Beiträge von SajuUndHund

    Natürlich, das kann ich ja auch verstehen. Aber das ist nun mal kein Grund, mich gleich zu beschuldigen, ich wäre an Allem Schuld ect.
    Ich habe ja in meinem Anfangspost um Vorschläge zur ruhigen Beschäftigung gebeten. Und abgesehen davon, wie gesagt, hat er ruhigetraining täglich. Ich 'bespiele' meinen Hund mit Sicherheit nicht 24 Stunden am Tag. Im Moment liegt er auch ruhig neben mir und döst vor sich hin, weil ich mich nicht mit ihm beschäftige. Aber es ist nunmal leichter gesagt als getan, einen Welpen 4 Wochen lang ruhig zu halten.


    Wie gesagt, gegen Kritik ect. habe ich nichts einzuwenden, aber man muss mich ja nicht direkt angreifen und mich für alles verantwortlich machen.


    Stundenland herum rennen, habe ich ihn im übrigen auch nicht lassen. Und habe selbst bei 30 Minuten spazieren zwischendurch Pausen gemacht. Von einen Schafherde habe ich, soweit ich weiß, auch nie etwas erwähnt. Nur werde ich hier als 'Tierquäler' hingestellt und so, das ich das Alles von meinem Hund verlangen würde, was nun wirklich nicht stimmt.


    Ich sagte ja, es mag sein, das er zu viel unterwegs war für sein Alter. Aber von 'Überlastung' war beim TA niemals die Rede. Es ging um die Wachstumsfugen die sich nicht richtig schließen. Wobei meine Züchterin am Telefon gerade meinte, meine Tierärztin würde das ein wenig überdramatisieren, da es mit 4 1/2 Monaten noch gar nicht so deutlich sichtbar sein kann.


    Aber wie auch immer. Sei es meine Schuld, wenn ihr das meint. Aber mich zu beschuldigen hilft meinem Hund auch nicht weiter. Wenn es euch also beim Antworten nur darum geht, mir Vorwürfe zu machen, okay. Aber dem Hund hilft das kein Stück weiter...


    Schade, das du nicht weißt, wie mein Hund drauf ist, wie unsere Spaziergänge aussehen ect. Ich bin im Regenfall etwa 1 1/2 Stunden über den ganzen Tag verteilt mit ihm unterwegs und übe sonst ein wenig mit ihm. Das ist für diese Rasse völlig normal. Wenn ich einen Tag weniger mit ihm gehe, fängt er an rumzumeckern. Und das war von Anfang an zu.


    Zumal es sehr wohl unterschiede bei Welpen gibt, die Rassebedingt sind. Zumindest in meinem Bekanntenkreis ist das so.


    Aber wodurch die Gelenkprobleme auch immer kamen, jetzt sind sie da und mir, ohne das man es wirklich weiß, Vorwürfe zu machen hilft weder dem Hund noch mir.


    Ich finde es wirklich Schade, das hier so viel mit Vorwürfen und Beschimpfungen um sich geworfen wird, ohne das man noch mal explizit nachfragt um sich ein besseres Bild zu machen. Egal was gefragt wird, oft wird derjenige erstmal nieder gemacht und es ist ja seine Schuld ect...


    Mag sein, das er ein wenig zuviel unterwegs ist für sein Alter, aber ehrlich gesagt hätte mit dir Tierärztin sowohl als auch meine Züchterin das dann wohl auch gesagt, oder? Und die haben mich teilweiße sogar darauf hingewiesen, das seine Geschwister noch mehr arbeiten als er.


    Naja, wie auch immer. Wenn das hier sowieso nur wieder darauf hinaus läuft, das man für alles verantwortlich gemacht wird, ohne das betreffende Person überhaupt eine Ahnung von den Umständen hat, schenke ich mir das weitere kommentieren dieses Threads und werde selbst nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Vielen Dank an diejenigen, die helfen wollten.

    Also bei uns wohnen:
    Ein Hund (Keno - Altdeutscher Hütehund)
    Eine Katze (Akina - Main Coon-Mix)
    und Ein Kaninchen (Nicky)
    in einer 120 Quadratmeter Wohnung. x)
    Ich bin also auch Animal-Horter, Yay! :lol:
    Mal ehrlich: Diese Definition finde ich total schwachsinnig und an den Haaren herbei gezogen. Es sollte immer darauf rücksicht genommen werden, wie man mit den Tieren umgeht, wie man sie hällt ect. Katze und Kaninchen soll man ja eig. nicht einzeln halten, aber ich habe da wohl zwei Ausnahme-Damen. Denn meine 6 jährige Kaninchendame hat knapp 5 fehlgeschlagene Vergesellschaftungsversuche hinter sich, sie mag einfach keine Artgenossen und meine Katze ebenso wenig.

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    Was heißt denn "sehr aktiv"? Wie lange bist du mit ihm sonst immer unterwegs?
    Du wirst die Kopfarbeit extrem ausbauen müssen. Vielleicht könntest du ihm beibringen, verschiedene Gerüche zu erschnüffeln (z.B. Gewürze oder Kräuter). Die könntest du dann in Butterbrottüten packen und im Haus verstecken. Solche Leistungen powern eine Fellnase ja schon ziemlich aus.


    'Sehr aktiv' heißt, ich bin am Tag 3-4 Mal immer 30 Minuten bis eine Stunde mit ihm unterwegs und mache zu Hause Suchtraining mit ihm. Das Alles hängt davon ab, wie viel Lust mein Hund hat. Wenn er nicht Laufen will, geh ich auch nicht mit ihm raus ect.

    Also um ehrlich zu sein, kann ich nicht verstehen, was daran richtig sein soll. Er ist ein junger Hund, der Ruhe im Übrigen kennt. Aber er braucht die Bewegung nun mal. Ich schaffe mir ja keinen Bewegungsfreudigen Hund an, der im Übrigen auf Hüteleistung gezüchtet ist um ihn dann dazu zu erziehen, ruhig zu sein. :???:
    Natürlich soll er nicht überdrehen, das tut er aber auch nicht. Er braucht aber trotzdem seine tägliche Bewegung, das ist einfach rassetypisch und wenn ich das nicht gewollt hätte, hätte ich mir den Hund auch nicht angeschafft.
    Er weiß, das ich mich nicht 24 Stunden am Tag mit ihm beschäftige und ist dann auch ruhig, aber das ist eine Zeit von 4 Wochen und ich kann doch den jungen Hund nicht 4 Wochen lang anbinden und ihn dazu zwingen, ruhig zu sein. Das halte ich dann schon für Tierquälerei. Natürlich MUSS ich ihn jetzt ruhig beschäftigen und einige Dinge haben wir ja ohnehin schon geübt und getan, weil er an Kopfarbeit sehr viel Spaß hat, aber ich denke nicht, das das reicht um ihn wirklich auszulasten.

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    Ich habe jetzte nich alles gelesen, aber ich finde diese Vorurteile wirklich mehr als daneben. :veg:
    Mein Mops-Mädel ist agiler als die meisten anderen Hunde, die ich kenne. Sie kann stundenlang laufen, rennen, hüpfen, ohne zu röcheln oder einen Atemanfall zu bekommen. Sie ist extrem sportlich, und ich überlege mir, mit ihr zum Agility zu gehen, wenn sie 1 Jahr alt ist, damit sie voll ausgelastet ist.


    Ich glaube, dass sich viele Menschen einen Mops zulegen, weil es sich um eine Rasse mit einem ganz tollen Wesen handelt. Ich habe selten einen aggressiven Mops gesehen, Möpse verstehen sich mit allem und jedem, sind absolut anhänglich und verschmust, versprühen gute Laune und und und.
    Ich würde sagen, es gibt viele Rassen, welche durch das Züchten bestimmte körperliche oder psychische Beeinträchtigungen davon getragen haben ... Warum wird immer auf den Möpsen herum geritten.


    Mein Mops-Mädel ist jedenfalls ein total lebensfroher, immer gut gelaunter Hund, sie hat mehr Kondition als mein großer Mischling, tobt den ganzen Tag umher, apportiert, rennt die steilsten Abhänge rauf und runter und ist in keinster Weise beeinträchtigt.


    Ja, richtig. Diese Möpse gibt es, wie ich erwähnt habe, auch. Aber leider gibt es eben auch genau das Gegenteil davon. Gegen deinen Mops hat jetzt ja auch Niemand etwas gesagt und ebenso haben Viele hier erwähnt, das es auch freiatmende, agile Möpse gibt. Ich kenne auch selbst welche, aber eben leider auch genau das Gegenteil und das ist meiner Meinung nach nicht im Sinne der Tiere. Wobei hier der Fehler eindeutig bei den Züchtern/Menschen liegt. Der Mops kann nichts dafür, nach welchen 'Idealen' er gezüchtet wird.

    Hallo ihr Lieben Mithundehalter,
    soeben habe ich erfahren, das mein Kleiner schwere Wachstubsprobleme hat. Ich habe gestern festgestellt, das er plötzlich sehr stark angefangen hat zu humpeln. Er hat mit einem Kumpel gespielt, also nahm ich an, er habe sich vertreten. Er hat nicht gefiepst, ist auch weiter gelaufen aber hat eben gehinkt. Heute Morgen war es dann noch wesentlich schlimmer. Gestern beim Abtasten habe ich nichts feststellen können, auch hat er nicht mal gezuckt. Jetzt waren wir gerade beim Tierarzt und nach dem Röntgen kam die niederschmetternde Diagnose: Wachstumsfehler. Die Wachstumsfugen Beider Vorderläufe schließen sich nicht richtig. Beide Beine sind entzündet. Jetzt muss er Medikamente und Spezialfutter bekommen und wenn es in einem Monat nicht besser ist, folgt die OP... Und das Schlimmste: Er darf nicht mehr rennen, nicht mehr spielen, eigentlich Nichts mehr, was das Gelenk belastet... Ich habe einen 4 1/2 Monate alten, sehr aktiven Hütehund, der mir die Bude auseinander nimmt wenn ich 1nen Tag lang nicht mit ihm raus gehen würde und jetzt das... Kopfbeschäftigung ist ja gut und schön und das tut er ja auch gern, aber wie zur Hölle soll ich es anstellen, einen Monat lang nicht mehr mit ihm raus zu gehen bzw. nur Minikleine Runden? Da wird mein Hund ja wahnsinnig...
    Hat irgendjemand von euch eine Idee, wie ich ihn noch beschäftigen kann? Suchtraining, Kommandotraining ect. kennt er bereits, was ihn kopfmäßig beschäftigt. Fällt euch noch etwas ein? Kleine Denkspiele oder ähnliches? Würde mich über Ideen von euch sehr freuen...


    Liebe Grüße,
    eine etwas niedergeschmetterte Saju und hinkender Keno.

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    Nö, muss Hund gar nicht. Wenn es hier nen Wolkenbruch gibt, und das gabs dieses Jahr sehr viel, dann muss mein Hund nicht.Wenn man sie zwingt ringt sie sich vielleicht ein Pipi ab, aber das wars. Wozu soll ich den Hund dann zum laufen zwingen? Die will dann lieber bei mir auf der Couch kuscheln und das darf sie auch.


    Das 'muss' war nicht darauf bezogen, das ich den Hund 'zwinge' (würde ich niemals tun) sondern das er, trotz das er den Regen nicht mag, raus geht weil er laufen will.