Nach fast 4 Wochen Pause hab ich Jin heute endlich mal wieder angeschirrt. Weil aber alles sehr nass und damit die Wiesen total matschig sind, bin ich das erste Mal in den Wald gelaufen. Bzw. erst unten an den Gleisen entlang - leider ist dieser Weg wider erwarten auch von Pfützen übersät, so dass ich mir doch etwas nasse Füße geholt hab.
Auch das Wetter meinte es nicht so gut mit uns und es fiel zu Anfang dann doch Regen, so dass Jins Motivation nicht die beste war. Aber sie lief nach dem Umschnallen von Halsband auf Geschirr zumindest gut vorne.
Von den Schienen ab Richtung Wald ging es dann bergauf - 100m auf 1km - und wir bekamen etwas Unterstützung in Form des Rehturbos 
Im Wald wurde der Weg dann aber immer unwegsamer und schließlich mussten wir uns im Dunkeln (meine Stirnlampe ist echt eine Funzel) querwaldein zum Hauptweg durchschlagen - das haben wir dann im Schritt gemacht, weil ich sonst weder tief hängende Zweige noch über dem Boden verstreute Äste rechtzeitig erkennen konnte - Merke: Wege besser erst im Hellen erkunden bevor man sie im Dunkeln ertasten muss 
Es kam mir zwar länger vor, aber wir waren dann tatsächlich nur knapp über 4km unterwegs, und auch mit einem für uns recht gemächlichem durchschnittlichen Tempo von 7:16.
Interessanterweise behauptet das Handy aber, dass unsere Höchstgeschwindigkeit nicht beim Rehturbo war - allerdings könnte es durchaus recht haben, weil der Rehturbo war bergrauf und die schnellste Geschwindigkeit behauptet das Handy bei einem Bergabstück, wo erinnerlich Jin auch nochmal ganz gut Gas gegeben hat. Fühlte sich beim Laufen zwar weniger schnell an, als der Rehturbo, aber bergauf ist nunmal deutlich anstrengender.
Insgesamt bin ich für den ersten Lauf nach der Pause und das Gelände (bisher hab ich mich ja um wirkliche Steigungen gedrückt) doch sehr zufrieden.