Ich kenns tatsächlich so, dass die Großen (also zb Bernhardiner) mal als 30-40kg Hund gezüchtet wurden...dass diese extreme Masse (60kg und mehr) und die viele lose Haut erst später dazu kamen. Liege ich da falsch? Weiß auch nicht wie es bei anderen mal ursprünglich aussah.
Aber ich sagte ja auch dass alles bis 50kg etwa für mich absolut okay ist...aber wozu braucht man es noch schwerer(größer)? Welche Arbeiten wären das?
Beiträge von Angel21
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Warum kann man nicht sachlich diskutieren? Niemand greift doch einen bestimmten Hund eines Besitzers an..es besteht also kein Grund diesen wie ein wilder Löwe zu verteidigen.
Fakt ist es werden offenbar keinerlei Fragen beantwortet.
Warum muss ein Hund unter 3 oder über 60kg wiegen? Was erhoffen sich Züchter und Besitzer als Vorteil gegenüber gemäßigteren Größen.
Natürlich soll es große und kleine Hunde geben und keinen 25kg Einheitsbrei. Aber warum muss es so extrem winzig sein? Warum reicht knappe Katzengröße nicht aus? Bei den großen Rassen ist das Argument klar...man will oft einen "krassen" bedrohlich wirkenden Hund (was genauso bescheuert ist)..aber 50kg sind mindestens genauso beeindruckend wie 60...es gibt sogar 30kg oder auch 10kg Hunde die als wesentlich furchteinflößender empfinde als die "sanften Riesen"
Nach meiner Erfahrung sind 5kg wesentlich stabiler als 2,5 (bei einem normal genährten Hund also nix mit fettgefüttert)Warum kann man sich ehrlich genug zu sich selbst sein um sich diese Fragen zu stellen? Was haben Mensch und Tiere von diesen extrem Auswüchsen?
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Du hast recht...es geht natürlich nicht nur ums Gewicht sondern der Körperbau allgemein- und eben die Größe.
Zuviel ist wie gesagt auch alles andere als gut
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Schon...aber mit dem 4kg Hund kann ich meine beiden (25 und 30kg) zusammen lassen ohne das was ich Angst haben muss..weil die große den Umgang gewöhnt sind und Rücksicht nehmen. Aber trotzdem kann er mit denen auch mal mitrennen und wird nicht von einem leichten Pfotenhieb getötet.
Aber mit einem 1,5 oder 2kg Hund wäre das trotz allem lebensgefährlich.
Welchen Vorteil hat ein Hund von 2kg gegenüber einem von 5kg? -
Die sind robuster als sie aussehen.
Naja dann frage ich mich aber wiederum warum dann immer so ein Panik gemacht wird.
So kleine Zwerge dürfen auf keinen Fall zu größeren Hunden Kontakt haben
In der Stadt oder auf Veranstaltungen (was klar Geschmackssache ist ob man seinen Hund da mitnimmt) würde so ein Zwergi schonungslos totgetreten...da müssen dann wieder die Kinderwagen her was bei vielen den Eindruck eines Babyersatzes erweckt.
Hund darf dies nicht... Hund darf das nicht.
Ich kenne auch einen 4kg Terriermix (keine Ahnung was noch drin ist) der meint er wäre King Kong...Fakt ist aber wenns mal wirklich ernst wird ist Schluss mit lustig. Aber der hat schon das doppelte von so extrem Winzlingen...
Ich fände es zb auch absolut okay wenn Hunde bei 5kg losgehen würden. Soviel wiegt eine relativ zierliche ausgewachsene Katze...also vom tragen her absolut kein Problem..auch im Flugzeug oder Bus ohne Probleme zu transportieren...aber um einiges weniger ge- oder besser zerbrechlich
Beim Thema vom Sofa springen fallen mir die Spaghettibeinchen ein die viele Kleinhunde aber auch manche Windis haben...ob da nicht mehr kaputtgehen kann als wenn mehr Substanz vorhanden ist?
Das mit den riesigen Augen und Babyköpfen ist mir auch schon oft in den Sinn gekommen...aber das alleine finde ich zwar unnötig aber solangs den Hunde nicht schadet (Augen rausquellen oder so) soll ja jeder das haben was er will. -
Nach meiner bescheidenen Meinung müsste es weder Hunde unter 3kg noch über 60kg geben. Ab einer gewissen Größe haben die Hunde einfach nur noch Nachteile. Man bedenke, dass man mit 3-4kg immernoch einen sehr sehr kleinen Hund hat. Noch kleiner müssen sie doch weiß Gott nicht sein..bzw wozu sollte das gut sein? Ebenso eine extreme Masse...mit 55kg hat man einen sehr große massigen Hund...mehr ist absolut überflüssig und hat negative Auswirkungen auf die Organe, Knochen und Gelenke und somit leider oft auf die Lebendserwartung.
Natürlich liebt jeder auch seinen Hund der nicht in dieser Spanne liegt...aber "vernünftig" sind solche Extreme meiner Meinung nach nicht mehr. Das hat aber nichts damit zutun, dass ich keine kleinen Hunde mag..ich finde sie süß und teilweise echt zauberhaft. Auch die Riesen liebe ich sehr...dennoch finde ich extreme Größe und Gewichte einfach nicht gut.
Wenn keine weiteren extrem einschränkenden Körpermerkmale dazu kommen sind solche Hunde aber wohl nicht als Qualzucht zu bezeichnen -
Mir wurde von vorneherein klargemacht, dass ICH alleine für den Hund verantwortlich bin, außer wenn es um die Kosten ging, denn die konnte ich als 12-jährige natürlich nicht alleine tragen.
Ich bin vor der Schule mit meinem Hund eine kleine Runde gegangen und gleich nach der Schule eine große Runde. Mir wurde vorher gesagt: Wenn du dich nicht kümmerst, kommt er wieder weg.
Ich bin allerdings mit Hund aufgewachsen, sodass ich wusste, was auf mich zukommt, wenn ich für MEINEN Hund alleine verantwortlich bin.So super und richtig ich den Text im großen und ganzen finde, zu dem Fettgedruckten möchte ich mich nochmal äußern. DAS sollte nicht die Prämisse sein.
Wenn Eltern sich Tiere auf Wunsch der Kindern anschaffe so sollten sie mMn im Zweifel bereit sein einen Großteil/Alles rund um die Versorgung zu übernehmen. Es handelt sich immerhin um Lebewesen und diese dann einfach wieder wegzugeben wenn der Sohn die Lust verliert wäre für mich keine Basis. Finde es wichtig sowas vorher genau zu überlegen als Elternteil...auf Kinder kann man in dieser Beziehung, gerade wenn die Pubertät und Sache mit Schulabschluss, Studium etc pp noch auf euch zu kommt, nicht bauen.
Im Zweifel wird es EUER Hund sein...also nicht der eures Sohnes.
Für den Einstieg empfehlen sich wie schon gesagt leichtführige Rasse...Retriever, da muss man allerdings aufpassen wegen Jagdtrieb aber je nach Linie ist der gut händelbar
Pudel finde ich auch gut
Collies würde denke ich auch passen (aufpassen, dass man da keinen mit instabilem Nervenkostüm erwischt)
Die klassischen bei VDH als Begleithunde gelisteten Rassen kämen sicherlich zum Großteil in Frage.
Aber jeder Hund bedeutet eine Umstellung des Alltag und ein gewisses Maß auf Aufwand.Evtl wäre eine Katze die bessere Wahl für den Anfang wenn man das tägliche Gassigehen und die Erziehungsarbeit eines Hundes scheut. Katzen sind selbstständig und sind nicht soo sehr auf den Menschen und dessen Zuwendung angewiesen. Ich finde ihr solltet die Vor-und Nachteile beider Tierarten einfach mal in Ruhe überdenken
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Ich arbeite mit Kaninchen aber in der Hauptsache mit Meerschweinchen.
Weibchen werden aus oben bereits genannten Gründen nicht kastriert. Man sollte jedoch auch nicht nur Weibchen unter sich halten da es 1. Häufiger zu Zickerein kommt und 2. Hat sich gezeigt dass Weibchen in Gesellschaft eines Kastraten seltener Ovarialzysten oder Gebärmutterentartungen entwickeln.Unkastrierte Böcke KANN man zusammen halten. Jedoch gut 70% der unkastrierten Böcke landen hier weil es mit dem vorhandenen Partner nicht mehr klappt oder der andere Bock (wenn es einen Partner gab) gestorben ist und der Hinterbliebene duldet nun kein anderes Böckchen mehr. Oft sind solche Böcke wie die zuletzt Genannten dann zu Einzelhaft bis zu ihrem Lebendsende verurteilt. Eine Kastra wird immer riskanter je älter das Tier wird. Daher ist es bei einigen dann zu spät. Weibchen und unkastrierter Bock geht aus Tierschutzsicht schonmal gar nicht. Weibchen kastrieren geht auch nicht. Also nimmt man einen sog. Frühkastraten als Partnertier. Diese werden mit ca. 4 Wochen kastriert. Hört sich für einen Laien absolut schrecklich an, hat aber für die Tiere selbst nur Vorteile. Kann ich auf Wunsch gerne erläutern..wäre hier zuviel.
Wenn man die Böcke von anfang an kastriert umgeht man extrem viele Probleme...man kann ohne Kastrationsfristen einhalten zu müssen sofort mit Weibchen vergesellschaften, sollte es irgendwann zwischen den Böcken knallen. Babyböcke müssen durch Frühkastra nicht mit 4 Wochen von Mama und Geschwistern abgesetzt werden sondern können durchgehend in der Familie auswachsen was für die Sozialisierung extrem wichtig ist. Frühkastraten werden von anderen Böcken die aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht mehr kastriert werden können meistens sehr gut akzeptiert.
Daher ziehen hier alle Böcke grundsätzlich nur kastriert aus..immer..ohne Ausnahme. Bei sehr alten Tieren lasse ich sogar einen Chip setzen.
Bei Kaninchen ist es ähnlich...die Böcke stinken nicht nur extrem sondern sind auch oft agressiv und schwer in Gruppen zu halten. Um ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten braucht es die Kastra.Tierschutz umfasst ja nicht nur Hunde. Aber durch meine Arbeit mit Kleintieren komme ich zu dem Schluss das Kastra eine gute Sache ist. Kein Allheilmittel..aber ein Anfang
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Du weißt nichtmal mit welcher Tierart ich arbeite
Aber ja....ich weiß um die Risiken genauso wie um den Nutzen den Eingriffs 
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Naja grundsätzlich sollte man seine Tiere sowieso nur da holen wo man ein gutes Gefühl hat...ansonsten bringt es doch keinem was.
Wenn man mit den Bedingungen nicht einverstanden ist dann sucht man sich halt eine Alternative. Gibt ja Möglichkeiten ohne Ende
Umgekehrt muss ich halt nicht an jeden meine Tiere abgeben...Interessenten gibt es immer genug und ich höre da viel auf mein Bauchgefühl.
Für mich sind Kastrationen extrem wichtig....allerdings muss ich auch sagen dass ich nicht mit Hunden arbeite. Bei meinen Tieren wird grundsätzlich alles Männliche kastriert..es sei denn es gibt gesundheitliche Gründe die dagegen sprechen. Alles andere könnte ich mit meinen Gewissen nicht vereinbaren