Beiträge von jeanny1984

    Es gab übrigens ein tolles Erfolgserlebnis, also zumindest ich freue mich sehr darüber und war Stolz auf uns (Flocke und mich).
    So alle zweimal in der HuSchu Welpengruppe wird der Bindungstest gemacht. Da wollen die Trainer eben auch sehen, wir weit man in Sachen Bindung und Motivation mit seinem Welpen schon ist.
    Der Trainer nimmt den Hund zu sich ins Sitz, leint in an eine Schleppleine. Herrchen oder Frauen entfernen sich in gerade Linie 6-7 Meter vom Hund. Alle anderen Grupenteilnehmer stehen mit Hunden in gewissem Abstand links und rechts daneben (quasi zur Ablenkung als Test.)
    Joah und dann muss man eben seinen Hund zu sich rufen.

    Uuuuuuund, Flocke kan sofort und schnell und mit Freude zu mir angerannt, nachdem ich gerufen habe, ohne nach link sund rechts zu schauen und die anderen Hunde zu beachten :D Ach was hab ich mich gefreut... Gerad weil ja Flocki immer so der kleine Störenfried in der Gruppe ist und so viel quirliger als alle anderen. Tjas, bei der Übung sahen dafür andere Herrchen und Frauchen mal echt schlecht aus, fand ich gut :smile:

    Also mein Hund, der ja eigentlich gar nciht meienr ist, mag mich, ganz sicher :)
    Hab mich mittlerweile auch zuhause zum Chef hochgearbeitet, solange ich da bin, ist der kleine immer bei mir und folgt meinen Kommandos. Ich kann ihn auch aus dem Spiel mit meinem Freund problemlos abrufen.

    Naja, also es wird...langsam, aber es wird.

    Also es wird sich langsam rangetastet, vornehmlich wird geübt mit Leckerlie vor die Nase halt und so quasi immer ein paar Meter neben sich herlaufen lassen und dann loben. Wenn wir mit der HuSchu raus gehen, dann wird die übliche Methode angewandt....wenn er zieht stehen bleiben oder Richtung wechseln, läuft er ein paar Schritte an durchhängendet Leine, dann loben.
    Klappt natürlich zuhause ohne die anderen Hunde besser ;)

    Geschirr ist gekauft, wurde gestern Abend schon einmal anprobiert, hat der kleine auch ganz gut mitgemacht. Heute Abend werde ich mal die erste kleine Runde mit Geschirr wagen, mal schaun. Wird mich selbst auf jedne Fall ruhiger werden lassen, denke ich, weil ich nicht mehr permanent Angst haben muss, dass sich Flocke mal noch erstickt.

    Hallo!

    Aus aktuellem Anlass, muss ich mal noch was dringendes los werden, weil am WE war es wieder ganz schlimm beim spazieren gehen.
    Flocke zieht...und zieht und zieht...er zieht bis er röchelt, bis er würgt, es ist ihm egal, er zieht.
    Wir haben alles probiert...die Sache mit dme konsequenten stehen bleiben z.B. Es bringt nichts, wir bleiben stehen, er zieht weiter, er setzt sich dann höchstens hin, weil er völlig fertig ist durch den permanenten Zug am Hals. Wenn wir dann langsam weitergehen, zieht er sofort weiter.
    In die andere Richtung gehen bringt nix, entweder er zieht in 'seine Richtung' oder dann eben einfach in unsere.
    Er lässt sich dabei nicht ansprechen, lässt sich nicht mit Leckerlies ablenken, gar nix.
    Sobald er an der Leine ist (worüber er sich freut und schon in völliger Vorfreude selbst zum Tor rennt) und wir raus gehen, geht das los.

    Ich muss dazu sagen...ohne Leine laufen funktioniert super...aber geht ja nunmal nicht überall.
    Ich rede ja mal gra nicht vom bei Fuß laufen oder so...es geht mir erctmal nur um das ziehen. Mit der kurzen Lederleine ist es ganz katastrophal, mit der 3 m Einrollleine kaum weniger schlimm, nur dass er eben erstmal 3 m weit kommt, bis er zieht.

    Denkt ihr es macht Sinn, es mit einem Geschirr statt Halsband zu versuchen? Neulich sagt man mir in der HuSchu, dass er durch das Luft abschnüren (was er ja selber verursacht), Panik bekommt und deswegen noch mehr zieht.

    Bitte um Hilfe :sad2:

    Auf jeden Fall motiviert es erstmal wieder.
    Auch wenn ein derber Rückschlag in der HuSchu kam...wo ich echt kurz vorm heulen war...die eine Trainerin, die sich dann um uns alleine gekümmert hat, die kannten wir noch nicht. Sie hat uns zur Seite gerufen, nachdem sie uns eine Weile beobachtet hat.
    Und dann sagte sie zu mir: "Ich weiß ja nicht, wie der Hund in deine Familie gekommen ist, aber ich merke dir an, dass du ihn nicht so richtig willst."

    Bääääm...der hatte gesessen...das tat weh. Ich war schockiert, dass man mir ansieht, dass das alles etwas kompliziert ist mit der Situation.
    Ich habe dann kurz versucht ihr die Situation zu erklären.
    Ihre Reaktion darauf war natürlich, dass ein JRT das 'schlimmste' war, was wir hätten kaufen können (in unserer Situation) und dass ich da jetzt aber konsequent durch muss, wenn Tierheim für mich keine Alternative ist.

    Oh man, das hat mich echt erstmal fertig gemacht...ist halt genrell ein ziemlich wunder Punkt bei mir, das ganze Thema.

    Ich mag den kleinen Flocke wirklich gerne und will wirklich alles versuchen, ihn richtig zu erziehen und ihm ein schönes Leben bei uns zu ermöglichen.

    Aber ich denke die Bindung zwischen uns wird immer eine andere sein, als bei Leuten, die sich ganz bewusst, genau diesen einen Hund gekauft haben, weil sie ihn wirklich wollten, mit allen Konsequenzen.

    (Muss an der Stelle erwähnen, ich habe mich aus 'Vernunftgründen" immer gegen einen Hund entschieden, weil wir einfach keine Zeit haben und ich mein kleines bißchen Freizeit, was ich habe, eigentlich für mich haben wollte und nun wurde mir der Kleine vor die Nase gesetzt, ohne meine Zustimmung und wenn ich mich jetzt eben nicht kümmern würde, wäre der einzige Lebensinhalt des Kleinen, den ganzen Tag auf nem Hof rumzulaufen und sich zu langweilen. Er würde nciht erzogen werden, würde nicht geistig gefordert werden, gar nix. Wäre nicht angemeldet, gechipt und versichert, nicht entwurmt und geimpft, hätte generell seit dem Züchter keinen Tierarzt gesehen, würde nur Nahrungsabfälle zu fressen bekommen, hätte nie andere Hunde kennen gelernt und nie eine Leine gesehen, das Grundstück nie verlassen und würde die offizielle Bezeichnung: "Hof- und Wachhund" tragen. Für meinen Schwiegeropa, den Besitzer des Kleinen, ist Flocke nur gerad interessant, wenn er stocksteif und ruhig neben ihm auf der Hollywoodschaukel sitzt.)

    Aber ich kann das nicht sehen, mir tat der Kleine da vom ersten Tag nur Leid, ich wollte ihn zum Züchter zurückbringen, darüber wurde aber erst gar nicht diskutiert...nunja ich versuche nun also das Beste für den Kleinen. Ich hatte noch nie einen Hund, habe bei null angefangen, versuche aber so viel es geht durch lesen, HuSchu und Gesprächen mit anderen Hundehalten einigermaßen klar zu kommen.

    Euer Forum ist mir dabei auch sehr hilfreich und ich freue mich sehr, dass ihr alles so hilfsbereit seit und einen hier so gut aufnehmt! Das kenne ich aus anderen Foren ganz anders.

    Also nochmal vilen Danke an alle, die hier mitschreiben!

    Hallo an alle,

    ich möchte nur kurz berichten, wie es am Samstag in der HuSchu war.
    Also wir sind diesmal von vorneherein anderes an die Sache heran gegangen. Auf dem Parplatz wollte er gleich wieder direkt abdrehen, weil er wusse, wo wir sind. Wir sind dann erst noch ca. 20 min mit ihm draußen geblieben, haben ihn beruhigt, versucht seine Aufmerksamkeit auf uns zu lenken, sind erstmal ein Stück den weg hoch und runter gegegangen. Und siehe da, man wurde nach und nach ruhiger. Dann sind wir rein, die Spielstunde lief mittlerweile schon ein Weilchen. Wir haben ihn dann kurz mit im Gehege spielen lassen. Nach etwa 10 min spielen war er aber doch insgesamt wesentlich gelassener und unbeeindruckter von dem ganzen Schauspiel, als die ganzen male davor. Ihn dann im Gehege heranzurufen und wieder anzuleinen war kein Problem. Von den normalen Gruppenübungen haben wir uns weitestgehend fern gehalten, dafür die Übungen selbst am Rand des Hundeplatzes gemacht, für uns allein. Das hat eigentlich auch ganz gut geklappt, die anderen Hunde waren stets in Sichtweite, aber Flocke hat sich tatsächlich mal mehr für uns interessiert. Die eine Trainerin hat sich dann auch noch eine Weile mit uns allein beschäftigt und ein paar Sachen zwecks Hund motivieren und bei Laune halten gezeigt.

    Ich war eigentlich ganz zufrieden mit dem Tag. Die Fortschritte sind klein, aber sichtbar. Solange das so bleibt, werde ich die Welpenschule erstmal fortführen.

    Zuhause hingegen macht er große Fortschritte, wir können mit ihm problemlos außerhalb vom Dorf spazieren gehen, ohne Leine. Mal läuft er ein bißchen vor oder schnüffelt mal irgendwo am Rand, behält uns aber stets im Auge und kommt auch wieder sofort zu uns, auf Zuruf reagiert er da immer. Sehen wir in der Ferne andere Menschen und Hunde, lönnen wir ihn problemlos ranrufen und wieder anleinen.

    Auch mit 'Sitz' klappt es außerhalb gut.

    Ich glaube, die 3 Tage mit der Zwergdackelhündin haben ihm gut getan. Er kommt mir seitdem ruhiger vor, unbeeindruckter von seiner Umwelt und hat im allgemeinen mehr Gehör für uns.

    Ich habe also wieder Hoffnung :)

    Ich danke euch für eure Antworten...eurer Reaktionen geben mir nun natürlich eine völlig andere Sichtweise auf das Thema Welpenschule.
    Klar, gewollt haben wir natürlich nur, dass der Kleine anständig sozialisiert wird. Aber wenn ich hier lese, wie sehr dass auch nach hinten los gehen kann (@ Liquid_Sky), dann mache ich mir natürlich so meine Gedanken.
    Ich fahre morgen auf jeden Fall hin, werde das Schauspiel allerdings nun mit anderen Augen betrachten und danach entscheiden, wie es weitergehen wird.

    Wenn man eben von Hundeerziehung keine oder wenig Ahnung, aber vorallem keine Erfahrung hat, sucht man natürlich händeringend nach Hilfe...da ist die Hundeschule am naheliegensten.

    Würdet ihr denn eigentlich prinzipiell einen späteren Besuch der HuSchu grundsätzlich beführworten, also zwischen einem Alter von 6 und 12 Monaten, wo es dann ausschließlich um Training geht oder weniger um dieses Spielen mit anderen?

    Erst einmal vielen Dank für eure Antworten!

    @ Padua...wir wohnen im Raum Magdeburg, auf dem Link, den du mir gegeben hast ist Sachsen-Anhalt quasi leer...schade.

    Naja, ich weiß eben nicht, wie das sonst in Welpengruppen abläuft. Die Sache ist ja, bei den meisten anderen Hunden aus der Gruppe funktioniert es ja.
    Derzeit sind es 8 Hunde, es kommen wöchentlich welche hinzu, die älteren, die aber schon soweit sind, steigen in die nächste Gruppe auf (Begleithundetrainung und/oder Agility).

    Der Tipp von seiten der Trainer dort war der, das wir die nächste male erst einmal mit Flocke nur zum spielen kommen sollen, damit er eben erstmal vorrangig mit anderen Hunden in Berührung kommt und dann bei den Trainingsübungen mehr zuzusehen, als direkt mitzumachen, um Flocke nach und nach an die Anwesenheit der anderen Hunde zu gewöhnen. In der Hoffnung, dass er sich mit der Zeit beruhigt.
    Ich fahre morgen auf jeden Fall nochmal hin und werde sehen, wie es läuft.

    Man hat dort angebracht, dass evtl. die Bindung zwischen mir und dem Hund nicht groß genug ist und er sich deswegen so sehr von mir ablenken lässt.
    Das glaube ich aber ehrlich gedagt nicht. Ich denke eher, dass ich mich in solchen Situationen nicht gut genug durchsetzen kann. Mir fehlt eben völlig die Erfahrung mit Hunden und nicht umsonst sagt man ja, dass JRTs keine Anfängerhunde sind :sad2:
    Aber das ist ja nun wieder eine andere Geschichte, der kleine ist da und nun müssen wir das Beste daraus machen.

    Zumindest einen kleinen Erfolg konnte ich gestern verbuchen...trotz dass die kleine Zwergdackeldame noch da war, ist es mir abends ein paar mal gelungen, Flocke von ihr weg zu locken, seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Und er hat durch Bestechung ein paar mal "Sitz" gemacht. :smile:

    Ich hoffe einfach, dass das mit viel Geduld noch etwas wird.
    Betrachtet man die Lebenserwartung dieses Hundes und das Alter meines Schwiegeropas, ist völlig klar, dass man Freund und ich den Kleinen früher oder später 'erben'. Nur aus dem Grund häng ich mich da ja so rein

    @ Maxima...im Mittelpunkt alles Aufmerksamkeit, ja das trifft es auch bei mir :hust:
    Setzt sich dein JRT denn gegen die anderen, größeren Hunde durch? Unserer ist dort auch der Kleinste...das stört ihn selbst aber überhaupt nicht.
    Seit letzter Woche hat er dort aber eine Freundin, eine Foxterrierdame. Seitdem waren alle anderen Hunde völlig egal.
    Schreib doch bitte, wie es bei dir morgen läuft, würde mich interessieren!

    Habt ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für mich, wie ich den Kleinen zur Ruhe bekomme, wenn er zieht und fiept, weil er eben ins Spielgehege will?
    Das geht ja schon los, wenn wir dort auf den Parkplatz fahren, weil er direkt weiß, wo er ist.

    Viele Grüße und danke an alle!

    Hallo,

    ich hab mich im Vorstellungsthread schon ausführlich zu meiner komplizierten Situation geäußert, bei Bedarf bitte dort nachlesen:

    https://www.dogforum.de/ftopic107814-1430.html

    Es geht darum, ich war jetzt mit Flocke (Jack Russel, 4,5 Monate alt) schon ein paar mal in der Welpenschule. Das Problem ist...er dreht dort völlig durch. Die erste halbe Stunde spielen dort alle Welpen zusammen in einem umzäunten Gehege. Danach werden verschiedene Grundübungen gemacht, zusammen mit den anderen Hunden und Haltern, z.B. angeleint im Kreis gehen, auf Kommando Sitz und Platz, Slalom gehen, bei Fuß usw.

    Aber sobald Flocke all die anderen Hunde sieht, ist absolut nichts mehr möglich...er zieht so sehr an seiner Leine, dass ich immer denke, er stranguliert sich gleich und er hört auf nichts, ich bin quasi völlig Luft, er hört auf kein Kommando, nciht mal wenn ich seinen Namen rufe, gar nichts. Ich kann ihm Leckerlies vor die Nase halten, es interessiert ihn überhaupt nicht. Auf fremde Menschen dort reagiert er...aber ich bin Luft.

    Zuhause geht alles recht gut, er hört auf Sitz und kommt immer auf Zuruf zu mir, er will abends immer kuscheln mit mir, freut sie wie Bolle, wenn ich von Arbeit komme, hat Trennungsängste wenn ich mich weggehen sieht...
    Also an der Bindung zwischen uns beiden kann es nicht liegen.

    Er ist einfach so dermaßen aufgeregt wegen der anderen Hunde. Wenn wir im Dorf spazieren gehen, funktioniert es auch einigermaßen, da lässt er sich auch von anderen Tieren durch mich ablenken.

    Aktuell haben wir aber auch den Fall, dass wir Besuch haben und die haben eine kleine Zwergdackeldame dabei. Tja, seit sie da ist ist nun zuhause dasselbe Spiel wie in der Hundeschule...er reagiert auf nichts, ist ausschließlich auf die Hündin fixiert. Die kleine will das gar nicht, weil eher ruhig und er ist so dermaßen abgedreht und aufgeregt, wie man es eben von JRTs kennt.

    Was kann ich tun?
    Beim ersten mal Welpenschule war halt alles neu, ok, beim zweiten mal halt auch noch...beim dritten mal wurde es aber nicht besser und auch danach nicht.

    Weiß nciht mehr, was ich machen soll.

    Was vielleicht noch wichtig ist: er ist nie aggressiv, immer freundlich zu allen Hunden und Menschen, will einfach nur mit jedem spielen. Wir nehmen ihn auch öfters unter Leute mit, zwecks Sozialiserung, da klappt es auch einigermaßen, nur in Gegenwart von Hunden eben nicht.