Beiträge von l'eau

    Eigentlich richtig bescheuert.

    Nunja, dem Azubi wird halt erstmal unterstellt, dass er das, was er tut so tut, weil er es nicht besser wusste - ergo, dass der Ausbildungsbetrieb schuld ist.

    Man kann einen Azubi durchaus kündigen. Aber die Hürden dafür sind höher.

    Und je nachdem, wie der Betrieb aufgestellt ist, fehlt dann eine Arbeitskraft, die man erst zum Beginn des nächsten Lehrjahres wieder ersetzt bekommt. Leider gibt es genug Betriebe, die sich derart auf Azubis stützen, dass ein (längerfristiges) Fehlen des Azubis nicht aufgefangen werden kann - weshalb der Betrieb lieber "mangelhafte" Azubis weiter mitschleift, als diese zu kündigen...

    Jin hat sich Agility tatsächlich auch selber als Hobby ausgesucht.

    Dass sie Frisbees/Spielzeugen nachflitzt, diese und verlorene Gegenstände suchen kann, macht ihr auch viel Spaß, zählt also evtl. auch als Hobby?

    Wobei das vielleicht auch unter die von Sunti genannte Kategorie "Spieleabend" fällt. Genauso, wie wenn wir gemeinsam Tricksen oder Gymnastik machen.

    Andrerseits könnte man auch sagen, dass es Jins Hobby ist, etwas mit mir gemeinsam zu unternehmen - dabei ist es ihr relativ egal, was es ist. Genauso wie es mein Hobby ist, sich mit Jin zu beschäftigen - ihr zu Liebe mach ich ja sogar Agility (ok, zugegebener Maßen mag ich den Sport mittlerweile auch).

    Ich glaube nei sowas bräuchte es einfach ein engermaschiges training. Mal jede oder spätestens alle 2 Wochen für den Anfang.

    Finde es immer etwas befremdlich, wenn die Trainer da 1 mal hingehen, nach 3 Monaten wiederkommen, das Problem.ist nicht gelöst und der Trainer ist enttäuscht und dagegen nur: ihr müsst mehr trainieren.

    Auch wenn es oft sicher stimmt, aber manchmal braucht es halt einfach engmaschigere Kontrolle und mehr Anleitung.

    Damit hast du auch recht.

    Allerdings bleib ich dabei, dass Aufmerksamkeitssignal (was in diesem Fall auch noch der Name ist) und Rückruf nicht die Lösung des Problems ist, wenn ein Hund Passanten angreift. Da muss man so ansetzen, dass der Hund gar nicht mehr angreifen will - und das können Aufmerksamkeitssignal und Rückruf gar nicht leisten.

    oh, das Training mit Pebbles find ich sehr unbefriedigend. Die scheinen tatsächlich "nur" über Ansprechen und Rückruf gearbeitet zu haben.

    Ich finde es relativ normal, dass ein selbstständiger Hund, wenn er seinen Namen hört, erstmal weiter macht - denn bislang wurde sie ja nur angesprochen, ihr aber noch gar nicht gesagt, was sie machen soll.

    Außerdem ist die Sicherung mit Schleppleine ein Witz. Wenn es um die Sicherheit der Passanten geht, gehört da ein Maulkorb drauf. Dazu dann Bogen gehen, Zeigen + Benennen und/oder ähnliche Methoden, damit der Hund lernt, dass er auf Passanten gar nicht reagieren muss und diese ihn nicht mehr verunsichern/ängstigen.

    Beim Körbchentraining ist's ja kein Wunder, dass der Hund sich hinterher bei Frauchen ins Platz wirft: vorher ist er ja immerhin für's Platz belohnt worden und nicht für's Gehen ins Körbchen.

    Überhaupt finde ich persönlich das Platz-Kommando da fehl am Platz - der Hund soll da entspannen und nicht im Kommando liegen.

    Beim Apportiertraining sieht man jetzt die Schwächen in der Grunderziehung bei allen Beteiligten. Die Halter haben selber die Signale nicht sauber im Kopf getrennt bzw. was die Signale bedeuten und der Hund dadurch natürlich auch nicht so ganz, das macht das Ganze für alle Beteiligten anstrengender als nötig.

    Und auf die kameraleute auch nicht, zumindest wurde das nicht gezeigt.

    Hm, das kann ich mir eher erklären: die Hündin reagiert auf Passanten. Wenn man sich mit dem Kamerateam vor der Tür/direkt am Auto trifft und zusammen los läuft, gehören die für die Hündin vllt einfach zur momentanen Gruppe dazu.


    Klar macht man nix, wenn der Hund krank ist. Aber wenn er wieder fit und noch dazu so agil ist, dann könnte man ja mal auf die Idee kommen, sich trainingstechnisch irgendwie mit ihm zu beschäftigen 😅

    Bei der Erkrankung des Hundes wird die Behandlung/Heilungsphase ziemlich lang gedauert haben. Richtig gesund ist er damit sowieso nie - er hat ja dauerhaft einen Hirnwasser abführenden Schlauch eingesetzt. Ich schätze, dass die Besitzer dadurch ziemlich verunsichert sind. Dazu halt noch denen ihre veraltenden Vorstellungen (die sagten ja selber, das man da mal fester zulangen müsse usw. - also Dominanztheorie).

    Die Trainerin haben sie deshalb jetzt geholt, weil sie überfordert sind (und evtl., weil sich die Finanzen jetzt etwas erholt haben). Finde ich soweit in Ordnung - bissi früher einen Trainer hinzuziehen wäre aber auch nicht verkehrt gewesen.

    Und warum macht man denn mit so nem.Hund nix und beschwert sich dann, dass er nix kann und sich entsprechend benimmt.

    ich kann es teils nachvollziehen, weil sie durch die schwere Krankheit des Hundes einfach viel Zeit verpasst haben. Aber grundsätzlich hast du recht: man muss dem "Kleinen" einfach nur die Grunderziehung beibringen. Für mich ist das Apportieren auch mindestens 1 Schritt zu weit: solange der Hund noch nichtmal halbwegs zuverlässig die Grundkommandos beherrscht, braucht er auch noch nicht zu apportieren. Man macht sich das Training damit unnötig schwer.


    Bei Pebbles frag ich mich, ob die das Problem tatsächlich über den Rückruf "beheben" wollen? Es wäre doch viel sinnvoller, den Hund in dieser Situation gar nicht erst zurückrufen zu müssen :???:

    Außerdem würd mich interessieren, ob es ein Schema gibt, wann und auf welche Passanten sie reagiert. Weil auf die Trainerin reagiert sie ja gar nicht.