Beiträge von Angel21

    Ich habe jetzt nichts in der Richtung gefunden daher frage ich einfach mal: Woher kommt eurer Hund?
    Mogli kam aus übler Zwingerhaltung....er stank extrem..nach Erde..nach Dreck...nach Unterwollte die ständig feucht war und nie ganz trocken werden konnte...nach altem dreckigem Zwinger.
    Ich würde zuallerst mit einem vernünftigen Hundeshampoo den Hund komplett baden..ruhig 2mal einschäumen und abspülen. Bei Mogli kamen da (obwohl wir zuvor auch gebürstet und mit feuchtem Lappen gewischt hatten etc) ca. 100l SCHWARZE Brühe aus dem Fell...sowas hatte ich bis dato nie gesehen.
    Danach war der Geruch weg.
    Wenn das nicht hilft wäre natürlich der nächste Weg der TA. Pilzerkrankungen der Haut würden mir da als erstes einfallen. Ohrentzündung (in der Tiefe)
    Zanhprobleme etc
    Stoffwechselprobleme

    Wenns das auch nicht ist dann Futter umstellen (obwohl BARF für mich bei weitem nicht das einzig wahre ist)

    Aber vor allem anderen einmal gründlich baden..das ist der einfachste und oft effektivste Weg. Meine werden 2mal im Jahr (jeweils nach dem Fellwechsel) gebadet weil sie da einfach stinken und das Fell fies und fettig ist. Es ist Chemie..aber in der Häufigkeit nichts was dem Hund irgendwie schadet..im Gegenteil. Der Haut tut es auch mal ganz gut mal richtig sauber zu sein (wenn man das richtige auf Hunde ausgelegte Shampoo nimmt)

    Freut mich dass du den Mut hattest dich nochmal zu melden. Der Umgangston ist hier leider manchmal sehr gewöhnungsbedürftig.

    Schön dass ihr nun aus dem gröbsten raus seid..sowas regelt sich einfach mit der Zeit wenn die Routine einkehrt.

    Stubenreinheit macht an mMn genau richtig..auch da wird es einfach dauern.
    Hier hat zB geholfen die bevorzugten Löseplätze die Zera im Haus hatte kurzzeitig unzugänglich zu machen. Dann merkte man schon durch eine gewisse Unruhe recht gut, dass sie man musste und man konnte schnell nach draußen düsen.

    enn DAS ist das Problem, das man angehen muss, lernen nicht beim kleinesten Problem da zu sitzen, wie das Kaninchen vor der Schlange, sondern weitermachen und sich eine Lösung suchen.

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber die TS hat nach Lösungen gesucht sonst hätte sie sich nicht hier gemeldet. Daher hilft es jetzt niemandem auf ihr herumzuhacken.
    Wie gesagt diese Unsicherheit beim ersten Welpen hatte wohl jeder...gerade weil man das Beste für das Würmchen will und alles richtig machen will...was meistens nicht so klappt wie man sich das in der Theorie vorgestellt hat. Es scheitert an den eigenen Ansprüchen..nicht an dem Welpen selbst

    Manche bauschen es über die Maße auf..das stimmt schon.
    Und ja...solche Zusammenbrüche sind für manche eine schnelle und bequeme "Lösung".

    Ihr macht hier gerade aus einer Mücken einen ziemlichen Elefanten.

    Es ist völlig normal am Anfang verunsichert zu sein, wenn man den ersten Welpen aufzieht. Manchen täte es gut sich nochmal in die Anfängerzeit zurückzuversetzen. Man will alles richtig machen, gibt sich alle Mühe..dann kommt der Schlafmangel und der Körper spinnt soweit dass man glaubt man sei nicht gut genug für den Hund..man schaffe das alles nicht. So ein Wirbelwind ist anstrengend und stellt einen vor Probleme die man vorher nicht kannte bzw an die man vorher einfach nicht gedacht hat.
    Man wächst in diese Aufgabe. Die Ruhe und Sicherheit kommt nicht nur beim Hund mit der Zeit sondern auch beim Halter.

    Okay..1 Woche Urlaub ist alles andere als ideal. Aber alles andere lässt sich regeln.

    Das sich die TS nicht mehr meldet wird wohl evtl an dem Ton hier liegen. Und selbst wenn sie entschieden hätte den Hund zurückzugeben ist das 1. ihre Sache und 2. sind die Leute die hier dann gleich die Mistgabeln rausholen dann daran nicht ganz unschuldig

    Ganz ehrlich..sind wir jetzt schon auf diese Ebene gesunken?
    In dem oben verlinkten Fall geht es um eine Straftat..die Gott sei Dank auch verurteilt wurde. Hier hat auch schon auf dem Feldweg ein vorbeikommender Radfahrer nach meinen Hunden getreten. Der Hund eines Bekannten wurden von Einbrechern totgeprügelt. Das kann man doch nicht mit vermeidbaren Risiken vergleichen.
    Auch angeschnallte Menschen sterben in Autos...aber das Risiko einer tödlichen Verletzung wird etwas gemindert. So ist es auch mit dem Anleinen an einer Straße

    @AnnaAimee Ich weiß nicht was an meinen Ton unmöglich sein soll...aber nun gut seis drum. ich versuche lediglich an die Vernunft der Leute zu appellieren.

    @Dreamy das tut mir Leid für deinen Hund...aber ich bin sicher auch da gäbe es Möglichkeiten zu Absicherung...wenn man denn wollte.

    Jeder kann mit seinem Hund machen was er will...nur stehe ich dann als Trostspender nicht zur Verfügung wenn der Hund dann doch mal Matsche ist...dann ist das Geheule nämich mehr als groß und man wird hoffentlich beim nächsten Hund vernünftiger sein.
    Ich denke alles andere wurde bereits mehr als einmal gesagt. Ich hoffe ehrlich das jedem der hier Anwesenden (bzw den Hunden) das Schicksal eines überfahrenen Hundes erspart bleibt. Aber die jeweiligen Leute haben es selbst in der Hand eben genau das zu verhindern.

    Ich gönne jedem, dass er glaubt sein Hund sei etwas ganz besonderes. Finde ich schön und tue ich bei meinen beiden auch. Aber 1. Sollte die Vernunft nicht dadurch ausgeblendet werden und 2. Sollte sich das in einem gewissen Rahmen halten...völlige Blindheit und Überschätzung im Bezug auf die eigenen Hunde ist zwar ein weit verbreitetes Phänomen, aber ich finde sie fürchterlich.

    Und doch: ich kann mir solche Hunde vorstellen...ich sehe hier täglich mindestens 2 davon. Es geht aber mMn eben nicht um den Hund sondern um die Verantwortung des Besitzers. Wenn du allerdings Stoffhündchen oder die ferngesteuerten Dinger meinst: Klar die kannst du an der Straßen laufen lassen solange du willst. Sind se hin kaufste dir im nächsten Laden ein neues...mein echter Hund wäre allerdings nicht so austauschbar für mich.

    Ein Lebewesen kann immer Fehler machen.

    Wenn die Leine ab ist, ist es für mich insbesondere mental anstrengender als wenn die Leine dran ist. Wenn der Hund frei läuft habe ich noch mehr die Aufgabe auf den Hund und die Umgebung zu achten. 1. Hund macht keinen Mist 2. Es taucht nicht irgendwo eine potenzielle Störquelle auf. An der Leine brauche ich mir darum eher keinen Kopf zu machen.

    Was ist den an dem führen ohne Leine für den Hund gesünder? Sorry versteh ich nicht. Ich kann mir nur wieder den Punkt vorstellen: Wir kriegen die Leinenführigkeit nicht vernünftig traniert. Ein Hund ist genau dann Leinenführig, wenn man gar nicht mehr spürt, dass ein Hund an der Leine ist ;) Wenn ich die Hände frei haben will...kein Problem..Bauchgurt etc machens möglich..trotzdem habe ich so einen Schutz für den Notfall.
    Lebendsqualität hat der Hund mMn auch nicht gewonnen wenn er ohne Leine an Straßen rumzockeln muss...da lasse ich meine lieber an ungefährlichen Stellen in Wald und Feld rennen..haben alle Beteiligten mehr von.

    Und wie schon mehrfach erwähnt: Für mich ist es absolut schnurz egal ob der Hund ohne Leine an der Straßen laufen KÖNNTE....die meisten einigermaßen sozialisierten und gut erzogenen Hunde sollte das KÖNNEN....dennoch wenn den Besitzern das Leben ihres Hundes etwas bedeutet sollte man es an bestimmten Stellen halt schlicht und ergreifend sein lassen.

    Den Vergleich mit dem Auto will ich nochmal aufgreifen: Es ist eine Sache ob ich selbst meine: Okay es ist jetzt XY Jahre nix passiert, ich brauche mich nicht mehr anschnallen. Trifft aber ein Elternteil diese gefährliche Entscheidung für ein Kind und schnallt dieses nicht an, sorry aber derjenige hat für mich dann nicht alle Tassen im Schrank. So verhält es sich an Straßen mit dem anleinen auch mMn.