im Recht gibt es selten schwarz-weiß.
Wer weiß wie die Umstände genau in dem Fall waren, vielleicht haben die Eltern (der Vater) auch die Schuld auf sich genommen und für das Kind gezahlt, vielleicht wurde das Kind als geistig nicht reif genug eingeschätzt, etc. Hinzu kommt, dass das Fahrradfahren auf dem Gehweg auch nicht ohne weiteres erlaubt ist.
Beiträge von l'eau
-
-
allerdings ist ein Titel 30 Jahre gültig, die Chancen das Geld - inkl. Zinsen - wieder zu bekommen, stehen also nicht unbedingt so schlecht.
-
Bei mir war es damals ein 16 jähriger Junge, der mit dem Schäferhund rausging, sein Hund stürzte auf meinen und Biss zu.
Auch hier, keine Versicherung, Eltern arbeitslos. Sie mussten zahlen, konnten nicht und kurzes Ende von langer Geschichte : ich beam einen Titel.hier ist der Fall aber anders. Schuld ist nicht der Junge, sondern der Hund. Und da haften natürlich die Halter.
-
doch, das hat was mit der Aufsichtspflicht zu tun...
Am Besten lässt du dich bei einem Anwalt beraten, falls deine Versicherung das nicht selber in die Hand nimmt (was für dich tatsächlich das angenehmste wäre).
-
@RedPaula: nein, @Hektorine könnte recht haben (da hab ich bei meinem Post auch geschlafen), wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben, dann hat man keine Ansprüche gegen diese. Und bei einem 13-jährigen ist es grundsätzlich keine Aufsichtspflichtverletzung ihn alleine Fahrrad fahren zu lassen...
Edit: und ob man falsch parkt hat damit auch nicht wirklich was zu tun.
-
Doodles werden zwar als "Hybridhunde" beworben, sind aber ganz normale schnöde Mischlinge. Es ist nichts schlimmes an einem Mischling, man kann nur idR den zu erwartenden Charakter und das zu erwartende Aussehen nicht so vorhersagen, wie bei einem Rassehund.
Ich persönlich würde einen Hund entweder beim ordentlichen, im seriösen Verband (in Deutschland idR VDH) organisierten Züchter oder aus dem seriösen Tierschutz kaufen.
-
wenn das Kind nicht versichert ist, dann müssen die Erziehungsberechtigten den Schaden eben aus eigener Tasche zahlen.
Frag deine Versicherung, ob die sich um die Schadensabwicklung kümmert, ansonsten würde ich dir den Gang zum Anwalt empfehlen. Auch wenn die Leute tatsächlich Arbeitslosengeld beziehen, müssen sie für den Schaden aufkommen. Können sie jetzt nicht zahlen, können sie es vielleicht in ein paar Jahren, wenn sie wieder einen Job haben.
-
wenn sie ein Spiel daraus macht, würde ich die Leckerchenbelohnung dafür deutlich reduzieren. Ein "gut gemacht" muss dann reichen.
Außerdem würde ich schauen, dass ich das Leckerchen (wenn ich eins geben möchte) nicht aus der Hand gebe, damit der Hund nicht denkt, "Raus da!" wäre auch ein Rückruf, sondern z.B. in Laufrichtung auf den Weg werfen.Düst mein Hund direkt nach Befolgung von "Raus da!" wieder in den Wald, so folgt ein schärferes "Raus da!", für dessen Befolgung dann auch keine hochwertigere Belohnung mehr kommt.
Aber ich arbeite hier dann auch mit Körperspannung - düst der Hund wieder in den Wald, spanne ich beim "Raus da!" meinen Körper an und entspanne mich, wenn der Hund wieder den Weg betritt.Edit: Noch eine Warnung an alle, die denken, der Hund geht ja nur 5m in den Wald, das ist nicht weit. Mein Hund wurde 3m neben dem Weg von einem Wildschwein verletzt. Der Wald schien (bis auf ein kleines Gebüsch) licht zu sein. Ich hab das Wildschwein trotzdem nicht gesehen.
Und ansonsten seh ich tagsüber bei mir im Wald auch nie Wild. Sonst wäre mein Hund da gar nicht erst frei gelaufen.
Daher seh ich das Nicht-Verlassen der Wege mittlerweile deutlich enger. -
musst du schauen, wie es dein Hund verträgt.
Ich hab einfach ein anderes Futter gegeben, gab hier nie Probleme - außer bei Nassfutter, das verträgt meine Prinzessin nicht. -
oh, mir hat beim Coursing eine ältere Dame erzählt, dass die Afghanen früher ziemlich krass drauf waren.
Bei Rennen hat am Kill jeder irgendeinen Affen geschnappt und zur Seite getragen und dann wurde erst sortiert zu wem welcher Hund gehört, weil es sonst schnell zu Beißereien hätte kommen können.Heutzutage kommt es vielleicht auf die Linien an?
Aber rein von meiner Beobachtung her, sind es die Afghanen (v.a. die Rüden), bei denen bei der Siegerehrung am ehesten auf Abstand zwischen den Hunden geachtet werden muss und es z.T. dann schwierig wird, dass alle auf ein Gruppenfoto passen...
Nur die Taigane sind noch schlimmer. Lt. der o.g. Dame sind die Taigane heute charakterlich so, wie früher die Afghanen waren.
Die Afghanen bei uns im Verein sind aber, meiner Beobachtung nach, mit kleinen Hunden problemlos. Jedenfalls an der Leine.
Allerdings ist es bei eigentlich allen Windhunden so, dass sie auf schnelle Bewegungen reagieren. Selbst Jin, die als Whippet da ja wirklich problemlos ist und noch dazu sehr gut auf Kleinhunde sozialisiert, ist mir mal über die Wiese zu einem rennenden Kleinhund im Jagdmodus abgedampft - 5m vorher erkannte sie aber, dass das ein Hund ist und kam wieder zurück.
Von den größeren Windhunden (allen voran Barsoi und Afghane) hab ich aber schon gehört, dass denen das dann egal ist. Wobei die dann z.T. auch einfach "nur" mobben und nicht beschädigend beißen.