und gerade wenn es um Agressionen geht kann es sein, dass ein Hund nicht in einer bestimmten Familie bleiben kann.

    So traurig das ist. Abgeschlossen habe ich mit der Sache noch nicht, jedesmal wenn ich den Hund mit seiner neuen Besitzerin sehe versetzt es mir einen Stich ins Herz. Der Hund macht dort auch Probleme..aber das Umfeld ist ein anderes und sie kommen zurecht..nicht schön für mich, aber dem Hund geht es dort ganz gut.

    Es war auf jedenfall ein sehr einschneidendes Erlebnis für mich