wenn man zum Dremeln nicht die groben Aufsätze nimmt, sondern den rosanen Stein (muss man evtl. im Baumarkt nachkaufen, ist aber recht günstig und hält ewig), dann kommt man zum einen nicht schnell ins Leben und wenn es doch passiert, dann ist man recht am Anfang, so dass es nicht stark blutet.
Außerdem kann man über die Geschwindigkeit regeln, wie viel man auf einmal von der Kralle weg nimmt. Je höher die Geschwindigkeit, desto schneller kürzt sich die Kralle. Allerdings ist eine hohe Geschwindigkeit auch unangenehmer für den Hund - sagt jedenfalls meine Prinzessin, so dass ich nie volle Pulle einschalte.
Ich hab das Dremeln von einer Züchterin gezeigt bekommen und schließlich, als ich Jin abgeholt habe, nochmal von Jins Züchterin. Ansich ist das aber kein Hexenwerk und ich dremel etwas anders als die beiden. Die Züchterinnen machen einfach nur die Krallen kurz, ich schau immer, dass die Krallen dann auch eine schöne Form haben
Dadurch dauert das Dremeln bei mir zwar etwas länger, aber da muss Hundilein eben durch.
Ansich ist Dremeln nicht schwer, ich hab mittlerweile auch schon Hunde von Freundinnen gedremelt, die schwarze Krallen hatten - man sieht schon, was man weggenommen hat und merkt idR, wenn man näher ans Leben kommt. Man kann ja auch am Anfang einfach nur ganz wenig wegdremeln, bis man sich sicherer ist.
Vielleicht auch nochmal durch diesen Thread blättern, hier gibt's ja Bilder von gedremelten Krallen und Vorher-/Nachher-Vergleichsbilder.