Beiträge von l'eau

    Ich war auf einem Gymnasium, welches von Franziskanerinnen geleitet wurde. Also, katholischer geht's eigentlich kaum.

    Sind die Franziskaner nicht eh die wissenschaftliche Truppe des Vereins?

    Jedenfalls sind Franziskaner sehr offen und der Welt zugewandt, auch relativ modern - hab ich so das Gefühl, wobei ich sonst keinen Kontakt zu Nonnen/Mönchen anderer... öhm "Vereine" (wie nennt sich das denn? Halt Benediktiner und sowas) habe.


    Wissenschafft und Kirche schlisst sichja auch nicht unbedingt aus, es gibt ja erstaunlicher weise auch eine ganze menge gläübige Pfysiker.

    Genau. Ich selber bin nicht sonderlich gläubig, schon gar nicht, was die "heilige römisch-katholische Kirche" betrifft, aber ich kann schon sehr gut verstehen, warum man in die Wissenschaft noch einen lenkenden Gott reininterpretieren möchte (ist ja schon irre, das Leben nur durch "zufällig" miteinander interagierenden Teilchen entstanden sein soll).

    Woher sollte das auch kommen? Weder Sheltie noch Whippet sind für viel Aggression bekannt - eher im Gegenteil; Barsois zwar schon eher mal, aber da auch nicht gg. (den eigenen) Menschen (ein Hund in der Größe und Reaktionsgeschwindigkeit eines Barsois, der gg. seinen eigenen Halter geht, wäre auch mehr als unlustig und bei der Jagd absolut unbrauchbar) - zumal man bei dem Zuchtziel sicherlich nicht irgendwelche Aggro-Hunde in die Rasse hat einfließen lassen.

    Die 3 A´s fand ich gut erklärt, kannte ich so nicht, merk ich mir.

    uargs - die hab ich schon wieder vergessen |)

    Allerdings fand ich das in dem Moment für die Leute auch sehr gut erklärt. Ich mein, man muss es mal schaffen, den Leuten zu sagen, dass die den armen Hund so hibbelig gemacht haben, ohne, dass die Leute eingeschnappt sind.


    Der Trainer ist auch okay...aber wirkt mega frustriert und ohne Farbe

    Bei der Folge kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass er so frustriert war. Ich hätt vmtl. einen Schreikrampf bekommen (aber ich bin ja auch kein Hundetrainer) |)

    Vielleicht hätt die Halterin da auch einen etwas nachdrücklicheren, sich weniger weich ausdrückenden Trainer gebraucht. Ich mein, er hat schon das richtige gesagt, aber durch seine Art kam es mMn nicht deutlich genug bei der Halterin an.

    ziemlich letzte Szene mit dem Schafpudel war, dass die Besitzer mit ihm und der Trainerin in einem Café/Restaurant saßen und der Hund ruhig und entspannt neben ihnen lag. Also offenbar hat der Hund gelernt seine dauernde Erwartungshaltung abzulegen und zu entspannen.

    Was halt nicht so gezeigt wurde war, dass das Training nicht nur aus dem "ruhig am Fahrrad" bestand, sondern die Halter ihren Hund daheim auch viel ignorieren sollten - klar, letzteres ist nunmal nicht sonderlich spannend, hat aber vmtl. den größeren Teil zum Erfolg beigetragen.

    Was nicht gut herauskam war meines Erachtens die Geschwindigkeit.

    Ja, sehr schade, dass man die Hunde auch nie hat richtig laufen sehen - wenn man wenigstens ein richtiges freies Rennspiel gesehen hätte...

    ein Knick oder Graben verdeckt durch hohes Gras sind da nur einige Dinge, die bei dem Tempo plötzlich lebensgefährlich werden können.

    Wobei das auch ein bisschen eine Erfahrungssache ist: mein Whippet (und alle Hunde ihrer Züchterin) kennt es von Welpe an in unwegsameren Gelände zu laufen. Da mach ich mir wg. einem Graben in einer Wiese weniger Gedanken. Buddellöcher sehe ich eher als Problem - allerdings für Zerrungen, Prellungen etc., im schlimmsten Fall für Brüche, nicht als tödliche Gefahr.

    Allerdings stimmt es, dass "große Entfernung" bei einem Windhund ganz andere Maßstäbe setzt, als bei einem Nicht-Windhund (evtl. von Settern und einigen anderen Jägern abgesehen).


    „Oh super, ein Sofahund, den ich ein mal täglich kurz über die Hundewiese im Stadtpark schicken kann.

    Ich hab das Gefühl, dass genau das der Sinn von den "Rasseportraits" ist :roll:

    Grade das "Alles kann, nichts muss" klingt auch einfach nach einer totalen charakterlichen Wundertüte, die man selber formen kann. Allerdings, wenn man eine charakterliche Wundertüte will, kann man sich ja auch gleich einen (u.U. günstigeren) Mischling holen :ka:

    Ich denke, es ist eher so, dass es - wie bei jeder anderen Rasse auch - je nach Linie einige (leichte) Unterschiede gibt.


    Was mich übrigens etwas erschreckt hat, war, als eine der Halterinnen (ich weiß grad nicht, ob es die Züchterin oder die andere war) angedeutet hat, dass ihre Hunde aggressiv gg. ihren Besitzer reagieren, wenn ihnen daheim etwas nicht passt (klang für mich danach, dass der/die Hunde bei Pflegemaßnahmen grantig werden können - was für mich aber auch eher ein Erziehungsdefizit, denn ein generelles Rasseproblem ist) - direkt nachgeschoben wurde, aber bei Fremden seien die Hunde immer lieb. Also, ich persönlich finde Aggression gg. den eigenen Besitzer bedenklicher als Aggression gg. Fremde...

    Vielleicht wurde da auch nur was blöd geschnitten, ich weiß es nicht. Allerdings hab ich sowas auch noch nie von Silken-Leuten gehört (kenne hier aber auch nicht sonderlich viele) :ka:

    Ich versteh ja, dass man seinen Hund nicht "irgendwem" geben mag - aber den Hund stattdessen stundenlang alleine lassen? Das ist doch schon extrem paradox. Bei andren Leuten wird der Hund zwar anders behandelt werden (in einer Hundepension u.U. (je nach Art) vllt sogar auch etwas gestresst sein), aber in den meisten Fällen doch nichtmal ansatzweise so einen Stress haben!

    Ne, leider sind die "Rassevorstellungen" grundsätzlich echt oberflächlich. Gerade bei den Katzen haben für mich die Rassen fast alle die gleichen Eigenschaften (maximal das Aktivitätslevel schwankt).


    Und jetzt beim Silken das hätt genauso ein Portrait über eine fast beliebige andere (aktive, menschenbezogene) Rasse sein können |)