Meine Freunde bei denen ich fast jedes Wochenende übernachte und die immer meine Hundesitter waren haben sich zwei Babykatzen angeschafft und Pixi hat die auch zum fressen gern. Wenn wir die nicht alle vergesellschaftet bekommen bricht für mich eine kleine Welt zusammen.
Hund mit Leine (in der Hand!) und ggf. Maulkorb sichern. Jede Interaktion mit den Katzen verbieten. Wenn er entspannt ist loben.
Snaedis konnte ihren Katzenhasser mit den Katzen ihres Freundes so vergesellschaften, dass sie mittlerweile ganz entspannt zusammen leben können - hat aber sehr lange gedauert und viel Management erfordert.
Ich finde, man kann einen Rückruf auch mit einem Strafreiz absichern und finde das nicht unbedingt verwerflich.
Was mich stört ist, dass hier suggeriert wird, man habe dem Hund so das Katzenjagen verleidet. Das dürfte nur in wenigen Fällen so funktionieren. Dazu war das Training mMn doch viel zu weit von echten Katzenbegegnungen entfernt.
Evtl. ist der Hund allerdings sensibel genug, dass er nun aufgrund des Strafreizes den Rückruf immer befolgt - allerdings war mMn die Erregungslage im Training nicht so hoch, wie wenn der Hund tatsächlich schon hinter einer flüchtenden Katze her ist; ob also der Rückruf auch dann noch funktioniert und, ob das Sprühhalsband dann noch Wirkung zeigen würde, weiß ich nicht. Für meinen Hund geh ich davon aus, dass nicht - aber als spezialisierter Hetzjäger ist das vielleicht auch etwas anderes als bei einem Schäfer-Mischling 
Bleibt weiter die Frage, warum der Hund mit aller Gewalt im Hof frei laufen musste.