Auf jeden Fall motiviert es erstmal wieder.
Auch wenn ein derber Rückschlag in der HuSchu kam...wo ich echt kurz vorm heulen war...die eine Trainerin, die sich dann um uns alleine gekümmert hat, die kannten wir noch nicht. Sie hat uns zur Seite gerufen, nachdem sie uns eine Weile beobachtet hat.
Und dann sagte sie zu mir: "Ich weiß ja nicht, wie der Hund in deine Familie gekommen ist, aber ich merke dir an, dass du ihn nicht so richtig willst."
Bääääm...der hatte gesessen...das tat weh. Ich war schockiert, dass man mir ansieht, dass das alles etwas kompliziert ist mit der Situation.
Ich habe dann kurz versucht ihr die Situation zu erklären.
Ihre Reaktion darauf war natürlich, dass ein JRT das 'schlimmste' war, was wir hätten kaufen können (in unserer Situation) und dass ich da jetzt aber konsequent durch muss, wenn Tierheim für mich keine Alternative ist.
Oh man, das hat mich echt erstmal fertig gemacht...ist halt genrell ein ziemlich wunder Punkt bei mir, das ganze Thema.
Ich mag den kleinen Flocke wirklich gerne und will wirklich alles versuchen, ihn richtig zu erziehen und ihm ein schönes Leben bei uns zu ermöglichen.
Aber ich denke die Bindung zwischen uns wird immer eine andere sein, als bei Leuten, die sich ganz bewusst, genau diesen einen Hund gekauft haben, weil sie ihn wirklich wollten, mit allen Konsequenzen.
(Muss an der Stelle erwähnen, ich habe mich aus 'Vernunftgründen" immer gegen einen Hund entschieden, weil wir einfach keine Zeit haben und ich mein kleines bißchen Freizeit, was ich habe, eigentlich für mich haben wollte und nun wurde mir der Kleine vor die Nase gesetzt, ohne meine Zustimmung und wenn ich mich jetzt eben nicht kümmern würde, wäre der einzige Lebensinhalt des Kleinen, den ganzen Tag auf nem Hof rumzulaufen und sich zu langweilen. Er würde nciht erzogen werden, würde nicht geistig gefordert werden, gar nix. Wäre nicht angemeldet, gechipt und versichert, nicht entwurmt und geimpft, hätte generell seit dem Züchter keinen Tierarzt gesehen, würde nur Nahrungsabfälle zu fressen bekommen, hätte nie andere Hunde kennen gelernt und nie eine Leine gesehen, das Grundstück nie verlassen und würde die offizielle Bezeichnung: "Hof- und Wachhund" tragen. Für meinen Schwiegeropa, den Besitzer des Kleinen, ist Flocke nur gerad interessant, wenn er stocksteif und ruhig neben ihm auf der Hollywoodschaukel sitzt.)
Aber ich kann das nicht sehen, mir tat der Kleine da vom ersten Tag nur Leid, ich wollte ihn zum Züchter zurückbringen, darüber wurde aber erst gar nicht diskutiert...nunja ich versuche nun also das Beste für den Kleinen. Ich hatte noch nie einen Hund, habe bei null angefangen, versuche aber so viel es geht durch lesen, HuSchu und Gesprächen mit anderen Hundehalten einigermaßen klar zu kommen.
Euer Forum ist mir dabei auch sehr hilfreich und ich freue mich sehr, dass ihr alles so hilfsbereit seit und einen hier so gut aufnehmt! Das kenne ich aus anderen Foren ganz anders.
Also nochmal vilen Danke an alle, die hier mitschreiben!