Woran erkennt man das denn? Also den Unterschied zwischen "freudig aufgeregt"und "Überdreht weil eigentlich schon Grenze überschritten"?
Das ist ganz individuell. Jin bekam z.B. ein "müdes Öhrchen" (das rechte Ohr schlappte dann eher terrierartig rum), wenn es zu viel war.
1-2x ist es mir auch passiert, dass ich nicht gemerkt habe, dass ich den Hund tagsüber überfordert hatte und dann kam Jin abends absolut nicht zur Ruhe, war ein richtiges kleines Biest. Nunja, ich hab dann reflektiert und mir für das nächste Mal gemerkt, weniger zu machen.
Man kann auch keine feste Regel sagen, ab wann (zeitlich gesehen) es dem Hund zu viel wird. Das ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Und hängt auch mit der Tagesverfassung zusammen.
Ich bin da sehr nach meinem Bauchgefühl gegangen. Scheint jedenfalls nicht komplett falsch gewesen zu sein, da mein Hund praktisch nie Probleme damit hatte, Ruhe zu finden und - wie gesagt - gesunde Gelenke hat.
Jin ist mittlerweile fast 4 Jahre alt und hat sich im Freilauf noch nie verletzt (wenn man von kleinen Kratzern und aufgeschürften Karpalballen absieht - beides ist aber kaum der Rede werd und schlecht vermeidbar).
Einmal hat sie nach dem Coursing ganz leicht gehumpelt - da hatte sie sich das Daumenhäutchen leicht verletzt, das war aber am nächsten Tag schon wieder gut -, ansonsten läuft sie auch seit ca. 3 Jahren verletzungsfrei im Sport.